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Roßtaler Aktkalender bringt der Tafel 500 Euro

Mit freizügigen Fotos klingelte bei den Roßtaler Handballern die Kasse - 26.03.2021 21:06 Uhr

Dominik Herbst (links) und Marco Ehrmann übergeben im Namen der Handballer des TSV Roßtal eine Spende von 500 Euro an die Tafel Roßtal, Leiterin Margit Pohr (rechts hinten) war freudig überrascht.

26.03.2021 © Foto: Hans-Joachim Winckler


Niemand hat mit 2500 Euro gerechnet. Satte 400 Ausgaben ihres Aktkalenders mussten die Handballer des TSV Roßtal produzieren lassen, weil die Vorbestellungen durch die Decke gegangen waren.


Sie sind jung und brauchen das Geld: der Aktkalender der Roßtaler Handballer


Dominik Herbst, Kreisspieler der zweiten Mannschaft und Mister April des selbst produzierten Foto-Kalenders mit zwölf freizügigen Aufnahmen von Spielern der ersten und zweiten Männermannschaft, gibt deshalb auch unumwunden zu: "Wir waren überrascht, dass die Aktion überhaupt so viel eingebracht hat. Keiner hat mit 2500 Euro gerechnet."

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Der ursprüngliche Gedanke, damit in Zeiten der Corona-Zwangspause der Handballabteilung zu helfen, wurde kurzerhand erweitert. "Wir wollten was Gutes mit dem Geld tun und haben geschaut, was Roßtal zugute kommt", berichtet Herbst.

Da es in der Marktgemeinde eine Zweigstelle der Fürther Tafel gibt, war die Entscheidung schnell getroffen. Die Leiterin Margit Pohr zeigte sich freudig überrascht, als sie der Anruf der Handballer erreichte. Ihre Reaktion zeigte Herbst, dass sie richtig lagen mit ihrer Entscheidung. Sie sei froh um jede Art von Spende, ob Geld oder Lebensmittel.

Kunstharz in der Bayernliga verursacht Kosten

Die übrigen 2000 Euro gehen an den TSV. Das Geld wird in ein Spinning Bike investiert, damit es dieses Angebot nicht nur im Fitnessraum in der Sportmeile für die erste Mannschaft gibt, sondern auch in der Mittelschule, in der vorwiegend die zweite Handballmannschaft trainiert.

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"Was übrig bleibt, wird als Rücklage verwendet für die anfallenden Reinigungskosten", berichtet Herbst. Denn die Spieler der ersten Mannschaft dürfen und müssen sich in der Bayernliga Kunstharz in die Hände schmieren, damit der Ball besser haftet. Da nach jedem Training und Spiel Rückstände auf dem Hallenboden und den Torpfosten bleiben, muss das gereinigt werden. Abteilungsleiter Gernot Winkler hat zudem vorgegeben, dass die beiden Teams ein Budget von 200 Euro bekommen sollen, das sie bis Saisonbeginn sinnvoll einsetzen können.


Trotz frühen Rückzugs aller Teams: Der TSV Roßtal bleibt in der Bayernliga


Das Aktkalender-Projekt wäre nicht möglich gewesen ohne die Werbeagentur Geissler in Heilsbronn, betont Herbst. "Und danke an alle, die den Kalender erworben haben", sagt er in Richtung der Käufer – 400 an der Zahl.

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