Dienstag, 31.03.2020

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Valentini nach Club-Debakel: "Mir blutet das Herz"

Der FCN blamiert sich gegen Bielefeld - Die Stimmen zum 1:5 - 10.11.2019 16:33 Uhr

"Es tut sehr weh", sagt Enrico Valentini, denn auch gegen Bielefeld blieb die Wende für den Club aus. © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, Sportfoto Zink / WoZi


Club-Kapitän Hanno Behrens: "Wir waren nach dem 0:1 zu naiv, dass wir da weiter draufgegangen sind. Nach dem 0:2 hätten wir vielleicht eher verteidigen müssen. Es ist für das Selbstbewusstsein natürlich nicht hilfreich, wenn du zu Hause so verlierst. Es ist heute ein absoluter Scheiß-Tag."

Nürnbergs Außenverteidiger Enrico Valentini: "Es tut sehr weh. Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll. Jeder ist jetzt persönlich gefragt, wie man aus der Situation rauskommt. Wir brauchen nicht groß reden. Marek hat uns gut eingestellt. Die Fehler waren nicht seine Schuld, das waren individuelle Fehler. Ich verstehe den Frust der Fans, weil es verdient ist. Mir blutet das Herz, wenn ich höre, dass wir alle gehen können. Ich verstehe die Fans. Wir müssen jetzt schauen, dass wir knallhart zu uns sind im Training. Das, was in zwei Wochen ansteht, muss jedem jetzt schon bewusst sein."

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Blamabel gegen Bielefeld: Die Club-Spieler in der Einzelkritik

Es war eine Anfangsphase zum Vergessen: Nach 15 Minuten lag der 1. FC Nürnberg gegen Arminia Bielefeld bereits mit 0:3 zurück. Doch auch im weiteren Spielverlauf gab es aus fränkischer Sicht kein Aufbäumen. Am Ende stand eine saftige 1:5-Klatsche. Hier kommen die Einzelkritiken.


FCN-Interimstrainer Marek Mintal: "Wir haben in den letzten Tagen eigentlich gut trainiert und hatten ein gutes Gefühl. Jetzt sitzen wir hier nach einem 1:5. Wir haben heute richtig auf die Fresse bekommen. Das tut weh. Die ersten Minuten waren gut, aber ein Spiel geht eben 90 Minuten. Die Mannschaft muss in den nächsten Tagen zielstrebig arbeiten und beim nächsten Spiel ein anderes Gesicht zeigen."

Club-Offensivmann Felix Lohkemper: "Das war eine Katastrophe. Ehrlich gesagt bin ich sprachlos. Das war nicht das, was wir uns vorgenommen hatten. In der Länderspielpause müssen wir viel aufarbeiten und uns an die eigene Nase fassen. Wir haben Bielefeld am Anfang gut unter Druck gesetzt. Durch die Gegentore kurz nacheinander sind wir eingeknickt. Trotzdem müssen wir als Mannschaft unsere Köpfe da wieder hochnehmen und dürfen dann nichts mehr zulassen."

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Bielefeld zerlegt den Club: Das Defensiv-Desaster in Bildern

Nach der Trennung von Trainer Damir Canadi sollte das Nürnberger Phantom Marek Mintal für Aufwind sorgen. Das ging aber richtig schief. Nach einer ordentlichen Anfangsphase des Club-Teams nutzten die Bielefelder gleich drei Defensivaussetzer und entschieden das Spiel schon in der ersten Viertelstunde. Danach kam der FCN zwar besser ins Spiel, wirklich in Gefahr war die Bielefelder Führung aber zu keinem Zeitpunkt.


Bielefeld-Coach Uwe Neuhaus: "Wenn man 5:1 in Nürnberg gewinnt, ist man natürlich sehr zufrieden. Am Anfang habe ich aber deutliche Probleme bei uns gesehen. Wir waren nicht so klar, sicher und souverän. Mit den drei Toren innerhalb kürzester Zeit haben wir Nürnberg dann ein bisschen den Stecker gezogen. Wir haben in der Pause drauf hingewiesen, dass das 3:0 noch nicht die endgültige Entscheidung ist. Das schnelle Tor nach dem Gegentreffer war es dann aber. So gut es auch war: Wir haben noch Luft nach oben und müssen die neue Situation als Tabellenführer jetzt annehmen."

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Der Notenvergleich: Das Club-Zeugnis gegen Bielefeld

Interimstrainer und Fan-Hoffnung Marek Mintal sollte gegen Arminia Bielefeld eigentlich die Wende einleiten. Doch stattdessen gab es ein 1:5-Debakel. Die Noten unserer User und der Redaktion fallen dementsprechend wenig schmeichelhaft aus.


ako

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