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Corona: Diese Beschäftigten in der Region sind besonders betroffen

Prognos-Studie untersuchte Auswirkungen auf die deutschen Städte und Landkreise - 11.04.2020 06:00 Uhr

Ausgerechnet die Stadt Nürnberg, die bei der Arbeitslosenquote seit jeher die rote Laterne in der Region trägt, könnte diesmal glimpflich davon kommen: 19,5 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Stadt arbeiten in einer Branche, die von der Coronakrise hart getroffen wird. Geringer ist der Anteil in der Region nur in der Stadt Bayreuth (14,5 Prozent). Das hat eine Studie des Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmens Prognos ergeben.

"Es gibt keinen Bereich der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens, der nicht mit Auswirkungen der Krise konfrontiert ist", schreiben die Autoren. Dennoch schwanke die Betroffenheit "erheblich". Besonders hart trifft es die Branchen Gastronomie, Kultur und Tourismus, aber auch das verarbeitende Gewerbe, dessen Lieferketten unterbrochen sind – und damit etwa die bayerische Automobilindustrie und ihre Zulieferer. So erklärt sich, dass in Bayern 27 Prozent der Beschäftigten in hart getroffenen Branchen arbeiten, bundesweit dagegen nur 22 Prozent.

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In Franken und der Oberpfalz sind am stärksten die Stadt Amberg (39 Prozent) und der Landkreis Erlangen-Höchstadt (37 Prozent) betroffen. In beiden Regionen arbeiten besonders viele Siemens-Beschäftigte. Anders sieht es in Großstädten wie Nürnberg aus: Dort ist der Dienstleistungssektor besonders stark – und der gilt bis auf Ausnahmen wie die Gastronomie den Studienautoren zufolge als "relativ krisenfest".

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Die Anzahl der Corona-Infizierten in der Region finden Sie hier täglich aktualisiert. Die weltweiten Fallzahlen können Sie an dieser Stelle abrufen. Sie haben selbst den Verdacht, an dem Virus erkrankt zu sein? Hier haben wir häufig gestellte Fragen zum Coronavirus zusammengestellt.

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mak

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