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Nürnberger Vedes streicht Stellen

Corona-Krise macht auch dem Spielwaren-Spezialisten zu schaffen - 23.11.2020 18:01 Uhr

Spielwarengeschäfte mussten im Frühjahr für Wochen schließen – wer online aktiv war, hatte weniger Umsatzeinbußen.
 

23.11.2020 © Armin Weigel, NN


Zu einem bereits im Frühjahr eingeleiteten Sparprogramm gehört ein Stellenabbau, 32 Beschäftigte – vor allem am Firmensitz Nürnberg – sind betroffen. Insgesamt beschäftigt die Vedes 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 300 davon am Logistikstandort in Lotte nahe Osnabrück.

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"Einen Teil des Stellenabbaus können wir über normale Fluktuation abfangen, das Gros allerdings sind betriebsbedingte Kündigungen", sagte Märtz und betonte gleichzeitig: "Wir werden die Krise meistern“. Der Manager geht davon aus, dass die Vedes bereits 2021 wieder in die Gewinnzone zurückkehrt - "vorausgesetzt, Corona macht uns nicht wieder einen Strich durch die Rechnung". Die Vedes insgesamt stehe auf einem solidem Fundament.


Digitalisierung ist schon lange Thema für die Vedes


Als positiv wertete Märtz, dass Corona der Digitalisierung im Spielwarenfacheinzelhandel Schub verliehen habe: "Nahezu alle unsere Fachhändler haben inzwischen verstanden, dass sie online präsent sein müssen. Die Zahl derjenigen, die unsere Online-Shop-Lösung nutzen und so via Internet über das sogenannte virtuelle Regal auf das gesamte Vedes-Sortiment zugreifen und damit ihre Kunden jederzeit bedienen können, ist deutlich gestiegen." Die Corona-Krise habe sich im Fachhandel "ganz klar als Evolutionsbeschleuniger" erwiesen.

Großhändler Nummer eins

Die Nürnberger Vedes versteht sich als Europas Großhändler Nummer eins in Sachen Spiel-, Freizeit- und Babyartikel sowie als Rundum-Dienstleister für ihre Mitgliedsbetriebe. Dem Traditionsunternehmen, dessen Wurzeln ins Jahr 1904 reichen, gehören rund 700 Fachhändler an, zum Kundenstamm zählen zudem weitere 3000 Firmenkunden aus dem Online- und Lebensmittelhandel.

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