Aktueller Vertreter ist Michael Frieser

Bundestagswahl 2021: Das sind die Kandidaten im Wahlkreis Nürnberg-Süd/Schwabach

21.9.2021, 14:06 Uhr
Im September 2021 sind wieder Erst- und Zweitstimme zu vergeben

Im September 2021 sind wieder Erst- und Zweitstimme zu vergeben © Simone Madre

Alle vier Jahre wird neu gewählt, zuletzt wurde am 24. September 2017 über die Zusammensetzung des Bundestags abgestimmt. Die damaligen Ergebnisse aus Nürnberg, Fürth und Erlangen finden Sie hier.

Welche Stadtteile gehören zum Wahlkreis Nürnberg-Süd/Schwabach?

Nürnberg-Süd ist einer von 46 Bundestags-Wahlkreisen in Bayern. Dazu gehören die Stadt Schwabach und die folgenden Nürnberger Stadtbezirke: Hummelstein, Gugelstraße, Steinbühl, Gibitzenhof, Sandreuth, Schweinau, St. Leonhard, Sündersbühl, Rangierbahnhof-Siedlung, Langwasser Nordwest, Langwasser Nordost, Beuthener Straße, Altenfurt Nord, Langwasser Südost, Langwasser Südwest, Altenfurt, Moorenbrunn, Gewerbepark Nürnberg-Feucht, Hasenbuck, Rangierbahnhof, Katzwanger Straße, Dianastraße,Trierer Straße, Werderau, Maiach, Katzwang, Reichelsdorf Ost, Reichelsdorfer Keller, Kornburg, Worzeldorf, Hohe Marter, Röthenbach West, Röthenbach Ost, Eibach, Reichelsdorf, Krottenbach, Mühlhof, Großreuth bei Schweinau, Gebersdorf, Gaismannshof, Höfen, Fischbach und Brunn.

Alle Infos zum Wahlkreis Nürnberg-Nord finden Sie hier.

Wer tritt zur Bundestagswahl 2021 an?

Am 30. Juli hat der Kreiswahlausschuss über die Zulassung der Wahlvorschläge entschieden. Damit standen die Kandidaten fest:

Auch diesmal setzt die CSU auf Michael Frieser, der seit 2009 im Bundestag sitzt. Bei der SPD hatten sich gleich mehrere Männer und Frauen für die Nachfolge von Martin Burkert beworben - am Ende setzte sich der Schwabacher Thomas Grämmer durch. Die Linke schickt die eben erst frisch zur bayerischen Landesvorsitzenden gewählte Nürnberger Stadträtin Kathrin Flach Gomez ins Rennen.

Für die Grünen wirft wie schon 2017 Landesschatzmeister Sascha Müller, Sohn des früheren Bundesliga-Torhüters Manfred Müller (Bayern München, 1. FC Nürnberg), seinen Hut in den Ring. Die FDP setzt auf den 24-jährigen Marco Preißinger. Für die AfD bewirbt sich der Kreisvorsitzende Matthias Vogler für einen Sitz im Parlament.

Bei den Freien Wählern tritt Sonja Mack aus Schwabach an. Für die ÖDP kandidiert Claudia Zankl, die stellvertretende Vorsitzende des ÖDP-Kreisverbandes Nürnberg, für die Partei Volt der Student Deniz Oruç Çelik. Für dieBasis tritt Karoline Polster-Strobl an.

Die Ergebnisse finden Sie nach der Wahl hier.

Wie wird gewählt?

Die Wähler haben zwei Stimmen: Mit der Erststimme wird der oder die Wahlkreisabgeordnete im Wege der Direktwahl gewählt. Sie wird auf der linken Stimmzettelhälfte abgegeben.

Mit der Zweitstimme, die auf der rechten Stimmzettelhälfte vergeben wird, wählt man die Landesliste einer Partei. Die Anzahl der insgesamt auf die Landesliste entfallenden Stimmen gibt dann den Ausschlag dafür, wie viele Sitze die Liste enthält und welche Bewerber zusätzlich zu den Gewinnern der Direktwahlen in den Bundestag einziehen.

Wer im Wahllokal wählen will, sollte man daran denken, seine Wahlbenachrichtigungskarte mit zu nehmen. Diese zeigt man vor, um die Wahlunterlagen zu erhalten. Sollte man sie verlegt haben, kann man trotzdem wählen. Dann weist man mit dem Personalausweis nach, dass man im dortigen Wahllokal richtig ist. Wo man wählt, erfährt man vorab per Post. Möchte man am Wahltag nicht den Gang zur Urne antreten, kann man sich im Vorfeld alternativ für die Briefwahl entscheiden.

Das sind die Ergebnisse der letzten Wahlen

Die Wahlbeteiligung lag zur Bundestagswahl 2017 bei 72,7 Prozent, es gab 182.0000 Wahlberechtigte. Die meisten Erststimmen (35,6 Prozent) und damit das Direktmandat holte CSU-Politiker Michael Frieser. Vor der Wahl 2017 hatte er bereits 2009 und 2013 das Direktmandat gewonnen.

Zweitplatzierter war 2017 der SPD-Politiker Martin Burkert (26,5), der über die Landesliste ebenfalls in den Bundestag einzog. Sascha Müller (Grüne) erreichte 7,8 Prozent der Erststimmen, Jasmin Margot Laub (FDP) 5,8 Prozent, Dirk Klaus Driesang (AfD) 13,2 Prozent, Stefan Gerbig (Linke) 8,2 Prozent und Anjana Degert (Freie Wähler) 2,8 Prozent.

Dieser Artikel wurde am 21. September aktualisiert.

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