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Bundestagswahl 2021: Das sind die Kandidaten im Wahlkreis Nürnberg-Süd/Schwabach

Aktueller Vertreter ist Michael Frieser (CSU) - 03.11.2020 15:44 Uhr

Im Herbst 2021 sind wieder Erst- und Zweitstimme zu vergeben.

17.09.2013 © Arno Burgi/dpa


Wann genau die Bundestagswahl stattfinden wird, steht noch nicht fest. Laut Grundgesetz muss sie spätestens 48 Monate und frühestens 46 Monate nach dem Beginn der aktuell laufenden Wahlperiode erfolgen. Damit wird die Wahl 2021 zwischen Ende August und Ende Oktober stattfinden.

Welche Stadtteile gehören zum Wahlkreis Nürnberg-Süd/Schwabach?

Zum Wahlkreis Nürnberg-Süd gehören die Stadt Schwabach und die folgenden Nürnberger Stadtbezirke: Hummelstein, Gugelstraße, Steinbühl, Gibitzenhof, Sandreuth, Schweinau, St. Leonhard, Sündersbühl, Rangierbahnhof-Siedlung, Langwasser Nordwest, Langwasser Nordost, Beuthener Straße, Altenfurt Nord, Langwasser Südost, Langwasser Südwest, Altenfurt, Moorenbrunn, Gewerbepark Nürnberg-Feucht, Hasenbuck, Rangierbahnhof, Katzwanger Straße, Dianastraße,Trierer Straße, Werderau, Maiach, Katzwang, Reichelsdorf Ost, Reichelsdorfer Keller, Kornburg, Worzeldorf, Hohe Marter, Röthenbach West, Röthenbach Ost, Eibach, Reichelsdorf, Krottenbach, Mühlhof, Großreuth bei Schweinau, Gebersdorf, Gaismannshof, Höfen, Fischbach und Brunn.

Die Wahlbeteiligung lag zur Bundestagswahl 2017 bei 72,7 Prozent, es gab 182.0000 Wahlberechtigte. Die meisten Erststimmen - und damit das Direktmandat - holte CSU-Politiker Michael Frieser.

Wer tritt zur Bundestagswahl 2021 an?

Aller Voraussicht nach nominiert die CSU auch diesmal Michael Frieser, der seit 2009 im Bundestag sitzt. Bei der SPD wird es dagegen spannend: Um die Nachfolge von Martin Burkert haben sich gleich mehrere Männer und Frauen beworben. Die Linke schickt die eben erst frisch zur bayerischen Landesvorsitzenden gewählte Nürnberger Stadträtin Kathrin Flach Gomez ins Rennen. Für die Grünen wirft vermutlich wie schon 2017 Landesschatzmeister Sascha Müller, Sohn des früheren Bundesliga-Torhüters Manfred Müller (Bayern München, 1.FC Nürnberg), seinen Hut in den Ring. Die FDP setzt auf den 23-jährigen Marco Preissinger. Für die AfD bewirbt sich der Kreisvorsitzende Matthias Vogler für einen Sitz im Parlament.

Wie wird gewählt?

Die Wähler haben zwei Stimmen: Mit der Erststimme wird der oder die Wahlkreisabgeordnete im Wege der Direktwahl gewählt. Sie wird auf der linken Stimmzettelhälfte abgegeben.

Mit der Zweitstimme, die auf der rechten Stimmzettelhälfte vergeben wird, wählt man die Landesliste einer Partei. Die Anzahl der insgesamt auf die Landesliste entfallenden Stimmen gibt dann den Ausschlag dafür, wie viele Sitze die Liste enthält und welche Bewerber zusätzlich zu den Gewinnern der Direktwahlen in den Bundestag einziehen.


Was Sie über die Bundestagswahl 2021 wissen sollten


Am Wahltag muss man seinen Personalausweis oder Reisepass in das Wahllokal mitnehmen und vorzeigen, um die Wahlunterlagen zu erhalten. Wo man wählt, erfährt man vorab per Post. Alternativ entscheidet man sich für die Briefwahl.

sima/mak

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