Bundestagswahl 2021: Das sind die Kandidaten im Wahlkreis Nürnberg-Nord

11.6.2021, 15:49 Uhr
Im Herbst 2021 sind wieder Erst- und Zweitstimme zu vergeben.

Im Herbst 2021 sind wieder Erst- und Zweitstimme zu vergeben. © Rolf Vennenbernd, NN

Welche Stadtteile gehören zum Wahlkreis Nürnberg-Nord?

Nürnberg-Nord ist einer von 46 Bundestags-Wahlkreisen in Bayern. Zu ihm gehören die folgenden Bezirke: Altstadt/St. Lorenz, Marienvorstadt, Tafelhof, Gostenhof, Himpfelshof, Altstadt/St. Sebald, St. Johannis, Pirckheimerstraße, Wöhrd, Ludwigsfeld, Glockenhof, Guntherstraße, Galgenhof, Bärenschanze, Sandberg, Bielingplatz, Uhlandstraße, Maxfeld, Veilhof, Tullnau, Gleißhammer, Dutzendteich, Eberhardshof, Muggenhof, Westfriedhof, Schniegling, Wetzendorf, Buch, Thon, Almoshof, Kraftshof, Neunhof, Boxdorf, Großgründlach, Schleifweg, Schoppershof, Schafhof, Marienberg, Ziegelstein, Mooshof, Buchenbühl, Flughafen, St. Jobst, Erlenstegen, Mögeldorf, Schmausenbuckstraße, Laufamholz und Zerzabelshof.


Das sind die Kandidaten im Wahlkreis Nürnberg-Süd/Schwabach


Wer tritt zur Bundestagswahl 2021 an?

Für die CSU will Sebastian Brehm sein Direktmandat verteidigen; für die SPD tritt Gabriela Heinrich, seit 2013 im Bundestag und seit 2019 stellvertretende Fraktionschefin, wieder an.

Die FDP hat ihre Kreisvorsitzende Katja Hessel, seit 2017 im Parlament, nominiert, für die Linke geht Kreischef und Stadtrat Titus Schüller ins Rennen. Für die AfD tritt wieder der Abgeordnete Martin Sichert an. Für die Grünen kandidiert Tessa Ganserer, die aus dem Landtag in den Bundestag wechseln will.

Für die Freien Wähler kandidiert Thomas Estrada. Der Direktkandidat der ÖDP ist der Kreisvorsitzende Christian Rechholz, für "dieBasis" geht Klaus Kinzel ins Rennen. Die Partei Volt setzt auf Christian Penninger. Die Piraten haben Lukas Küffner nominiert: Der 19-Jährige ist durch seine laufende Verfassungsklage gegen das Wahlalter bei der Europawahl bekannt geworden.

Bei den Parteien, die noch nicht mit mindestens fünf Abgeordneten im Bundestag vertreten sind, müssen pro Direktkandidat 200 Unterschriften im Wahlkreis gesammelt werden, damit die Kandidatur gültig wird.

Wie wird gewählt?

Die Wähler haben zwei Stimmen: Mit der Erststimme wird der oder die Wahlkreisabgeordnete im Wege der Direktwahl gewählt. Sie wird auf der linken Stimmzettelhälfte abgegeben.

Mit der Zweitstimme, die auf der rechten Stimmzettelhälfte vergeben wird, wählt man die Landesliste einer Partei. Die Anzahl der insgesamt auf die Landesliste entfallenden Stimmen gibt dann den Ausschlag dafür, wie viele Sitze die Liste enthält und welche Bewerber zusätzlich zu den Gewinnern der Direktwahlen in den Bundestag einziehen.


Was Sie über die Bundestagswahl 2021 wissen sollten


Insofern trotz Corona im Wahllokal gewählt werden kann, darf man nicht vergessen, seine Wahlbenachrichtigungskarte mit zu nehmen und vorzuzeigen, um die Wahlunterlagen zu erhalten. Und auch der Personalausweis schadet nicht: Der Wahlvorstand kann das Vorzeigen des Ausweises verlangen, obligatorisch ist das allerdings nicht. Wo man wählt, erfährt man vorab per Post. Möchte man am Wahltag nicht den Gang zur Urne antreten, kann man sich im Vorfeld alternativ für die Briefwahl entscheiden.

Das sind die Ergebnisse der letzten Wahlen

Die Wahlbeteiligung lag zur Bundestagswahl 2017 bei 76,1 Prozent, es gab 192.0000 Wahlberechtigte im Norden der Stadt. Die meisten Erststimmen - und damit das Direktmandat - holte CSU-Politiker Sebastian Brehm, der 2017 damit erstmalig in den Bundestag einzog.

2013 gewann Dagmar Wöhrl (CSU) das Direktmandat für Nürnberg Nord, ebenso bei den vorigen Wahlen ab 2002.

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