Haushalt

Geheimtipp: Braune und gelbe Blätter - so retten Sie verwelkte Pflanzen

Ella Gößelein

3.4.2022, 11:22 Uhr
Die Monstera ist eine beliebte Zimmerpflanze.

© Leonardo Iheme/Pixabay Die Monstera ist eine beliebte Zimmerpflanze.

Zimmerpflanzen unterstützen das Raumklima und machen das Zuhause besonders gemütlich. Doch sie benötigen auch einiges an Pflege. Ist die Lieblingspflanze erstmal welk, vertrocknet oder bekommt braune Blätter, wirkt die Lage aussichtslos. Doch laut Deavita gibt es einige Tipps und Tricks mit denen die grünen Mitbewohner wieder zum Leben erweckt werden können.

Für den Verfall einer Pflanze gibt es verschiedene Gründe. Meist spielen Über- oder Unterbewässerung eine wichtige Rolle. Aber auch Nährstoffmangel, Schädlinge oder der falsche Standort mit zu viel oder zu wenig Licht können einer Zimmerpflanze Schaden zufügen.

Zunächst sollten Sie überprüfen, ob sich an der betroffenen Pflanze noch ein Lebenszeichen finden lässt. Auch wenn vertrocknete Blätter und braune Stellen schnell bedrohlich wirken, sind die meisten Pflanzen noch zu retten. Sind noch grüne Blätter oder Stellen am Stiel übrig, so wird sich die Zimmerpflanze vermutlich erholen. Auch der Wurzelballen kann Auskunft über den aktuellen Zustand geben. Er versorgt die Pflanze mit Wasser und Nährstoffen. Sind die Wurzeln noch in Takt, so ist der Gesundheitszustand noch nicht allzu kritisch.

Zimmerpflanzen, die überwässert wurden, haben braune oder gelbe verwelkte Blätter. Die Erde ist feucht und der Wurzelballen beginnt zu faulen. Nehmen Sie Ihre Pflanze aus der Sonne und schütten Sie überschüssiges Wasser, das sich möglicherweise im Übertopf gesammelt hat, weg. Danach sollten Sie das Gießen einstellen, bis die Erde um die Pflanze komplett ausgetrocknet ist. Alternativ freut sich die Pflanze auch über frische, trockene Erde.

Ist ein Gewächs im Gegenzug zu wenig gegossen worden, bekommen die Blätter braune Spitzen und fallen irgendwann ab. Die Erde im Topf ist hart und rissig. Schnelle Abhilfe kann ein Wasserbad bringen. Tauchen Sie Ihre Pflanze für maximal 24 Stunden in ein Gefäß mit Wasser. Lassen Sie den Erdballen danach gut abtropfen, bevor Sie Ihre Pflanze an den gewohnten Ort zurückstellen.

Vertrocknete und abgestorbene Teile sollten Sie entfernen, um zu verhindern, dass die Pflanze an diesen Stellen noch weiterhin Energie investiert. Die Pflanze kann sich dann besser auf das neue Wachstum konzentrieren. Auch der richtige Standort spielt eine wichtige Rolle. Einige Pflanzensorten bevorzugen die direkte Sonneneinstrahlung, andere fühlen sich auch im Schatten wohl. Sollte eine Pflanze jedoch schon stark geschädigt sein, wird sie auch ein Standortwechsel nicht mehr retten. Achten Sie deshalb von Beginn an auf die richtigen Lichtverhältnisse.

Eine Pflanze, die unterernährt ist, hat schwache Stängel und verfärbte Blätter. Geben Sie deshalb besonders im Frühling und im Sommer immer wieder etwas Dünger in Ihr Gießwasser. Außerdem müssen Pflanzen regelmäßig umgetopft werden. Nicht nur, um genug Platz zum Wachsen zu haben, sondern auch, um aus der frischen Erde Nährstoffe ziehen zu können. Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie jederzeit auf Pflanzensorten zurückgreifen, die sehr pflegeleicht sind.

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