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Behrens positiv auf Corona getestet: FCN-Betrieb geht weiter

Der Rest der Mannschaft darf wieder trainieren - 15.10.2020 18:44 Uhr

Gehen erst einmal auf Distanz: Hanno Behrens und Christian Früchtl.

© Sportfoto Zink / Thomas Hahn, Sportfoto Zink / Thomas Hahn


Noch arbeiten sie beim 1. FC Nürnberg daran, zu einer wieder konkurrenzfähigen Zweitliga-Mannschaft zu werden. Auf dem Weg dorthin ist jedes Training wichtig, weshalb sie sich am Donnerstagabend noch einmal am Valznerweiher getroffen haben.

Es lag hinter ihnen ein Tag ohne Training, dafür mit Tests. Weil am Mittwoch der obligatorische Corona-Test bei Hanno Behrens positiv ausgefallen war, mussten sie sich am Donnerstag wieder einmal alle testen lassen und dann auf die Ergebnisse warten. Die waren am Abend da, alle negativ – und Trainer Robert Klauß konnte zur nächsten Einheit vor der Partie beim FC St. Pauli bitten.


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Die ist für den Montag terminiert und damit sie auch stattfinden kann, wollen sie in den nächsten Tagen alle noch ein wenig vorsichtiger werden, nicht mehr und nicht weniger. Überlegungen, sich als Mannschaft bis zum Spiel wieder in eine Art Quarantäne zu begeben, gibt es nicht, sagt Pressesprecher Christian Bönig.

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Beim 1. FC Nürnberg, so sagt das Bönig, wollen sie sich in dieser Hinsicht auch auf die Eigenverantwortung und das Eigeninteresse der Spieler verlassen – und konnten das bislang gut. Wo sich Behrens angesteckt hat, wissen sie nicht. Dass Behrens unvorsichtig war, ist eher nicht anzunehmen.


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Der damals Noch-Kapitän schrieb bereits im März in den Nürnberger Nachrichten einen eindrucksvollen Gast-Beitrag zum Thema. "Die Coronakrise stellt uns alle auf die Probe. Sind wir bereit, aus Empathie auf Dinge zu verzichten? Können wir das Gemeinwohl über unsere persönlichen Befindlichkeiten stellen? Die meisten schaffen das, und ich hoffe, dass auch noch die letzten es schaffen, ihren Menschenverstand einzuschalten. Etwas mehr Zeit auf dem Sofa zu verbringen, stellt uns vor keine große Aufgabe", schrieb Behrens.

Das Training geht weiter

Er muss jetzt ein paar Tage auf dem Sofa verbringen, es geht ihm immer noch gut. "Wir wollten erst einmal die nächste Testung und einen möglichen Verlauf bei mir abwarten. Es ist für niemanden angenehm, sich mit diesem Virus zu infizieren. Aber ich habe wohl Glück gehabt. Die Symptome sind bislang ausgeblieben. Mir geht es gut", lässt sich Behrens zitieren.

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Seine Mitspieler müssen jetzt wieder arbeiten. "Nach Rücksprache mit den Behörden und der DFL dürfen wir aufgrund der negativen Testergebnisse aller anderen Team-Mitglieder den Trainingsbetrieb fortsetzen", sagt Sportvorstand Dieter Hecking.


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Klären wollen sie in den nächsten Tagen nur noch, wie sie am Sonntag nach Hamburg kommen und ob sie in dieser Hinsicht am ursprünglichen Plan – einer Reise mit der Bahn – festhalten. Ansonsten behalten Behrens’ Worte aus dem März Gültigkeit: "Die Coronakrise werden wir überstehen und es kommen wunderschöne Tage auf uns zu!"

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