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Erster Auftritt: Palikuca spricht über Club-Trainer und Transfers

40-Jähriger stellt sich der Presse und hat ein klares Ziel mit dem FCN - 15.04.2019 16:00 Uhr

Bei seinem Amtsantritt am Montag spricht Nürnbergs neuer Sportvorstand über seine Pläne mit dem 1. FC Nürnberg. © Sportfoto Zink / DaMa


Und gerade dann hatte sein ehemaliger Arbeitgeber der Welt ebenfalls etwas zu veröffentlichen. "Der Aufsichtsrat von Fortuna stellt die Weichen für die Zukunft", war die Meldung überschrieben und betraf eine personelle Neuordnung des Tagesgeschäftes.

Dass an dem künftig Palikuca nicht mehr mitwirkt, nachdem er an der Zusammenstellung der momentanen Fortuna-Mannschaft noch federführend arbeitete, steht seit einer Woche fest. Da unterschrieb der 40-Jährige seinen Vertrag beim 1. FC Nürnberg. Sein Ziel dort: "Den 1. FC Nürnberg mittelfristig in der Bundesliga etablieren." Dass es kurzfristig erst einmal in die 2. Liga gehen könnte, weiß Palikuca auch.

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Robert Palikuca, dieser Name zog sich seit mehreren Tagen durch die regionale und bundesweite Medienlandschaft. Am Montag präsentierte sich der 40-Jährige erstmals bei seinem neuen Arbeitgeber, dem 1. FC Nürnberg, und spricht über Ziele, Neuzugänge und die Trainerfrage.


Palikuca glaubt an Klassenerhalt

Er bleibt trotzdem optimistisch. Nach den Eindrücken der letzten Wochen, sagte er, könne er sich es durchaus vorstellen, dass in dieser Saison noch "sieben Pflichtspiele" für den Club auf dem Programm stehen. Soll heißen: Vielleicht schafft es der Club ja noch in die Relegationsspiele gegen den Zweitliga-Dritten.

Falls das nicht gelingen sollte, Palikuca nimmt es mit Gleichmut. Die Spieler, die er ab sofort für den Verein sucht, wären sowieso für beide Aufgaben geeignet: In der zweiten Liga um den Aufstieg mitspielen oder eben in der ersten Liga gegen den Abstieg. Verhandlungen, das sagt Palikuca bei seiner Vorstellung auch noch, führt er in dieser Hinsicht längst.

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Palikuca verhandelt mit Neuzugang

Erst am Sonntag verpasste er große Teile des Spiels der Fortuna gegen den FC Bayern, weil er im Rheinstadion Gespräche mit einem möglichen Nürnberger Neuzugang führte. Überraschend gut, sagt Palikuca, sei die Unterhaltung verlaufen.

So soll es weitergehen. Den Montag verbrachte Palikuca schon ganz als Angestellter des 1. FC Nürnberg. Um sechs Uhr traf er sich in Düsseldorf mit Nürnbergs Videoanalysten zum Frühstück, gemeinsam fuhr man nach Nürnberg, dort stellte sich Palikuca dann erst auf der Geschäftsstelle und bei der Mannschaft, später dann den Medien vor. Es gibt viel zu tun, sagt Palikuca, der die Arbeit aber nicht alleine erledigen will. Einen "Kaderplaner und einen Chefscout", will er bald einstellen: "Ich bin einer großen Fan einer breiten Aufstellung."

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Nicht festlegen will er sich an seinem ersten Arbeitstag in der Trainerfrage. Die zu diesem Zeitpunkt schon zu beantworten, sagt Palikuca, "wäre fast fahrlässig", Boris Schommers, der derzeitige Trainer, wird sich also noch ein wenig gedulden müssen, ehe über seine Zukunft entschieden wird.  

Fadi Keblawi E-Mail

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