Dienstag, 27.10.2020

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Für St. Pauli wieder fit? FCN-Stürmer Schäffler im Gespräch

Der Neuzugang über seine Verletzung und seine ersten Wochen beim Club - 01.10.2020 05:55 Uhr

Manuel Schäffler fiebert seinem Pflichtspieldebüt mit dem Club entgegen.

© Sportfoto Zink / Daniel Marr, Sportfoto Zink / Daniel Marr


seinen körperlichen Zustand: „Die genaue Diagnose lautet: Knochenödem und kleine Reizung im linken Schienbeinkopf.“

den Hergang der Verletzung: „So ganz genau kann ich es gar nicht mehr rekonstruieren, ich bin gleich zu Boden gerauscht. Es war ein Zweikampf im Training und im ersten Moment auch gar nicht so schlimm, die Schmerzen kamen erst hinterher.“


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den Heilungsverlauf: „Wir müssen von Tag zu Tag schauen, wie mein Körper die Belastungen verkraftet.

Einsatz auf St. Pauli?

die weiteren Aussichten: „Ich kann schon wieder joggen, auch koordinative und fußballspezifische Übungen machen, aber noch nicht mit Ball und Gegner. Man muss einfach ein bisschen testen, wie groß die Reizung noch ist, ob es Nachwirkungen gibt nach Stoßbelastungen wie Läufen oder Richtungsänderungen. Aber das läuft bislang alles nach Plan.“

den Comeback-Zeitpunkt: „Ich denke, dass Darmstadt am Montagabend noch einen Ticken zu früh kommt. Der Plan ist, in der anschließenden Länderspielpause 100 Prozent zu erreichen, um auf St. Pauli für einen Einsatz parat zu stehen.“


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sein neues Zuhause: „Pendeln aus dem Großraum München wird’s bei mir nicht geben. Ich möchte kurze Wege haben, nicht länger als 20 Minuten zum Training fahren müssen, einfach 100 Prozent in die Arbeit hier reinstecken, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen. Deshalb bin ich mit meiner Familie auch innerhalb einer Woche komplett nach Nürnberg umgezogen. Ich habe keine Lust, jeden Tag drei Stunden im Auto zu sitzen. Ich muss ankommen, ich brauche meine täglichen Abläufe, meine Routine.“

"Relativ schnell Anschluss gefunden"

die freien Tage am Dienstag und Mittwoch: „Ich bin verletzt, ich hatte nicht frei. Ich möchte alles dafür tun, um so früh wie möglich wieder auf dem Platz zu stehen.“


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die neuen Kollegen: „Ich habe mich extrem darauf gefreut, die Aufgabe annehmen zu dürfen. Die Jungs haben es mir einfach gemacht, haben sehr viel kommuniziert. Ich bin ich ein sehr offener Mensch, der klare Werte vertritt und die auch verkörpern möchte. So habe ich relativ schnell Anschluss gefunden.“

seinen Spitznamen Cheffe: „Den habe ich mitgebracht. Horst Hrubesch hat mir den bei der U20-WM in Ägypten verpasst. Ich kann damit umgehen.“

"Club hat Wucht"

die ersten zwei Liga-Spiele: „Das erste Spiel ist von beiden Mannschaften sehr offen geführt worden, es ging rauf und runter. Gegen Sandhausen war es nach 20 Minuten schon geil anzuschauen.“


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seine Position in der Mannschaft: „Der Trainer hat eine klare Philosophie und wird den richtigen Platz für mich finden. Er hat mir in den Gesprächen gezeigt, was er in seinem System braucht. Wir waren relativ schnell auf einem Nenner. Es kommt ohnehin nur darauf an, dass wir die Spiele gewinnen, egal ob er mich einsetzt oder nicht. Aber ich werde Woche für Woche so viel Gas geben, dass er mich auch berücksichtigt.“

frühere Kontakte zum Club: „Nein, die gab’s nicht. Umso mehr habe ich mich jetzt gefreut, dass es geklappt hat. Der Club hat schon Außenwirkung und Wucht, wenn man bloß den Namen hört. Der 1. FC Nürnberg ist für mich was ganz Besonderes.“

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