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Neu beim Club! Krauß funktioniert beim FCN auf Anhieb

Ein Zugang als Zugewinn: Leipzig-Youngster gefällt in der Defensivzentrale - 14.08.2020 05:48 Uhr

Setzt seine Unterschrift nicht nur auf dem Platz: Neu-Nürnberger Tom Krauß.

© Wolfgang Zink / WoZi


Am Donnerstagvormittag probten sie beim 1. FC Nürnberg unter anderem die Neunerkette, mit Tom Krauß als Drittem von links. Auf dem neuen Mannschaftsfoto schaut der Leihspieler von RB Leipzig ausgesprochen ernst, obwohl er im richtigen Leben eigentlich ein netter Kerl ist. Wenn er nicht gerade sein Tor verteidigen muss.

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Kommandos, Köllner, Canadi

Am frühen Dienstagabend in Regensburg hatte ihn sein Trainer gleich ins Zentrum der Dreierkette gestellt, also auf die wichtigste der drei Positionen. Der Mittlere gibt zusammen mit dem Torwart die Kommandos, was sich Tom Krauß mit seinen 19 Jahren natürlich zutraut.

Weniger neu ist die Idee mit nur noch drei Mann hinten drin. Michael Köllner hat das vor gut zwei Jahren in der Besetzung Mühl/Margreitter/Bauer mal ausprobiert beim 0:7 in Dortmund und es danach schnell wieder sein lassen, sein Nachnachfolger sah darin die Grundlage einer "Spielweise, die nach vorn ausgerichtet ist". Lange hielt auch Damir Canadi nicht fest am in Nürnberg noch ungewohnten System, was sich aber zeitnah ändern dürfte. Nicht nur, aber auch wegen Tom Krauß.

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Erstes Testspiel, erster Sieg: FCN gelingt ein 1:0 in Regensburg

Mit seiner Startaufstellung zeigte der neue Club-Coach Robert Klauß bereits im ersten Testspiel, dass jeder seine Chance bekommen würde: Zwei Neuzugänge und zwei Eigengewächse standen von Beginn an auf dem Platz. Auch an einem neuen System versuchte sich der 35-Jährige. Es klappte noch nicht alles und auch der 1:0-Sieg in Regensburg darf nicht überbewertet werden, macht aber doch Hoffnung auf einen guten Saisonstart - ebenfalls gegen den Jahn.


Ein Umweg und ein "sehr gutes Gefühl"

Ka Depp: Summer of Leihe

Dem gebürtigen Leipziger eilt der Ruf voraus, eines der größten Talente im Konzern-Klub zu sein, aber eben noch in der Ausbildung. Den Sprung von der U19-Bundesliga in die Champions League schaffen die wenigsten, auch Tom Krauß muss einen Umweg nehmen. Mit dem er aber, so der erste Eindruck, prima leben kann.

Für zwei Jahre hat er sich an den Club gebunden, danach möchte Tom Krauß soweit sein, um auch RB eine Hilfe sein zu können. Aber jetzt erst mal: Nürnberg. "Das hat sich sehr gut angefühlt", sagte er nach dem 1:0 in Regensburg und seiner ersten Halbzeit im Club-Trikot, "ich bin einfach froh, hier zu sein." Und genau so hat er auch gleich angefangen: extrem motiviert und engagiert, mit gutem Timing im Zweikampf. Einziger Makel aus seiner Sicht: "Ich muss noch viel mehr dirigieren, das ist für mich auch ein Ziel."

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Ein Klauß-Fußball-Kenner und Celebi

Sein Trainer, den er aus Leipzig gut kennt, jetzt aber siezt, schätzt vor allem Tom Krauß‘ Flexibilität. Eigentlich ist er ja im defensiven Mittelfeld groß geworden und kann deshalb, wie am Dienstag in Regensburg, im Verlauf einer Begegnung auch zwischen den Arbeitsplätzen pendeln. "Tom ist super ausgebildet und kann relativ schnell reinfinden, weil er meine Idee von Fußball kennt", sagt Robert Klauß, auf dem Mannschaftsfoto eine Reihe hinter ihm.

In der derselben stand am Donnerstag Ekin Celebi, ein 20-Jähriger aus dem eigenen Nachwuchs, der jetzt auf seine Chance hoffen darf. Der Ex-Nürnberger Sebastian Kerk wird dagegen zeitnah auf dem Mannschaftsfoto des VfL Osnabrück auftauchen.

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