Saisonstart 2021/22

So viel Neues gab es noch nie: Vorschau zur Landesliga Nordost

23.7.2021, 14:06 Uhr
Einer der Top-Favoriten: Der TSV Kornburg hat in der Vorsaison nach dem Re-Start alles gewonnen. 

Einer der Top-Favoriten: Der TSV Kornburg hat in der Vorsaison nach dem Re-Start alles gewonnen.  © Sportfoto Zink / ThHa, NN

Zwei Gruppen, neue Favoriten, viele junge Spieler - die Antworten der Trainer auf die drei wichtigsten Fragen zum Saisonstart:

1. Was läuft in dieser Saison auf jeden Fall besser als in der vergangenen?

Bernd Hufnagel, SV Schwaig (Freitag, 18.30 Uhr, bei Quelle Fürth): Besser läuft eindeutig der Verjüngungsprozess. Unser Saisonziel heißt deshalb auch ganz klar Klassenverbleib. Der Kader ist zwar breiter aufgestellt als letztes Jahr, aber eben auch deutlich jünger. Wir haben acht Nachwuchsspieler geholt, die unser Durchschnittsalter gewaltig nach unten drücken. Auf Rückkehrer Markus Bauer kommen deshalb vor allem Führungsaufgaben zu.


Fußball Bezirksliga Nord: Ein klarer Favorit und viele Überraschungen


Alexander Rambau, ASV Vach (Sonntag, 15 Uhr, gegen Selb): Dass wir alle Spiele zuende bringen. Ein sportliches Saisonziel gebe ich nicht aus. Es kann für die ersten fünf und die letzten fünf reichen. Momentan kann dir noch keiner was zu den Mannschaften sagen, ich habe zum Beispiel keine Ahnung, wie es in Oberfranken ausschaut. Du kriegst gar nichts mit, wer wohin wechselt und wer welche Ziele hat. Aus vielen Vereinen höre ich Klagen der Spieler über muskuläre Probleme und Verletzungen wegen der ungewohnten Belastung nach der langen Pause. In Deutenbach hat sich der Trainer in einem Testspiel in der zweiten Halbzeit selbst einwechseln müssen. Du brauchst dich nicht zu wundern, wir sind Amateure. Manche sind Sportler, die machen nebenbei noch was, manche haben jetzt ein halbes Jahr nichts gemacht, das merkst du dann auch im Training. Zum Start am Samstag gegen Selb fehlen mir unter anderem Valentin Gressel, Chris Kopp und die um die Jahreszeit üblichen Urlauber.

Manfred Dedaj, FSV Stadeln (Samstag, 15 Uhr, bei Jahn Forchheim): Da muss schon alles zusammenpassen, dass es besser wird. Wir sind als Aufsteiger Vierter geworden, das war grandios. Wir haben viele junge neue Spieler bei uns aufgenommen und wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Alle zahlen Grundgehälter, wir nicht und wir haben vier wichtige Spieler verloren. Das hört sich jetzt an, als würde ich kleine Brötchen backen, aber wir wollen schon Gas geben.

Thomas Roka, FSV Erlangen-Bruck (Sonntag, 14 Uhr, in Röslau): Die Integration junger Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. Wir haben einen Umbruch auf der Trainer-Position wie auch im Kader vollzogen, um frischen Wind wehen zu lassen. Das Saisonziel ist der Klassenverbleib, möglichst soll es eine Platzierung im gesicherten Mittelfeld sein, um die Entwicklung in Ruhe vorantreiben zu können.

Jakob Karches, FC Herzogenaurach (Sonntag, 15 Uhr, gegen Mitterteich): Die Saison, hoffe ich (lacht). Nein, im Ernst: Wir sind guter Dinge, mit weniger Verletzten und den jungen Spielern besser abzuschneiden. Die Jungen machen Dampf und das erhöht den Zug im gesamten Kader. Ein Saisonziel will ich nicht formulieren. Aber wenn man sich die Konkurrenz ansieht und wie viel Erfahrung wir verloren haben, tun wir gut daran, zunächst einmal Punkte zu sammeln.

Jasmin Halilic, Türkspor Nürnberg: Die Saisons sind nicht zu vergleichen, weil die Situation so anders ist. Vergangenes Jahr waren wir von Beginn an Mitfavorit, jetzt sind wir Außenseiter im Duell mit gestandenen Landesliga-Teams. Im Idealfall ist das Resultat ähnlich positiv. Der Klassenverbleib wäre dieses Jahr bereits gleichbedeutend mit einem sehr positiven Ergebnis.

"Unser Ziel ist aufzusteigen, alles andere wäre unglaubwürdig"

Hendrik Baumgart, TSV Kornburg: Der Saisonstart. Der verlief vor meiner eigenen Amtszeit damals nicht wie gewünscht. Bei den Leistungen nach dem Re-Start müssen wir nicht viel verändern, da haben wir alle Spiele gewonnen. Ziel ist es, wieder ähnlich dominant zu agieren. Natürlich ist unser Ziel, ganz oben mitzuspielen und aufzusteigen, alles andere wäre unglaubwürdig. Es gibt aber immer gewisse Unabwägbarkeiten.

Daniel Wastl, BSC Woffenbach (Sonntag, 18 Uhr, in Kornburg): Für einen Aufsteiger lief die vorige Saison bis zur Corona-Pause eigentlich richtig gut. An diese Form wollen wir anknüpfen mit einem leicht modifizierten Spielstil. Unter meinem Vorgänger sind die Jungs vorne mehr draufgegangen. Jetzt liegt das Augenmerk stärker auf der defensiven Ordnung und dem Umschaltspiel.

Serdal Gündogan, SG Quelle Fürth (Freitag, 18.30 Uhr, gegen Schwaig): Die Ergebnisse. In der vergangenen Saison haben sich gute Ansätze oft nicht im Ausgang der Partien niedergeschlagen. Spielerisch möchten wir die gute Entwicklung fortsetzen. Wir wollen sehen, ob in Richtung Aufstiegsrunde etwas möglich ist. Aktuell sind die Kräfteverhältnisse aber noch sehr schwer einzuschätzen.

Manuel Bergmüller, TSV Buch (Samstag, 15.30 Uhr, Türkspor): Die Abwehrarbeit. Nach den Abgängen gerade in der Offensive ist klar: Wenn wir ansatzweise so erfolgreich wie in der vergangenen Saison sein wollen, müssen wir deutlich weniger Gegentore bekommen. Wir sind aktuell noch sehr schwankend in den Leistungen, aber haben uns mit der Aufstiegsrunde bewusst ein ambitioniertes Ziel gesetzt.

Christian Springer, Jahn Forchheim (Samstag, 15 Uhr, gegen Stadeln): Vor eineinhalb Jahren hatten wir eine komplett neue Mannschaft zusammengestellt und sind schlecht in die Runde gestartet. Das sollte jetzt besser werden, wir sind spielerisch und als Team gut zusammengewachsen. Saisonziel ist das Erreichen der Aufstiegsrunde.

Jochen Strobel, SC 04 Schwabach (Freitag, 19 Uhr, in Weißenburg): Wir haben uns durch unsere hohe Anzahl an Testspielen schon sehr nah an unser altes Spielniveau herantasten können. Wir hoffen, dass wir es wieder möglichst lange hochhalten können. Saisonziel wird sein, die Aufstiegsrunde zu erreichen - und dann schauen wir einmal, wie weit wir kommen. Wir hätten sehr gerne den alten Modus gespielt. Jeder lechzt nach Spielen, und die hätten wir im August genügend gehabt. Da darf man die Vereine nicht vergessen, die fast ein ganzes Jahr ohne Heimspiele auskommen mussten. Dann hätte man was zurückgeben können. Mit dem neuen Modus fehlen zehn Spieltage.

"Danach ging’s halt los mit dem Wahnsinn"

Florian Bauer, SC Großschwarzenlohe (spielfrei): Ehrlicherweise waren wir sehr zufrieden mit der abgelaufenen Saison, weil für mich vor allem der Abschluss der Hinrunde der fairste Vergleich ever gewesen wäre, weil da jeder einmal gegen jeden gespielt hat. Da lagen wir, glaube ich, auf einem einstelligen Tabellenplatz. Wir haben eine super Hinrunde gespielt, danach ging’s halt los mit dem Wahnsinn und bei uns natürlich auch mit den vielen Verletzungen, zum Teil extrem schweren. Das war für uns auch das große Credo für die neue Saison, dass man nach einer extrem langen Pause einfach ein Stück weit vorsichtiger agiert, zielführend trainiert und auch aus den Dingen des vergangenen Sommers lernt, die nicht so gut geklappt haben. Toi, toi, toi - bislang sind wir halbwegs verschont geblieben. Es waren überwiegend nur muskuläre Probleme. Wir wollen einfach nur eine gute Runde spielen. Wir sind gut drauf, wir haben in der Supervorbereitung bisher kein Spiel verloren - und es waren gute Gegner dabei. Wir sind facettenreicher geworden. Es macht einfach viel Spaß. Wir trauen es uns zu, dass wir die Top vier schaffen.

2. Hat Ihr Team schon Lampenfieber, wieder vor Zuschauern zu spielen oder überhaupt wieder in einem Pflichtspiel auf dem Platz zu stehen?

Hufnagel: Lampenfieber? Hat, soweit ich das überblicke, eigentlich niemand. Wir sind einfach nur froh, dass es wieder losgeht und wir vor unseren Fans spielen dürfen.

Rambau: Lampenfieber hat keiner, jeder freut sich. Sechs Wochen haben wir drauf hingearbeitet, um wieder vor Zuschauern zu spielen. Die waren ja schon in den Vorbereitungsspielen dabei, die absolut durchwachsen verlaufen ist. Der Tiefpunkt war nach einer Woche Vorbereitung das 0:1 in Veitsbronn. Da habe ich meiner Mannschaft die Landesligatauglichkeit abgesprochen, denn ich habe in Veitsbronn ja mal trainiert und habe gesehen: Da waren Spieler aus der zweiten Mannschaft dabei. Das Highlight war, dass wir Eltersdorf 3:2 geschlagen haben, denn die musst du erst mal schlagen.

Dedaj: Da freut sich jeder, dass es endlich wieder losgeht, das merkst du im Training. Wichtig ist, dass keiner überpacet und dass du schnell ins Spiel findest.

"Eine positive Aufregung ist spürbar"

Roka: Ja, eine positive Aufregung ist spürbar. Es wird Zeit, dass es wieder in Pflichtspielen zur Sache geht, auch wenn bereits die Testspiele unter relativ normalen Bedingungen zuletzt ein Riesenfortschritt waren. Schließlich mussten wir zuvor komplett pausieren oder das Training in Kleingruppen gestalten.

Karches: Wie wertvoll der Fußball als Begegnungsort ist, hat man schon bei der EM gesehen. Wir freuen uns einfach drauf, ein Stück Normalität zurückzubekommen. Es ist schön, wenn diejenigen, die dem Verein verbunden sind, zuschauen können.

Halilic: Der Fußball hat einfach gefehlt. Das Spiel selbst, aber auch der Wettkampf in den Pflichtspielen und die Zuschauer. Es war eine Lücke da im Leben, die wir jetzt wieder schließen können. Dementsprechend ist die Vorfreude groß.

Baumgart: Zunächst einmal sind wir alle froh, wieder das Vereinsleben genießen zu können. Wir haben gelernt, den Fußball und gerade auch die Zuschauer noch einmal mehr wertzuschätzen. Wenn zum Auftakt direkt Stimmung von der Tribüne kommt, freuen wir uns sehr darauf.

Wastl: Über die Rückkehr der Zuschauer haben sich alle gefreut. Gerade auf dem eigenen Platz können wir als Außenseiter eine besondere Stärke entfalten.

Gündogan: Die Stimmung bei den Jungs ist schon seit Anfang der Vorbereitung sehr positiv. Sie sind froh, wieder als Mannschaft zusammenkommen zu können. Wir alle freuen uns, wieder vor Zuschauern Pflichtspiele auszutragen.


TSV Buch: Der Außenseiter mit der berühmten Mentalität


Bergmüller: Lampenfieber klingt negativ. Im Gegenteil: Wir freuen uns wie sonst was. Es ist schon einmal sensationell, wieder kicken zu können. Wenn dann noch die Atmosphäre von draußen dazukommt, macht das einfach Spaß. Im Pokal in Forchheim haben wir schon eine Kostprobe bekommen.

Springer: Die Freude auf Heimspiele mit Zuschauern ist wirklich groß, das haben wir alle schmerzlich vermisst.

Strobel: Nein, da wir am vergangen Freitag (Pokal gegen ATSV Erlangen, d. Red.) bereits unsere Spielpremiere unter normalen Bedingungen hatten, konnten wir diese schon einmal ablegen. Alle Spieler waren heiß darauf, wieder in unserem Stadion mit Zuschauern spielen zu dürfen. Sie haben jede Minute genossen. Wir Trainer übrigens auch.

Bauer: Lampenfieber? Nicht jeder Fußballer freut sich drauf, dass die Leute draußen stehen und manchmal auch reinpöbeln. Wir hatten aber eine gute Kulisse gegen den Club. Wir waren ausverkauft. Das macht natürlich Spaß. Das fühlte sich schon gut an mit der kleinen Tribüne. Wenn es am 30. Juli mit einem Flutlichtspiel losgeht, freuen wir uns darauf. Wir alle im Verein können stolz sein auf das, was wir uns geschaffen haben.

3. Welchem Abgang trauern Sie noch nach? Und wer von Ihren Zugängen lässt Sie diese Trauer schon nach der ersten Spielminute vergessen?

Hufnagel: Weh getan hat uns natürlich der Rücktritt unseres langjährigen Trainers Helmut Rahner, alle anderen Abgänge konnten wir, wie ich finde, gut kompensieren. Möglicherweise können wir in den nächsten 14 Tagen auch schon Rahners Nachfolger präsentieren, bis dahin hilft Martin Schmaußer aus. Einen Star haben wir auch künftig nicht, wir heben keinen hervor.

"Ich trauere nur einem nach: Kai Hufnagel"

Rambau: Ich trauere nur einem nach: Kai Hufnagel, mein Kapitän, war eine Identifikationsfigur beim ASV. Er ist nach Gutenstetten gewechselt, berufsbedingt und weil er dort in der Nähe gebaut hat. Bei allen anderen Abgängen muss ich sagen: Wenn jemand meint, er muss den Verein verlassen, soll er gehen. Neuer Star der Mannschaft werden fast alle Neuen: Wir haben auf dem Transfermarkt in den unteren Klassen zugeschlagen, jeder bringt irgendwas mit: Technik, einen geilen Kopfball oder einen guten Schuss – die Mischung wird es machen. Was ich vorgefunden habe, ist in den sechs Wochen: Ich glaube, es formt sich eine Mannschaft, wir haben eine unglaubliche Gemeinschaft. Eine Teambuildingmaßnahme war nicht mal nötig, die Jungs gehen miteinander fort.

Dedaj: Ich trauere allen Abgängen nach, einfach vom Charakter her: Strobel, Wölfel, Bauer, Hering – das waren Raketen. Aber der Fußball ist so. Hoffnung macht mir Yasin Kaya, der aus Feucht gekommen ist. Den pole ich vom Innenverteidiger zum Stürmer um. Mein spielender Co-Trainer Pascal Worst und Kapitän Kevin Kreuzer nehmen das Spiel jetzt in die Hand. Die Verantwortung wird auf viele neue Schultern der jungen Spieler verteilt.

Roka: Ich vermisse niemanden konkret, da ich mich als A-Jugend-Trainer nicht so sehr mit dem Kader des Herren-Teams beschäftigt hatte. Kapitän Gökhan Özdemir, der als einer der wenigen Erfahrenen übriggeblieben ist, wird eine noch größere Rolle zukommen. Er wird auf wie neben dem Platz vorangehen. Ich freue mich auf Jungs wie Nikola Milovski oder Thorben Hochmuth, die noch in der Jugend spielen können, aber bereits eine Option für die Herren sind.

Karches: Ich trauere allen nach. Mit Ronneburg und Jassmann geht Qualität in der Offensive verloren; Raphael Geinzer war für die Zukunft fest eingeplant und muss nun verletzungsbedingt aufhören. Für Aufsehen werden bereits diese Saison die drei erst 17-Jährigen sorgen, die aus der Jugend des TV 48 Erlangen kommen. Mindestens einen werden wir gegen Mitterteich direkt in der Startelf sehen.

"Die Abgänge tun alle weh"

Halilic: In der Aufstiegssaison hatten wir einen verschworenen Haufen, weswegen wir die Mannschaft gerne so zusammengehalten hätten. Die Abgänge tun alle weh, aber besonders schwer wird es, Stjepan Jagodin zu ersetzen. Er hat als Abräumer der Offensive den Rücken freigehalten und ist viele Lücken zugelaufen. Positiv überrascht hat mich in der Vorbereitung besonders Stürmer Kenan Ramic, er könnte eine gute Rolle in unserer Offensive spielen.

Baumgart: Es gibt keinen Einzelnen, dem ich nachtrauere. Vielmehr ist es die Quantität im Kader, die aktuell fehlt. Hoffentlich können wir noch ein oder zwei passende Akteure hinzugewinnen, sonst ist die Personaldecke sehr dünn. Um Stars zu benennen, ist unser Kader zu ausgeglichen. Die Allermeisten haben sich ja schon höherklassig bewiesen. Es wird spannend zu sehen, wie die Jungs im Verbund ihre individuellen Qualitäten abrufen.

Wastl: Wir haben zwar in Flo Großhäuser und Florian Höllrigl zwei Stützen verloren, können das aber als homogene Mannschaft kompensieren. Neu dazugekommen ist zum Beispiel David Meyer aus der U19 von Jahn Regensburg. Bei uns gehen die Eigengewächse genauso voran wie die erfahrenen Hasen um Kapitän Marvin Kubis, Matthias König oder Manuel Wastl.

Gündogan: Ich trauere keinem nach. Vielmehr freue ich mich besonders für die beiden Jungs, die es in die Bayernliga geschafft (Lawson, Uluca; beide zum ATSV Erlangen, d. Red.). Solche Abgänge sind immer eine Chance für andere, in neue Rollen zu wachsen. Aktuell macht das Team als Ganzes Spaß, sodass ich niemanden besonders herausheben möchte. Es wird spannend zu sehen, wer den nächsten Schritt macht.

Bergmüller: Wir hatten ja so einige Abgänge zu verkraften. Am meisten schmerzt aber grade mit Fabian Schreiner einer, der den Verein gar nicht verlassen hat. Er fällt mit Achillessehnenriss lange aus, und wie wir ihn ersetzen werden, ist noch etwas unklar. Ein extrem wichtiger Akteur könnte Zugang Patrick Fuchs werden, der uns viel Stabilität auf der Sechs geben wird.

Er wird vermisst:

Er wird vermisst: "Dass Drazen Misic zum jetzigen Zeitpunkt in die Bayernliga nach Seligenporten wechselt, schmerzt", sagt Jahn-Trainer Christian Springer. © Sportfoto Zink/ThHa, NN

Springer: Dass Drazen Misic zum jetzigen Zeitpunkt in die Bayernliga nach Seligenporten wechselt, schmerzt. Mit Imrann Moumouni haben wir für die linke defensive Außenbahn zwar eine Lösung gefunden, aber er wird uns offensiv fehlen. Rückkehrer Andi Mönius wird uns spielerisch weiterbringen, im Zentrum soll er für Klarheit sorgen und helfen, Torchancen herauszuspielen.

Strobel: Keinem. Da hinter jedem Wechsel nachvollziehbare Gründe standen. Es gibt jedes Jahr ein paar Spieler, die mit ihrer Entwicklung positiv überraschen. Da sind wir gespannt drauf, wer es diese Saison sein wird. Der Star der Mannschaft ist unser Teamspirit!

"Wir brauchen keine großen Namen"

Bauer: Wir hatten keinen Abgang zu verzeichnen. Wir hatten nur Langzeitverletzte. Wir wussten bei unserer Kaderplanung, dass wir ein, zwei Spieler mehr brauchen, um ordentlich aufstellen zu können. Die haben wir geholt. Wir brauchen keine großen Namen, wir haben super Jungs, die auch charakterlich voll zu uns passen. Darauf haben wir geachtet. Wir sehen uns als eine Einheit, und da gehört eben die "Zweite", die in der Kreisklasse spielt, zu 100 Prozent dazu.

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