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Auf der Jagd nach individuellen Geschenken

Beim Winterkiosk im Künstlerhaus gaben sich die Besucher die Klinke in die Hand - 04.12.2011 16:01 Uhr

In fränkischen Wohnzimmern für große und kleine Franken produziert: Buntes aus Stoff von Mano Trykowski, Ute Baumann (v.l.) und Brigitte Lotz. © Roland Fengler


Lätzchen und Kuschel-Esel aus buntem Frottee, schicke Wickelgürtel, Täschchen oder Klorollenhalter. Beim fünften Weihnachtskiosk am Wochenende im Künstlerhaus verkaufen die drei Frauen ihre Accessoires.

Handgemacht, langlebig, umweltverträglich hergestellt, aus regionaler Produktion oder fair gehandelt: Alle der rund 100 Aussteller müssen mindestens eines dieser Kriterien erfüllen, um an dem beliebten Weihnachtsmarkt teilnehmen zu dürfen. Auf grünen Täfelchen ist an den Ständen zu sehen, in welcher Kategorie der jeweilige Hersteller punktet.

Das Konzept von Katharina und Joana Winter und ihrem Vater Hubert Rottner Defet kam wieder gut an: Die Gäste gaben sich an beiden Tagen die Klinke in die Hand und auch das Interesse der Aussteller war groß: „Wir hatten heuer so viele Anfragen, dass wir nicht für alle einen Standplatz finden konnten“, berichtet Katharina Winter. Und dabei wurden diesmal weitere Räume wie das Hinterzimmer genutzt.

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Der alternative Weihnachtsmarkt: Winterkiosk 2011 im K4

Unter dem Motto "Denken statt Schenken" verkaufen beim 5. Winterkiosk über 90 Aussteller ökologische, fair gehandelte und regionale Produkte im K4.


In dem verwinkelten Gebäude hieß es für die Besucher auf Entdeckungsreise zu gehen: Vom Glasbau über der Kulturinfo über den Festsaal bis in den Kulturbiergarten verteilten sich Stände. Im Keller des Künstlerhauses zeigten die Werkstätten, wie Siebdruck funktioniert und wie es in einer Schmiede, Schreinerei oder Steinmetzwerkstatt aussieht.

Ein paar Stufen höher sind dagegen Ergebnisse Nürnberger Handwerkskunst zu bewundern: Individuelle Ringe von Goldschmiedemeister Stefan Kappler oder handgemachte Trinkgefäße und gläserne Mörser aus der Glasmacherwerkstatt von Cornelius Réer zum Beispiel.

Viele Aussteller setzen auf das Motto „aus Alt mach Neu“: Vor dem Polsterer Stephan Friedmann und Stefanie Gügel etwa sind weder Leder- und Stoffreste noch Bonbonpapierchen oder ausrangierte Werbebanner sicher. Aus allem, was ihnen in die Finger kommt, machen die beiden unter dem Markennamen „N8500“ in ihrer Fürther Keller-Manufaktur bunte Taschen und Schlüsselanhänger.
  

Clara Grau

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