Fabrikeinsturz in Bangladesch: Kik zahlt Millionen-Entschädigung

3.4.2014, 10:12 Uhr
Beim Einsturz eines Einkaufszentrums in Bangladesch im April 2013 kamen 1335 Menschen ums Leben. Mehr als 1500 Menschen wurden verletzt.

© dpa Beim Einsturz eines Einkaufszentrums in Bangladesch im April 2013 kamen 1335 Menschen ums Leben. Mehr als 1500 Menschen wurden verletzt.

Eine Hälfte des Geldes fließe in Projekte mit dortigen Hilfsorganisationen, teilte das Unternehmen mit Sitz im westfälischen Bönen am Mittwoch mit. Die andere Hälfte gehe in einen Fonds zur Unterstützung von Überlebenden und Hinterbliebenen, der von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) koordiniert wird.

Das achtstöckige Gebäude Rana Plaza nahe der Hauptstadt Dhaka war im vergangenen April eingestürzt. Fünf Fabriken waren dort untergebracht, beim Einsturz wurden 1135 Menschen getötet und mehr als 1500 verletzt. Obwohl zum Zeitpunkt des Unglücks im Rana Plaza nicht für KiK produziert worden sei, sei es dem Unternehmen ein wichtiges Anliegen, die Produktionsbedingungen in Bangladesch zu verbessern, erklärte der Textildiscounter.

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