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Neunkirchen besiegt Weingarts auf schwerem Geläuf

Kreisliga 2 10. Spieltag, Dienstag

Durch den Sieg im Kellerderby verschafft sich Pottenstein Luft im Tabellenkeller. Auf dem Weingartser B-Platz setzt sich der TSV Neunkirchen im Spitzenspiel durch. Uttenreuth rehabilitiert sich für die Schlappe am Sonntag. In Brand konnte wegen des Wetters nicht gespielt werden.

Schweres Stück Arbeit: Auf schwierigem Geläuf gewann der TSV Neunkirchen (links) das Spitzenspiel in Weingarts.

 / © Hofmann

Im Derby im Tabellenkeller setzte sich Pottenstein bei der Pegnitzer Reserve durch. Durch einen schönen Spielzug ging der Tabellenletzte nach 16 Minuten in Führung, diese war zu diesem Zeitpunkt auch verdient. Die schnelle Antwort fand der ehemalige Pegnitzer Sebastian Pezoldt, der nach nur zwei Minuten per Kopf ausglich. Kurz vor der Seitenwechsel war der bisher nicht für seine Kopfballstärke bekannte Pottensteiner wieder zur Stelle und nickte ein. Auch im zweiten Abschnitt bekam der ASV seine Abwehrschwäche nicht in den Griff und Pezoldt kam zu seinem dritten Treffer, erneut per Kopf. Die Heimelf konnte dann nicht mehr zulegen und musste kurz vor Schluss sogar noch das 1:4 hinnehmen.

Wegen des vielen Regens musste schon das Vorspiel abgesagt werden und die beiden Spitzenteams standen sich auf dem tiefen B-Platz gegenüber. Vor dem Spiel wurden noch Sebastian Friedl und Tobias Link für 300 Spiele im Dress der "Maigischer" Ersten geehrt. In der kampfbetonten Partie traf Matthias Werner gegen seine letztjährigen Mitspieler per Strafstoß zum 1:0 und machte es somit besser als Jubilar Friedl, der einen Elfmeter am Tor vorbei schoss. Im zweiten Abschnitt versuchte die DJK dann viel, doch der Tabellenführer brachte immer noch ein Bein dazwischen. Goalgetter Manuel Menges erhöhte auf 2:0 und sorgte so für eine beruhigende Führung. Durch Konter blieb der TSV gefährlich und fuhr den Sieg im Spitzenspiel clever nach Hause.

Im Verfolgerduell behielt der heimische FC Ottensoos verdient die Oberhand und zog in der Tabelle an Schnaittach vorbei. Die Partie startete glänzend für den FCO, den früh konnte Andreas Kreußel durch eine gute Einzelaktion die Führung markieren. Auch in der Folge blieb der Gastgeber spielbestimmend und hatte einige Möglichkeiten. Im zweiten Abschnitt wieder ein Blitzstart der Heimelf: Peter Maric verlängerte einen Freistoß aus dem Halbfeld per Hinterkopf zum 2:0. Die Gäste konnten an diesem Tag wenig dagegensetzen und der gut aufgelegte FCS-Keeper Patrick Hopf konnte die Entscheidung noch lange verhindern. Nach 78 Minuten war es dann aber soweit und Andreas Kreußel sorgte mit seinem zweiten Treffer für die endgültige Entscheidung. Dies war dann auch der Endstand und die ersatzgeschwächten Schnaittacher mussten ohne Punkte im Gepäck die Heimreise antreten.

Die 0:7-Pleite in Schnaittach hatte Uttenreuth gut verkraftet und zeigte gegen Moggast ein anderes Gesicht. Die Partie begann ausgeglichen, doch durch einen Doppelschlag von Popp ging der SCU mit 2:0 in Führung. Auch in der Folge war der Gastgeber spielbestimmend und die Gäste kamen nicht gefährlich vors Tor. An diesem Tag war die Heimelf eiskalt vor dem Tor und Wollny und Schleinkofer bauten die Führung noch vor der Pause auf 4:0 aus. Im zweiten Durchgang merkte man dem SVM an, dass das Spiel gelaufen war und die Gäste ließen den letzten Willen vermissen. Wollny markierte mit seinem zweiten Treffer dann noch den 5:0-Endstand. Zwar hatten die Hausherren in der Folge noch einige Kontergelegenheiten, doch ein weiteres Tor fiel nicht mehr.

Auch in Neunhof war Diepersdorf erfolgreich und ließ die nächsten drei Punkte folgen. Im ersten Durchgang war der Gast präsenter und setzte die TSV-Defensive gut unter Druck. Durch einen Ballverlust im Aufbauspiel ermöglichte die Hintermannschaft der Hausherren dann der SpVgg die Führung. Auch beim zweiten Treffer gab es Abstimmungsprobleme und Eichenmüller nutzte seinen Freiraum clever zum 2:0. Kurz vor der Pause gab es dann eine strittige Szene, als Referee Körner erst auf Handelfmeter entschied, nach Rücksprache mit seinem Assistenten seine Entscheidung jedoch zurücknahm. Die Gastgeber kamen motiviert aus der Pause und setzten nun ihrerseits den Gast unter Druck. Einen zu kurzen Rückpass erlief Galster und schob zum Anschlusstreffer ein. In der Folge drückte die Schlagbaum-Elf, doch mit Glück und Leidenschaft rettete Diepersdorf den Sieg über die Zeit.

Am späteren Abend sicherte sich die Laufer Reserve in einem hitzigen Spiel drei Punkte. Nach der Klatsche in Diepersdorf wollte sich der SKL rehabilitieren und trat kämpferisch auf. Beide Teams kamen dann auch zu guten Chancen, doch es brauchte einen Elfmeter, damit das erste Tor fiel. Sven Rothhaar blieb eiskalt und markierte die 1:0-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel waren dann die Gäste an der Reihe und trafen aus Gewühl nach einer Ecke zum 1:1-Ausgleich. Die Heimelf ließ sich nicht beirren und spielte gut nach vorne. Einen schönen Spielzug konnte dann Maximilian Danninger zur 2:1-Führung nutzen. Danach warf der FCR nach vorne und die sich bietenden Räume nutzte Haas, um einen Konter zum 3:1 abzuschließen. Zwar trafen die Gäste nach einem langen Ball noch zum Anschluss, doch gleich danach beendete der Referee die Partie.

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