Das Amateurfußballportal für Mittelfranken
Partner im
Amateurfußballnetzwerk
Partner im Amateurfußballnetzwerk

Brucker Dreikönigsturnier: Machen es die Favoriten unter sich aus?

Eltersdorf, Bruck, ATSV und Co

Rollt am Samstag in Erlangen der Ball, dann geht es um nicht weniger als die inoffizielle Stadtmeisterschaft. Der FSV Bruck lädt bereits zum 26. Mal zum Dreikönigs-Hallenfußballturnier in die Emmy-Noether-Halle ein. Titelverteidiger ist die aktuell beste Erlanger Mannschaft, der SC Eltersdorf geht als Bayernliga-Tabellenführer ins Turnier.

Eltersdorf holte sich letztes Jahr den Titel.

 / © Zink

Los geht es am Samstag um 9.30 Uhr, Halbfinale und anschließend Spiel um Platz drei sowie das Finale sind für 15.45 Uhr angesetzt. Die Mannschaften duellieren sich dabei im klassischen Hallenfußball pro Spiel zweimal acht Minuten, zunächst in vier Gruppen. Und natürlich ist alles dabei, was Rang und Namen hat: die beiden Bayernligisten SC Eltersdorf und FSV Bruck, der ATSV Erlangen und die Spielvereinigung Erlangen aus der Landesliga, TV 48 Erlangen, SV Tennenlohe, DJK Erlangen, FC Großdechsendorf, TSV Frauenaurach, Türk SV Erlangen, VdS Spardorf, SG Siemens Erlangen. Und dem Gewinner? Winkt Ruhm und Ehre.

Neben dem Titelverteidiger aus Eltersdorf, der kurz vor der Winterpause die Tabellenführung in der Bayernliga erobert hat, gelten natürlich der FSV Bruck, dessen Stürmer Tom Jäckel im Vorjahr Torschützenkönig wurde, und der ATSV Erlangen als Favoriten. Doch auch mit der Spielvereinigung ist zu rechnen, immerhin der Sieger von 2016 und allererster Sieger überhaupt, die Spieli hat die Premiere im Jahr 1993 für sich entschieden.

Seit einem Vierteljahrhundert gibt es neben der Sieger-Trophäe zudem den Fairness-Pokal der IG Metall Erlangen zu gewinnen. Hier ist der VdS Spardorf Titelverteidiger. Für den A-Klassisten war das im Vorjahr schon ein Erfolg, schließlich muss man, um in die Wertung zu kommen, mindestens das Viertelfinale erreichen. Das war den Spardorfern zuletzt 1999 gelungen. Welchen Stellenwert das Turnier in Erlangen hat, zeigt auch die Euphorie der Teams aus den unteren Klassen. "Für Erlanger Vereine ist es das Prestige-Turnier. Im Idealfall gewinnt man das. Der Rest ist egal", sagt der Spardorfer Jan Oldekop. "Das Dreikönigs-Turnier ist für uns eigentlich die einzige Gelegenheit, uns mit höherklassigen Teams zu messen", sagt VdS-Spielleiter Stefan Stark. "Da wollen immer alle spielen. Wir fahren da auch nicht hin, um uns von Eltersdorf 0:9 wegschießen zu lassen. Wir wollen etwas erreichen und uns nicht blamieren. Deshalb müssen schon die spielen, die es wirklich können." Die Halle jedenfalls wird voll sein - und am Ende den inoffiziellen Erlanger Meister bejubeln.

Mehr zum Thema