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Keine Tore in Obernzenn - Lehrberg weiterhin top

Kreisklasse 2 7. Spieltag

Vor 200 Zuschauern nahm Marktbergel in einem umkämpften Lokalduell etwas glücklich einen Zähler in Oberzenn mit. Spitzenreiter Lehrberg machte es derweil mit 5:0 bei der SG Lenkersheim/Bad Windsheim deutlich - ebenso wie Weigenheim (5:0 gegen Flachslanden), Schillingsfürst (4:0 in Trautskirchen) und Gallmersgarten (4:0 in Rothenburg). Auch Schalkhausen und Leutershausen feierten ungefährdete Siege.

Wieder nichts: Obernzenn/Unteraltenbernheim vergibt im Derby gegen Marktbergel einige gute Chancen. Hier verpassen SG-Stürmer Bertram Göller (verdeckt) und TSV-Keeper Lukas Arnold die Hereingabe von Ammar Alshabi.

 / © Paul Smith

Tore gab es nicht, dafür viele Zweikämpfe, Spannung bis zum Schluss und zwei gut aufgeleg­te Keeper – in Kombination mit fehlen­der finaler Konsequenz der Stürmer vor dem Tor. So stand es nach etwas mehr als 90 intensiven Derby-Minu­ten zwischen der SG Obernzenn/Un­teraltenbernheim und dem TSV Marktbergel vor rund 200 Zuschauern 0:0. „Es war heiß umkämpft.“ In dieser Spieleinschätzung waren sich Markt­bergels Bernd Schuh und SG-Coach Torsten Nun einig. Die SG war im Kerwaspiel tonangebend, schaffte es nur nicht, den Ball im Tor unterzu­bringen: Ammar Alshabi scheiterte an Keeper Lukas Arnold und Max Puch­ner gelang es nicht, das Leder aus kur­zer Distanz ins Tor zu befördern. Auf der Gegenseite hatte Marktber­gel seine beste Chance in einem Fern­schuss, den SG-Torhüter Thorsten Krämer nach vorne abwehrte, beim Nachschuss aber auf dem Posten war. „Wir haben das Spiel gemacht, haben uns aber im letzten Drittel schwerge­tan, Chancen zu kreieren“, sagte Nun. „Vielleicht hätten wir den Sieg einen Tick mehr verdient gehabt.“ Es half nichts. Es blieb torlos. sb 

Der SVS nahm nach dem Blitzstart verdient die Punkte mit, da sie Hälfte eins dominierten.

Ein frühes Tor und ein Doppelpack von Tobias Strauß sicherten dem TVL den ersten Saisonsieg. Herausragend waren beide Torsteher: Daniel Kahle (TVL) parierte unter anderem einen Elfmeter, Nico Christ zahlreiche Chancen.

Torjäger Michael Stark mit einem Dreierpack brachte die Viktoria auf den Weg zum sechsten Saisonerfolg. Mit dem Sieg im einseitigen Duell festigte der SVV Platz zwei.

Die SG Lenkers­heim/ Bad Windsheim konnte beim 0:5 gegen Kreisklasse-2-Spitzenreiter Lehrberg anfangs mithalten, hatte sogar ein Chancen-Plus, war aber im Abschluss nicht kaltschnäuzig genug. Anders das Team von Coach Klaus-Peter Goldbach: Mit vier Torabschlüs­sen gelangen zwei Treffer und in der Folge erlangte der TSV die Spielkon­trolle. Für endgültige Klarheit sorgte Lehrberg ab der 70. Minute mit drei Toren binnen fünf Minuten. Die erste Torgelegenheit hatte Andreas Krahmer nach fünf Minuten, doch sein Schuss wurde geblockt. Nur drei Minuten später sorgte Steffen Diehm aus kurzer Distanz nach Zuspiel von Artur Scherer für das 0:1, nachdem er kurz zuvor noch an Heim­keeper Daniel Deeg gescheitert war. Nach einer Viertelstunde dribbelte Ni­co Thürauf sich durch die TSV-Abwehr, steckte zu Krahmer durch, der zwar Gästekeeper Daniel Purkart umspielte, aber das Leder nicht mehr vor der Außenlinie erreichte. Die Elf von Coach Volkmar Wolf ließ noch weitere Chancen liegen: So verzogen Hamed Naim (17.) und Krahmer (22.). Dann zeigte Michael Pace erstmals sein Können. Der TSV-Stürmer zog auf der rechten Seite davon und voll­streckte in die lange Ecke (27.). Deeg im SG-Kasten verhinderte kurz dar­auf gegen Sascha Terrell das 0:3. Nach dem Seitenwechsel hätte es Ni­co Thürauf, der vom eingewechselten Christian Miess angespielt wurde, noch einmal spannend machen kön­nen, sein Schuss wurde aber geblockt. Für Klarheit sorgte der TSV nach 70 Minuten: Innerhalb von fünf Minuten schraubte Lehrberg das Resultat auf 5:0: doppelt Michael Pace (70. per Elf­meter und 72.) und Sascha Terrell (75.) nach feiner Hereingabe von Erik Ringler trafen. Während Lehrberg den siebten Sieg einfuhr, rutschte die SG mit weiterhin sechs Zählern auf den zehnten Rang ab. wh 

Die spielstarken Gäste gewannen gegen einen kämpferisch auftretenden SCT. Die Tore fielen meist, wenn der VfB nach Ballverlusten der Heimelf schnell umschaltete. Es hätte sogar noch höher werden können.

Dem Team von Trainer Daniel Pfeuffer gelang gegen die SG auch dank zweier Jokertore der zweite Saisonerfolg. Die SG dümpelt im Ligamittelfeld herum.

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