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Neumarkt verliert deutlich gegen den Ex-Trainer

Bayernliga Nord 11. Spieltag, Sonntag

Der ASV Neumarkt unterlag der DJK Ammerthal und Ex-Coach Dominik Haußner mit 5:1. Auch für den SC Eltersdorf war es ein gebrauchter Tag. Die "Quecken" verloren mit 0:3 bei der DJK Don Bosco Bamberg.

Der ASV Neumarkt hatte gegen die DJK Ammerthal und Ex-Trainer Dominik außer keine Chance.

 / © Athina Tsimplostefanaki

Am Anfang sah noch alles gut aus für den ASV: Im ersten Durchgang war Neumarkt noch drauf und dran, dem Gegner aus Ammerthal sein Spiel aufzudrängen. Christian Schrödl und Jonas Grunner hatten die ersten guten Gelegenheiten. Nach 25 Minuten zeigten die Gastgeber sogar die schönste Kombination der gesamten Partie: Mark Eger trieb den Ball über das gesamte Mittelfeld nach vorne, spielt einen blitzsauberen Pass auf Jonas Marx, der für Florian Hausner abtropfen ließ. Der ASV-Angreifer ging mit einer Körpertäuschung bis an die Grundlinie durch und bediente den am Elfmeterpunkt völlig freien Schrödl. Doch anstatt direkt drauf zu halten, nahm der den Ball an und wurde schließlich abgeblockt. Das Tor fiel dann auf der anderen Seite. Der an diesem Tag extrem treffsichere Ralf Egeter sprang nach einem Eckball am höchsten und köpfte unbedrängt zum 1:0 für die Gäste ein (32.). Fünf Minuten später war es wieder Egeter, der der Neumarkter Defensive auf und davon sprintete und schön ins Kreuzeck vollendete (38.). Mit einem 0:2-Rückstand ging Neumarkt in die Pause. Alle Hoffnungen, dem Spiel noch eine Wende zu geben, zerschlugen sich schnell. Denn im zweiten Durchgang machte die DJK dann kurzen Prozess. Maximilian Höhenberger und Michael Jonczy erhöhten binnen fünf Minuten auf 4:0 für Ammerthal (53., 60.). Schon nach einer Stunde war die Partie damit entschieden. Christian Schrödl erzielte in der 63. Minute nicht mehr als den Ehrentreffer, nachdem er und Grunner sich kurz vorher im Vergeben von Chancen abgewechselt hatten und aus teilweise drei Metern an Torwart und Abwehr scheiterten. Egeter machte wenige Minuten vor Ende mit seinem dritten Tor des Tages seinen persönlichen Deckel drauf und versetzte dem ASV den bereits elften Gegentreffer in zwei Partien. Leid tat vielen beim ASV dabei vor allem der junge Lukas Wutz im Tor der Neumarkter. Denn der Keeper konnte für die allermeisten der elf Gegentore überhaupt nichts und muss trotzdem zu Beginn seiner Karriere im Herrenbereich die erste Krisen-Erfahrung machen. Am erfreulichsten aus Sicht der Neumarkter war allein die ansehnliche Zuschaueranzahl. 550 Fans wohnten dem Frühschoppenderby bei, die Veranwortlichen sahen sich deshalb in ihrer Ansetzung mit der ungewöhnlichen Spielzeit um elf Uhr am Vormittag bestärkt. Wohin die Reise für den ASV nun in der Bayernliga geht ist allen klar: in den Abstiegskampf. Die wenigsten erzielten Tore der Liga, dafür die zweitmeisten Gegentreffer, die schlechteste Tordifferenz, und sogar der letzte Platz in der Fairplaytabelle steht zu Buche. Klar war von vornherein, dass dieses Jahr des Umschwungs ein schwieriges werden wird. Doch dass man sich in einer Liga, in der es nur einen Direktabsteiger geben wird, tatsächlich damit beschäftigen muss, wundert viele aus dem Umfeld. Immerhin: In der Tabelle steht der ASV noch auf Platz 13 – und damit gerade noch außerhalb der gefährdeten Zone. Christian Konrad

Zwar erwischten die Gäste den besseren Start, blieben offensiv zumeist blass. Bamberg setzte indes die richtigen Nadelstiche und stellte die Hintermannschaft der "Quecken" vor Probleme. Auf Vorlage von Schmoll markierte Rosiwal schließlich das nicht unverdiente 1:0. Im zweiten Durchgang tat SC-Keeper Akbakla alles dafür, seine Elf im Spiel zu halten, war beim 2:0 von Allgaier aber machtlos. Die DJK konterte, Eltersdorf rannte erfolglos an. Am Ende stand eine deutliche Pleite, weil Spies kurz vor Abpfiff noch auf 3:0 erhöhte. Zu allem Überfluss sah Eltersdorfs Köhler in der 83. Minute noch die Rote Karte wegen groben Foulspiels.

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