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Tuspo Roßtal
STV Deutenbach
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Neben den ungleich aufwändigeren Auswärtsfahrten wohnt dem jüngsten Aufstieg von Roßtals Fußballern ein weiterer kleiner Wermutstropfen inne: In der Bezirksliga Süd, in die der Tuspo trotz einiger Widerstände letztlich eingruppiert wurde, sind mitunter rassige Lokalderbys zur Mangelware verkommen. Statt, wie zuletzt in der Kreisliga, heißen die Gegner nicht mehr Raitersaich, Weinzierlein-Wintersdorf und Oberasbach, sondern Aufkirchen, Marienstein und Wettelsheim. Einzig dem am Sonntag am heimischen Steinerswäldchen anstehenden Kräftemessen mit dem STV Deutenbach wohnt eine gesunde Portion Lokalkolorit inne. Die Kicker aus dem Steiner Stadtteil hatten sich als Champion der Nürnberger Kreisliga erstmals für die Kickerei auf Bezirksebene qualifiziert. Obgleich die beiden Fürther Landkreiskontrahenten jeweils mit einem Sieg im Rücken ins Derby gehen, scheinen die Rollen diesmal klar verteilt zu sein. Das Überraschungsteam aus Deutenbach setzte mit einem 3:1-Heimerfolg gegen Pölling seinen Höhenflug fort. Als Fünfter der Tabelle verkürzte das Team den Rückstand auf die Spitze auf nurmehr drei Punkte. Der Tuspo erkämpfte zwar in doppelter Unterzahl ebenfalls drei Zähler, doch handelte es sich beim überraschenden 1:0 in Dittenheim um den erst zweiten Roßtaler Saisonsieg. Mit der sparsamen Ausbeute von lediglich neun Punkten aus 13 Partien, einer Tordifferenz von -32 sowie bereits acht Zählern Rückstand aufs rettende Ufer bleibt der Mannschaft von Trainer Maurizio Scigliuzzo am Sonntagnachmittag wohl zwangsläufig nur die Rolle des krassen Außenseiters. Ob der Dreier von Dittenheim dennoch das Zeug zur Initialzündung hat, wird man gegen 16.50 Uhr wissen. Die in dieser Saison erst dreimal besiegten Deutenbacher werden selbstverständlich alles versuchen, die zaghaft aufglimmende Roßtaler Hoffnung bereits im Keim zu ersticken. Beim letzten Gastspiel am Steinerswäldchen im vergangenen Mai jedenfalls triumphierte die Elf von Trainer Arno Zeilmann mit 3:1 beim späteren Kreisliga-Vizemeister. Noch weitaus schlechtere Erinnerungen dürften die Roßtaler an das Mitte Oktober 2016 verlorene Hinspiel am Steiner Weihersberg hegen: Mit 7:0 zerlegte der STV die Gäste seinerzeit in sämtliche Einzelteile. mwil