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Acht Spiele, acht Siege - Höhenberg bleibt das Nonplusultra

Kreisklasse Ost 8. Spieltag

Der SV Höhen­berg ist nach acht Spielen und acht Siegen immer noch ohne Punktver­lust. Im Heimspiel gegen Holzheim II behielten die Hausherren mit 1:0 die Oberhand. Während die Schwander verloren, gewann der FC Wendelstein II gegen den FC Sindlbach mit 5:2 - die ersten Saisonzähler für die Kreisliga-Reserve, die damit wieder den Kontakt zu den hinteren Mittelfeld-Plätzen herstellen hat können. Der TSV Feucht bleibt an den Aufstiegsrängen dran.

© Sportfoto Zink - Archiv

Zu dieser Begegnung liegt uns leider kein Spielbericht vor. Vereinsmitarbeiter können uns gerne einen Bericht an amateure@nordbayern.de senden. Wir werden den Bericht dann an dieser Stelle veröffentlichen.

Mit einer couragierten Leistung fuhr die „Zweite“ des FC Wendelstein unter Co-Trainer Kevin Wosch (Marco Witt war krankheitsbedingt ausgefallen) einen letztlich hochverdienten Erfolg ein. Von Beginn an entwickelte sich ein hart umkämpftes Spiel, in dem auch der FC Sindlbach durch seine schnellen Spitzen immer wieder Präsenz vor dem Wendelsteiner Tor zeigte, aber dabei beim Abschluss die letzte Konsequenz vermissen ließ. Wendelstein erspielte sich ebenso seine Chancen, nutzte aber in Hälfte eins eine davon durch Jonas Ungermann zur Pausenführung (40.). In der zweiten Hälfte bauten die Hausherren weit mehr Druck auf den Gegner auf, der sich immer mehr durch ständiges Hadern mit Schiedsrichterentscheidungen selbst aus dem Tritt brachte. So konnten der stark aufspielende Max Neukamm (55.) sowie Tom Nerreter (65.) durch jeweils schön herausgespielte Treffer auf 3:0 stellen. Dennoch war das Spiel noch nicht gelaufen! Die Gäste kamen durch einen kurz ausgeführten Freistoß durch Kraus (67.) und einen Foulelfmeter durch Routon (69.) nochmal auf 3:2 heran, ehe Wagner (77. und 86.) mit tollem Freistoßtor und nach schöner Kombination mit Schmeisser auf das Endergebnis von 5:2 stellte. Endlich also wurden diesmal auch die Chancen genutzt, und es konnte somit ein erster, hochverdienter Erfolg eingefahren werden gegen einen guten Gegner aus Sindlbach, der sich aber selbst aus dem Tritt brachte. Der FC Sindlbach ist bereits am heutigen Dienstag wieder im Einsatz, muss um 15 Uhr zum Tabellenvorletzten TSV Burgthann.

Die Hausherren verdienten sich den „Dreier“, weil sie einfach engagierter spielen und sich für die Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt belohnten. Nachdem FC-Keeper Tobias Pfann den frühen Rückstand verhindert hatte, ging Schwand in Führung, als nach einem weiten Einwurf von Flock Marcus Bachhofer am kurzen Pfosten einköpfte (12.). Nach scharfer Hereingabe von Haas konnte Rene Dobias das Leder nicht kontrollieren und verfehlte das Tor um einen Meter. In der 20. Minute fehlte Marcel Roder nach Solo die Kraft, und so wurde der Ball die sichere Beute der Torhüters. Danach wurden die Hausherren stärker. In der 25. Minute Glück für die Schwander, als der SV ein Durcheinander in der Abwehr nicht ausnutzte. Glück für die Schwander, als nach einem Foul im Strafraum die Schiedsrichterin nicht auf den Punkt zeigte. Nach der Pause vergaben die Gäste zweimal durch Roder die Chance zum 2:0. Beide Male konnte der Keeper klären. Danach verstärkten die Hausherren den Druck und glichen in der 58. Minute aus: Hereth traf nach Ecke mit dem Kopf aus zehn Metern. In der 68. Minute ging der SV in Führung per Freistoß von Sascha Weiß. Der 1. FC wurde jetzt wieder, kassierte dann aber in der 88. Minute nach Konter das 1:3 durch Sven Weiß.

Die Mannschaft von der Höhe 111 schwebt auch nach dem Duell gegen eine gut aufgelegte Holzheimer Zweite weiter auf der Erfolgswelle. Der erste Spielabschnitt bliebt torlos mit leichten Feldvorteilen für den SVH. Kurz nach der Pause wurde ein Holzheimer aufgrund einer Notbrem­se des Feldes verwiesen (48.). Doch hielt der FCH II auch mit zehn Mann weiter gut dagegen. In der Schlusspha­se fiel dann der entscheidende Treffer durch Andreas Beck (81.), der seinem Team den insgesamt gesehen nicht unverdienten Erfolg sicherte.

Das Ergebnis entspricht nicht dem Spielverlauf, denn die Berger hatten gute Möglichkeiten, scheiterten je­doch oft am eigenen Unvermögen. In der Defensive luden die Gastgeber den TSV durch eigene Fehler zum Toreschießen ein. Sebastian Löhr (13.), Francesco Restino (21.), Serdar Özivgen (76.) und Luca Bader (90.) nahmen diese Einladung gerne an. Die DJK brachte nur einen Treffer durch Dominik Weiß zustande (88.).

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