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Bei der TSG herrscht Vorfreude auf Derbystimmung in Pfaffenhofen

Vorschau Kreisklasse Nord 9. Spieltag

In Roth ist Derbyzeit: Die zweite Mannschaft der TSG fährt am Samstag, 15 Uhr, rüber nach Pfaffenhofen. Der SV Pfaffenhofen ist sehr gut in der neuen Liga angekommen, bei der TSG stehen die Zeichen auf Konsolidierung.

Der Rother Torhüter Kevin Ulrich rettet im letzten Derby gegen Büchenbach (in Orange) das 3:0. Nun freut sich die zweite Mannschaft der TSG auf das Duell gegen den SV Pfaffenhofen.

 / © Salvatore Giurdanella

Wer gedacht hätte, dass der SV Pfaffenhofen nach dem Aufstieg in der Kreisklasse Anpassungsschwierigkeiten haben würde, wurde schnell eines besseren belehrt. Auch ohne Daniel Grauthoff stürmt der SV durch die Liga, stellt den zweitbesten Sturm und empfängt die TSG Roth II auf Platz drei stehend.

Bei der stehen die Zeichen in dieser Saison auf Konsolidierung. Zwar sieht das langfristige Konzept der Rother vor, die zweite Mannschaft direkt unter der Ersten zu etablieren. Doch erst, wenn es mal läuft – vorher kommt der erste Schritt, nämlich dem Trainer Stefan Zottmann ein Team zur Verfügung zu stellen, mit dem er vernünftig arbeiten kann.

„Es war wichtig, dass sich in der zweiten Mannschaft wieder ein Stamm bildet“, sagt Oliver Wellert, Sportlicher Leiter der TSG. Das scheint zu gelingen, vor dem neunten Spieltag mussten die Rother dank der vielen Zugänge noch nie auf Altherren-Spieler zurückgreifen. „Eine sehr positive Entwicklung.“

Aktuell steht die TSG auf dem achten Platz. Auffällig ist, dass die Zuschauer oft ein Spektakel zu sehen bekommen. Einmal spielte Roth bisher 0:0, gegen Wassermungenau/Wernfels, sonst fallen gerne Tore, mindestens drei, wie beim Derbysieg gegen Büchenbach. „Es ist eine junge Truppe“, sagt Wellert dazu. Oft müsse Zottmann rotieren, das Schicksal des Trainers einer zweiten Mannschaft.

Doch wie Pfaffenhofen hat auch Roth Spieler, die wissen wo das Tor steht, erfolgreichster Schütze ist Andrew Trevigne (5), dahinter folgen Marvin Mürth (3) und Fabian Müller (2), die auch schon in der Bezirksliga gespielt haben. Von den 15 Treffern Michael Sperls, dem Pfaffenhofener Toptorjäger, sind die Drei aber weit entfernt. Dort war auch Spielertrainer Daniel Meßthaler schon fünfmal erfolgreich. Er und Co-Trainer Uwe Gabler sollen den SV bis 2020 führen, auch Pfaffenhofen integrierte viele Zugänge, kürzlich wurde ein neues Sportheim eingeweiht – der SV scheint auf einem sehr guten Weg zu sein. „Ich freue mich, dass es mit der Kreisklasse geklappt hat“, sagt Wellert. Es sei immer schön, Derbys zu spielen, je mehr desto besser.

Dass der SV mit Meßthaler und Gabler so eine gute Rolle spiele, komme nicht von ungefähr: Die Trainingsbeteiligung sei hoch, es sei eine gute, intakte Truppe, eben „ein richtiger Verein“, so Wellert. Womit man wieder bei dessen Konzept wäre, in dem diese Aspekte eine zentrale Rolle spielen. Nach Derbysiegen in der Liga hat Pfaffenhofen die Nase vorn, der SV gewann gegen Roth und Büchenbach, Roth reist gegen diese Teams mit gemischter Bilanz an. „Ein Derby will man immer gewinnen“, sagt Wellert. Noch dazu bei der sehr guten Stimmung in Pfaffenhofen.

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