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Arbergs Keeper Kergl als Matchwinner

Kreispokal - 1. Runde

In der ersten Runde des Totopokals im Kreis Nürnberg/Frankenhöhe gewann Kreisliga-Aufsteiger SV Arberg vor 300 Zuschauern mit 6:5 nach Elfmeterschießen gegen den Bezirksliga- Spitzenreiter SV Ornbau. Matchwinner im kampfbetonten Derby war Arbergs Torwart Johannes Kergl. Die Gäste beeindruckten nach dem Spiel mit einer großzügigen Geste.

In der Anfangsphase spielte die Heimmanschaft sehr couragiert mit und hatte die besseren Torchancen. Dominik Greß und Felix Semmlinger versäumten es in der ersten Viertelstunde, den Führungstreffer zu erzielen. In der Folgezeit kamen die Ornbauer besser ins Spiel, konnten ihre Überlegenheit im Mittelfeld aber auch nicht in Tore ummünzen. Immer wieder war ein Abwehrbein oder der bravourös haltende Torhüter Kergl im Weg. Unmittelbar vor der Pause sprintete Dominik Greß über rechts auf den Ornbauer Kasten und überraschte SVO-Schlussmann Julian Bischof mit einem satten Schuss unter die Latte zum 1:0. In der zweiten Halbzeit kombinierte Ornbau, während Arberg mit langen Bällen auf Konter lauerte. In der 66. Minute entwischte Felix Semmlinger auf halblinks, ließ einige Abwehrspieler aussteigen und schob unhaltbar zum 2:0 ein. Sebastian Neuner erzielte in der 75. Minute den Anschlusstreffer. Das Spiel wurde nun ruppiger. Christoph Nagler sah nach einem Foul im Mittelfeld die Gelbe Karte und unmittelbar danach Gelb-Rot. Der SVO machte nun gewaltig Druck und Kergl rettete einige Male in höchster Not. Fünf Minuten vor Spielende bugsierte der zuvor eingewechselte Daniel Semmlinger einen Eckball per Kopf zum 2:2-Ausgleich in die Maschen. Durch eine kompakte Abwehrarbeit überstand der SVA die letzte Ornbauer Druckperiode und es kam zum Elfmeterschießen mit dem besseren Ende für Arberg. Der junge Schiedsrichter Dominik Fober aus Herrieden hatte das Spiel trotz mancher Zuschauerproteste jederzeit im Griff. Erwähnenswert ist noch die großzügige Geste des SV Ornbau, der seinen Anteil der Zuschauereinnahmen dem Gastgeber spendete.

Die primär aus Ersatzkräften sowie Akteuren aus der zweiten Mannschaft bestehen­de ASV-Elf konnte dem Kreisligaauf­steiger letztlich nicht das Wasser rei­chen. Ihre spärlich gesäten Möglich­keiten ließen die Fürther allesamt ungenutzt. Nach dem Nürnberger Doppelschlag in der zweiten Halb­zeit war die Partie entschieden. 

In den weiteren Partien der 1. Runde gab es zumindest einen Außenseitersieg: Kreisligist SV Eyüp Sultan setzte sich im Elfmeterschießen mit 8:6 gegen den Bezirksligisten FC Bayern Kickers durch. Für ein knappes Weiterkommen reichte dem Bezirksligisten SC Aufkirchen ein Treffer gegen den A-Klassisten SG Ehingen/Röckingen, mit Mosbach (3:1 gegen Schillingsfürst) und SG 83 (2:0 gegen Flügelrad) buchten zwei weitere Bezirksligisten die nächste Runde. Bereits Ende Juli bezwang der ASV Zirndorf den FC Stein, die Partie Markt Erlbach gegen Herrieden findet erst am 06.09. statt. 

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