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Futsal Nürnberg überzeugt auch bei Jahn Regensburg

Ein 2:6 als Fortschritt

Mehr als die Hälfte der Saison in der Futsal-Regionalliga ist absolviert und Futsal Nürnberg ist immer noch eine Spitzenmannschaft. Allerdings soll alles bald noch besser werden.

Am Montag nach der 2:6-Niederlage vom Wochenende haben sie sich gemeinsam wieder auf ein „neues Niveau katapultieren“ lassen. Mit dem Katapult-Versprechen bewirbt das Power Athletics Gym in der Muggenhofer Straße sein Angebot - und die Futsaler des FC Bayern Kickers haben durchaus Interesse daran, mal auf ein neues Niveau zu kommen. Eigentlich, so sagt das Trainer Peter Schulze-Zachau, haben sie das sogar schon erreicht, unabhängig davon, dass sie am Samstag mal wieder verloren haben gegen Jahn Regensburg.

Regensburg ist seit noch gar nicht so langer Zeit die Größe im deutschen Futsal, in der letzten Saison mussten die Nürnberger nach Treffen mit dem Jahn noch sehr viel deutlichere Niederlagen quittieren. In dieser Spielzeit gab es im Hinspiel ein 1:4 und jetzt im Rückspiel dieses 2:6. „Es war relativ knapp“, sagt Schulze-Zachau. War es tatsächlich, zur Pause stand es nur 1:2, ehe sich dann doch die Qualität der Brasilianer aus der Oberpfalz durchsetzte. Trotzdem sind die Kickers nicht mehr komplett chancenlos, wenn es gegen den Jahn geht, was zum einen daran liegt, dass Regensburg seinen besten Angreifer verloren hat, zum anderen an der gestiegenen Qualität der Nürnberger.

Im Power Athletics Gym haben sie unter fachlicher Aufsicht ihre Fitness verbessert, im Training mit dem Ball ein paar andere Dinge verbessert. „Wir verteidigen viel besser als in der Vorsaison“, sagt Schulze-Zachau, „und auch unsere Standards sind wirklich gut geworden.“ Im Moment langt dieses neue Niveau des Nürnberger Futsals immerhin zu Platz vier in der Regionalliga. Die ersten beiden Plätze, auf denen man sich für die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft qualifiziert, sind längst außer Reichweite, die Nöte des Abstiegskampfes aber auch. Also wollen sie sich in der restlichen Rückrunde darauf konzentrieren, noch Dritter zu werden - und noch mehr Punkte zu sammeln als in der sowieso schon erfolgreichen Hinrunde.