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Eibach: Gemeinsam gegen Blutkrebs

Die DJK Eibach veranstaltet eine Typisierungsaktion

Am kommenden Sonntag veranstaltet die DJK Eibach im Rahmen des Heimspiels gegen den FC Stein eine Typisierungsaktion, um einen Beitrag im Kampf gegen Blutkrebs zu leisten. In der Zeit von 11 bis 15:30 Uhr können sich Interessierte mit einem Mundhöhlenabstrich in der Knochenspenderdatei der DKMS registrieren lassen.

Kevin Hauenstein (l.) und Johannes Hofmann machen es vor. Ein völlig schmerzfreier Mundhöhlenabstrich genügt und man kann zum Lebensretter werden.

 / © DJK Eibach

Die Idee entstand im Mannschaftsrat des Herrenfußballbereichs. „Wir als Mannschaften wollen uns grundsätzlich stärker auch außerhalb des Fußballfeldes engagieren und unsere Manpower für sinnvolle Dinge einsetzen“, erklärt DJK-Kapitän Michael Ammon im Namen der etwa 75 aktiven Fußballer, die in den drei Eibacher Mannschaften gegen den Ball treten. „Die Idee eine Typisierungsaktion zu starten hatten wir, als wir von den tragischen Fällen bei der DJK Eintracht Süd erfahren haben. Die DJK Eintracht Süd hat infolgedessen eine riesige Aktion gestartet, die uns als Vorbild dient. Auch wenn unsere Aktion etwas kleiner ausfallen wird, hoffen wir dennoch, dass so viele Leute wie möglich zu uns an die Sportanlage kommen, um sich typisieren zu lassen.“ Die Aktion findet direkt am Sportplatz statt. An diesem Tag haben neben der Ersten auch die Damen und die dritte Mannschaft ein Heimspiel. Beeindruckt zeigt sich Ammon vom Zuspruch, den die Organisatoren erfahren. „Viele Leute, die von der Aktion hören, kommen direkt auf uns zu und fragen, wie sie uns unterstützen können. Für den Eventtag ist eigentlich schon alles durchgeplant, von daher gilt es ab jetzt, weiter fleißig die Werbetrommel zu rühren. Auf Facebook haben wir eine Veranstaltung mit allen Informationen erstellt, die fleißig geteilt werden darf. Außerdem kostet eine Typisierung der DKMS 35 €. Wer helfen möchte, kann sich also zum einen bei uns typisieren lassen, zum anderen kann auch für die DKMS gespendet werden, da diese auf die Spendengelder angewiesen ist.“ Jetzt heißt es nur noch: Nach Eibach kommen, Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein!

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