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Je 4:0! Fischbach und Mögeldorf lassen die Muskeln spielen

Kreisliga 2 11. Spieltag

Nach dem 1:4 bei Post feierte der SV Hagenbüchach wieder einen Sieg (2:0 gegen Tuspo Roßtal). Im Verfolgerduell schnappte sich der SV Raitersaich den Dreier beim 2:0 bei der SGV 83. Schlusslicht TSV Fischbach feierte beim SC Germania einen hochverdienten 4:0-Auswärtssieg. Mit dem gleichen Ergebnis schickte die SpVgg Mögeldorf 2000 den SV Burggrafenhof auf die Heimreise. Der SV Poppenreuth setzte sich gegen die DJK Eibach mit 2:0 durch, während sich der SV Wacker und der KSD Hajduk beim 2:2 die Punkte teilten.

Arthur Rein (in rot, hier im Duell mit Christian Meier) war mit einem Treffer und zwei Vorlagen der Mann des Tages in Mögeldorf. 

 / © Jürgen Rauh / Sportfoto Zink

Die Gäste aus Eibach kamen deutlich besser in die Partie, während Poppenreuth zu Beginn leicht verunsichert wirkte. Folglich hatte die DJK bereits in der zweiten Spielminute die erste gute Chance auf die Führung, als Ammon nach Lissners Fehler im Spielaufbau aus 16 Metern frei zum Schuss kam, SVP-Keeper Weiner aber zur Stelle war. In der Folge stellten die Gäste weiter die bessere Elf, Poppenreuth fing sich aber allmählich und kam nach gut zwanzig Minuten ebenfalls zu ersten Chancen. Erst scheiterte Kirschner an DJK-Keeper Hufnagel, dann zielte Mittelstädt per artistischem Seitfallzieher zu hoch (41.). Aber auch auf der anderen Seite blieb es weiterhin zumindest ansatzweise gefährlich. Unter anderem Hofmann (22.) und Bandi (32.) versuchten sich, zielten aber zu ungenau.


Als sich alle schon mit einer torlosen ersten Hälfte abgefunden hatten, tankte sich Mittelstädt durchs gesamte Mittelfeld und bediente Meier, der quer zum Strafraum lief und per feinem Linksschuss zur Poppenreuther Pausenführung traf. Die zweite Hälfte verlief über weite Strecken relativ ausgeglichen, die Hausherren ließen zunächst wenig zu, aber auch Eibach wackelte kaum und drängte mit zunehmender Spieldauer immer mehr auf den Ausgleich. Die besten Chancen ergaben sich dabei nach Standardsituationen. So scheiterte Ammon eine Viertelstunde vor Schluss per Kopf aus fünf Metern am überragend reagierenden Weiner und Haas setzte eine Minute später ebenfalls einen Kopfball aus aussichtsreicher Position drüber. Sieben Minuten vor dem Ende gelang den Poppenreuther Jungs schließlich die Vorentscheidung.


Rahner erkämpfte sich einen bereits verloren geglaubten Ball an der linken Eckfahne und flankte punktgenau auf Kanzler, welcher in der Luft stehend zum 2:0 einköpfte. Danach verwalteten die Hausherren dieses Ergebnis und erkämpften sich damit gegen keineswegs unterlegene Eibacher wichtige drei Punkte. Neben geschlossenen Mannschaftsleistungen auf beiden Seiten bleibt ebenfalls hervorzuheben, dass sich sowohl die Gäste als auch der SVP über die gesamte Spielzeit äußerst fair präsentierten und dem Gegner unter anderem jeweils einen Eckball zugestanden, obwohl Schiedsrichter Leis zuvor auf Abseits entschied. Christoph Weiner

Nach dem glatten 4:0-Auswärtssieg in Stein verpasste es die SGV 83 zu Hause erneut nachzulegen und unterlag gegen Raitersaich mit 0:2. Dabei hatten die Gastgeber die Partie weitestgehend im Griff, versäumten es aber aus ihren Chancen das nötige Kapital zu schlagen. Bereits im ersten Durchgang brannte es bei einigen gut vorgetragenen Spielzügen über die schnellen Außenspieler der SGV im Gästestrafraum, letztlich fehlte es an der Konsequenz im Abschluss, um in Führung gehen zu können. Besser machte es auf der Gegenseite Dietmar Kusnyarik, der per Kopf ins lange Eck verlängerte und damit den Spielverlauf fast auf den Kopf stellte.


Im zweiten Durchgang erhöhte die Fusionself den Druck nochmal und schnürte Raitersaich regelrecht in der eigenen Hälfte ein. Nach gut einer Stunde Spielzeit wäre der Ausgleich eigentlich überfällig gewesen, doch Babur zirkelte die Kugel aus zehn Metern um Haaresbreite am langen Eck vorbei. 20 Minuten vor dem Ende dann die kalte Dusche für die Heimelf: Dominik Steinlein nutzte den ersten Konter eiskalt zum 0:2. Die Gastgeber blieben weiterhin am Drücker, kamen aber nicht mehr zum Anschlusstreffer. Zunächst scheiterte Lysokon mit einem Freistoß am Tordreieck, kurz darauf blieb die Pfeife bei einem vermeintlichen Handspiel im Strafraum stumm. Somit zog Raitersaich in der Tabelle wieder an der SGV 83 vorbei und liegt auf Rang vier in Lauerstellung. Stefan Johannsen

Die SpVgg Mögeldorf 2000 feierte einen hochverdienten 4:0-Sieg über den SV Burggrafenhof. Nach einer Ecke von Arthur Rein brachte Tobias Leier die Heimelf per Kopf in Führung (16.). Noch vor der Pause hatte die Frey-Truppe mehrere Möglichkeiten, um das Ergebnis komfortabler zu gestalten. Die Chancenverwertung stand dem entgegen. Die Gäste blieben aus dem Spiel heraus ungefährlich, die wenigen Standards führten zu keinem Torerfolg. In der zweiten Hälfte köpfte Tobias Ubrig, dessen Bruder Christoph sich beim Aufwärmen verletzt hatte, einen Rein-Freistoß aus dem Halbfeld in die Maschen (52.). In der 69. Minute belohnte sich Rein dann mit einem eigenen Treffer. Auf Vorarbeit von Benjamin Renn schloss der Blondschopf flach ins rechte Eck ab. In Überzahl (Michael Judt hatte wegen Meckerns die Ampelkarte gesehen, 74.) stach Joker Leon Kühnlein. Der U19-Akteur vernaschte drei Gegenspieler und chippte die Kugel sehenswert über SVB-Keeper Dominik Müller (79.).

Die etwa 120 Zuschauer sahen ein von Zweikämpfen geprägtes Spiel, das der SV Hagenbüchach verdient mit 2:0 für sich entschied. Nach kurzem Abtasten übernahm die Heimmannschaft die Initiative und erarbeitete sich auch einige Torchancen, die aber nicht mit einem Torerfolg abgeschlossen werden konnten. Dennoch ließ man in seinen Bemühungen nicht nach und in der 16. Minute fasste sich Hakan Aydogdu ein Herz und erzielte mit einem fulminanten Schuss von der Strafraumgrenze ins rechte obere Eck das 1:0. Danach spielte der SVH feldüberlegen, allein es fehlte der letzte genaue Pass oder die Schüsse verfehlten das Ziel. In der 40. Minute startete der Gast aus Roßtal einen gefährlichen Konter über die linke Seite und Denis Stühler verfehlte mit seinem Flachschuss ins lange Eck knapp das Tor.


Die zweite Halbzeit begann mit Zweikämpfen im Mittelfeld, bei dem sich beide Mannschaften nichts schenkten, der Spielfluss blieb etwas auf der Strecke. In der 59. Minute war es dann wiederum Hakan Aydogdu, der nach einem Dribbling im Strafraum abzog, jedoch nur den Pfosten traf. Der SV Hagenbüchach erhöhte nun das Tempo und konnte einige brenzlige Situationen im Strafraum kreieren. Es dauerte jedoch bis zur 74. Minute, ehe das Spiel durch Bünyamin Saaber entschieden wurde. Auf Vorlage von Hakan Aydogdu erzielte er aus ca. acht Metern das 2:0. Danach erspielten sich beide Seiten noch einige Chancen, wobei die Gäste mit einem Freistoß aus 20 Metern nur knapp das Tor des SVH verfehlten. Günter Strauß

Der SV Wacker brachte eine zweimalige Führung nicht ins Ziel. Am Ende teilten sich die Sattler-Schützlinge und der KSD Hajduk beim 2:2 die Punkte. Kevin Kraus markierte die Führung für die Gastgeber nach 34 Minuten. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs war es dann der aus dem Urlaub zurückgekehrte Spielertrainer und Torjäger des KSD, Jurica Jelec, der den Ausgleich besorgte. Nach einer knappen Stunde war es Ilja Zarkov, der den SV Wacker erneut in Führung bringen konnte. Jelec aber hat im Urlaub nichts von seiner Torgefährlichkeit eingebüßt, was er nach 78 Minuten mit seinem zweiten Treffer unter Beweis stellte. Die Gelb-Rote Karte gegen Wackers Pawel Kielbasa in der Schlussminute hatte keine Auswirkungen auf das Ergebnis mehr.

Hochverdient gewann der TSV Fischbach das Gastspiel beim SC Germania. Die Germanen, die in Vertretung für den beruflich verhinderten Serdar Dinc von Gamal Keblawi und Martin Knispel gecoacht wurden, waren noch gar nicht wirklich auf dem Platz, konnten nach einer Ecke von Nino Häberlein den Ball nicht klären und Tobias Schlund staubte zur Führung ab (9.). Nach einem Pass durch die Schnittstelle erhöhte Eric Bauer nur vier Minuten später. Noch vor der Pause nutzte Philip Reif einen Blackout von SCG-Keeper Denis Hermann aus spitzem Winkel zum 0:3 (33.). Die Germanen zeigten sich in der zweiten Hälfte verbessert, aber ein Konter mit Janik Schellenberger am Ende stellte schon früh das Endergebnis her (59.). Herausragender Akteur auf Seiten der „Karpfen“ war Innenverteidiger Sebastian Huber, der in der Abwehr nichts anbrennen ließ und nahezu jeden Zweikampf für sich entschied.

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