Donnerstag, 18.10.2018

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Chöre und Schuhplattler: Serenade im Schloss Thalheim

Lieder im "Allegro"-Takt - MGV Sängerbund Thalheim als Gastgeber - 27.06.2016 16:39 Uhr

Der gastgebende MGV Sängerbund Thalheim 1878 im neuen Outfit und unter neuer Leitung. © H. Neitz


Der Einladung des MGV Sängerbunds Thalheim zur gemeinsamen Serenade sind sechs Chöre und die Schuhplattler nur zu gerne gefolgt. Und natürlich zahlreiche Besucher, die sich von den bezaubernd vorgetragenen Liedern geradezu betören ließen. Eine zauberhafte Komposition aus Schloss, vielen bunten Blumen im Innenhof sowie der fünfhundert Jahre alten Linde und zauberhaften Liedern beeindruckte die Serenadenbesucher.

In diesem wunderschönen Ambiente, das die Familie Panzer den Chören und Besuchern seit fast vierzig Jahren bietet, sorgten der gastgebende MGV Sängerbund Thalheim 1878, sechs weitere Chöre und die örtlichen Schuhplattler für einen Abend der besonderen Art. Gleich nach dem Gebetläuten vom Turm der zum Schloss gehörigen St. Peter und Paul Kirche begrüßte der Vorstand Philipp Laurer die Gäste.

Temperamentvolle Auftritte

Mit bangen Blick gen Westen zu den dunkelgrauen Regenwolken empfahl er den Chören, den Takt der Lieder etwas mehr in Richtung "Allegro" zu verlegen. Aber außer ein paar wenigen Tropfen trug selbst Petrus zum guten Gelingen bei. Nach dem Thalheimer Posaunen unter Leitung von Gerd Thaler eröffneten der gastgebende Sängerbund unter Josef Segerer zusammen mit dem MGV Fürnried unter Werner Müller den musikalischen Strauß.

Für die vielen Besucher folgten zwei Stunden voller wunderschön vorgetragener Lieder durch die Chöre MGV Etzelwang unter Marco Brunner, MGV Högen unter Gerhard Neubauer, MGV Hartmannshof unter Birgitt Rösch, die Hersbrucker Boum unter Leonid Slasten und die temperamentvollen Auftritte der Thalheimer Schuhplattler unter Dieter Begert. Geehrt für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft wurden die Thalheimer Sänger Christian Huber und Johannes Wacker für zehn Jahre sowie Gerhard Pürner für 40 Jahre.

Am Ende bedankte sich Philipp Laurer herzlich bei den vielen Gästen, den Chören sowie bei Familie Panzer und wünschte einen guten Heimweg.



 

  

Helmut Neitz

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