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Die NZ-Redakteurin an der Seite von Gauck

Künftige First Lady Daniela Schadt kommt aus Nürnberg - 07.06.2010 08:00 Uhr

Daniela Schadt und Joachim Gauck © dapd


Irgendwann vor Jahren wussten wir es alle. Nach und nach. Joachim Gauck ist also der Mann an der Seite unserer Kollegin. Und hier zeigt sich bereits eine für sie typische Eigen­schaft: Zurückhaltung in eigener Sache.

Geht es um andere Themen, scheut sie keinen Einsatz. So findet man sie häufig bis in den späten Abend hinein an ihrem Schreibtisch in der Innenpolitik der NZ. Sollte es auf dem Heim­weg dann regnen oder schneien, kennt sie nichts: Sie besteigt ihr Fahrrad, auf dem die Reisetasche artistisch balanciert wird, wenn sie mittags wieder einmal – selbst­verständlich per Bahn – aus Berlin zum NZ-Dienst angerollt ist.

Ihre Fähigkeit, das politische Geschehen wie ein großes Theater zu sehen, zu durchblicken und erklären zu können, mischt sich mit einer großen Portion er­frischenden hessischen Humors, der nicht nur in treffsicheren Kommentaren aufblitzt. Lachen kann sie, dass kein Auge trocken bleibt, während sie beim Hör­genuss klassischer Werke ge­radezu in sich versinkt.


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Daniela Schadt: Die Frau an Gaucks Seite

Die Nürnberger Politikredakteurin Daniela Schadt war die First Lady an der Seite von Bundespräsident Joachim Gauck. Für sie kam die Entscheidung damals ebenso überraschend wie für ihre Kollegen bei der Nürnberger Zeitung.


Womit sich Daniela Schadt neben Musik-CDs gern umgibt? Bücher, Bücher, Bücher. Das ma­nifestiert sich bereits seit ihrem Studium der Germanistik, Politik und französischen Literaturwis­senschaft in Frankfurt, das, wie sie lächelnd zugibt, keinesfalls rein konservativ verlief.

Gleich im Anschluss begann 1986 ihre Karriere als Fränkin mit hessi­schem Migrationshintergrund – wenig später wirbelte sie bereits durchaus meinungsstark durch die NZ. Seit Jahren engagiert sie sich zudem als Vorstandsmitglied im Nürnberger Presseclub.

 

Dieser Artikel ist in der Nürnberger Zeitung vom 7. Juni 2010 erschienen.


  

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