Mittwoch, 14.11.2018

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Die Straßenbahnlinie 7 endet an der Tristanstraße

Fahrgäste gelangen wieder ohne Umsteigen mit der 6er bis zum Westfriedhof - 11.12.2010 09:00 Uhr

Ab Sonntag gilt der neue Jahresfahrplan © Harald Sippel


Die wohl größte Änderung steht für die Straßenbahnlinie 7 an. Diese Linie wird ab Montag, 13. Dezember (sonntags verkehrt sie nicht ) nicht mehr bis zu ihrer bisherigen Endstation Bayernstraße fahren, sondern für die Fahrgäste bereits eine Haltestelle vorher an der Tristanstraße enden. Für Betriebsfahrten, also auch für die Wendefahrt der Straßenbahn, ist die Straßenbahnunterführung zwischen den Haltestellen Tristanstraße und Bayernstraße aber weiterhin offen.

Grund für die Einstellung des Fahrgastbetriebes ist der dringende Änderungsbedarf an der bahntechnischen Ausstattung der Unterführung aus dem Jahr 1938. Es gibt mehrere Themen, wie etwa die Fluchtwege für den Fahrgastbetrieb, die nicht mehr den Vorschriften entsprechen. In den nächsten Wochen wird endgültig geklärt, welche Umbaumaßnahmen nun tatsächlich durchgeführt werden müssen, um weiterhin über die Bayernstraße wenden zu können. Im Gespräch sind Maßnahmen im Umfang von etwa 600000 Euro. Diese würden vor allem in die elektrischen Anlagen investiert. Im Rahmen des neuen Nahverkehrsentwicklungsplanes wird eine Verlängerung der Linie 7 in das künftige Siedlungsgebiet Brunecker Straße erwogen.

Per Bus in die Bayernstraße

Fahrgästen, die in die Bayernstraße möchten, steht mit der Buslinie 65 ein direktes Nahverkehrsangebot zur Verfügung. Diese ist vom Hauptbahnhof aus mit der U1 via Frankenstraße erreichbar und fährt tagsüber im 20-Minuten-Takt von Röthenbach kommend nach Mögeldorf und zurück.

Außerdem wird die Straßenbahnlinie6 mit dem Fahrplanwechsel wieder ausschließlich mit Straßenbahnen bedient. Der Schienenersatzverkehr zwischen den Haltestellen Plärrer und Westfriedhof wird eingestellt.

Für die U-Bahn-Linien U1 (Langwasser Süd — Fürth Hardhöhe), U2 (Röthenbach — Ziegelstein/Flughafen) und U3 (Gustav-Adolf-Straße—Maxfeld) gibt es zum Fahrplanwechsel keine wesentlichen Änderungen. Allerdings wird sich der Fahrplan für die U3 zum 28. März ändern. Der dann gültige Fahrplan ist bereits im Fahrplanbuch berücksichtigt.

Der Fahrplan der U3 muss angepasst werden, weil dann bereits die Neubaustrecke bis Friedrich-Ebert-Platz an die Stellwerk-Software angeschlossen wird. Die Eröffnung ist für Dezember 2011 geplant. Die Züge können ab März nicht mehr hinter dem Bahnhof Maxfeld wenden. Die Züge enden deshalb am Bahnsteig und fahren von dort aus zurück zum Rathenauplatz. Da zum Wendevorgang auch ein Gleiswechsel zwischen Rathenauplatz und Maxfeld gehört, muss der Takt um eine Minute verlängert werden. Die U3 fährt dann auch samstags wie unter der Woche, also alle fünf Minuten.

Im Busbereich gibt es Fahrplanänderungen, weil die Anschlüsse an das Betriebskonzept der S-Bahn-Linien der Deutschen Bahn angepasst werden. Dies betrifft in der Folge auch Linien, die nicht mit der S-Bahn verknüpft sind. Darüber hinaus gibt es bei fast allen Linien Änderungen, die in der Regel einzelne Fahrten betreffen, die geringfügig verschoben, ganz entfallen können oder zusätzlich aufgenommen werden.

Weitere Infos zum Fahrplanwechsel im Internet unter www.vgn.de oder www.vag.de Der neue Verbundfahrplan ist als Buch oder CD im VAG-Kunden-Center am Hauptbahnhof sowie den Bahnhofsbuchhandlungen vor Ort für jeweils vier Euro erhältlich. Telefonisch kann man sich unter der Servicenummer (0911) 283-4646 bei der VAG über Abfahrtszeiten informieren. 

nn Lokales Nürnberg

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