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RathausArt 2014: Grandiose Ausstellung lokaler Künstler

Im Rathaussaal Nürnberg dreht sich am Wochenende alles um die Kunst - 09.08.2014 16:38 Uhr

Nichts ist mehr so, wie zu Agnes Zeiten. Eindruck von der RathausArt. © Eduard Weigert.


Zum dritten Mal findet die "RathausArt" statt, eine Übersicht über die Arbeit der Galerien in der Stadt. Nun ist die relativ junge Veranstaltung in der Tradition der Agnes Dürer, die dereinst Albrechts Werke im Rathaus angeboten hat, bereits wieder so gut im Rennen, dass die interessierte Kundschaft, die bummelnd und spähend sich vielleicht für das eine oder andere Werk erwärmen würde, ohne Anleitung schon wieder völlig aufgeschmissen ist. Deshalb sei gleich auf die erste Führung zur besseren Übersicht hingewiesen.

Am Freitag um 20 Uhr traf man sich in der Ehrenhalle und ließ sich etwa eine Stunde an den Kojen der Aussteller vorbeilotsen, um dabei das eine oder andere spannende Detail zu erfahren. Die Bar hatte bis 22 Uhr geöffnet, so dass man noch entspannt bei einem Glas fachsimpeln konnte.

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Nürnbergs Galerieszene zeigt sich bei der RathausArt 2014

Einen besonderen Einblick in Nürnbergs Kunstszene gibt zum dritten Mal in diesem Jahr die RathausArt. Ganz in der Tradition von Nürnbergs bekanntestem Künstler zeigen die Künstler der Noris ihre Werke im Rathaus. Denn einst bot dort Agnes Dürer die Werke ihres Manns Albrecht an.


Am Samstagnachmittag ab 13 Uhr sollten die Vortragsveranstaltungen das Interesse binden. Im zweiten Stock in Zimmer 45, im „schönen Saal“ gaben sich vier Koryphäen der Dürer-Forschung die Ehre, darunter der Experte der Bibliotheca Hertziana in Rom und aus Nürnberg trägt Thomas Schauerte von den Museen der Stadt seine Sicht auf ein Frühwerk Dürers bei. Die vier Beiträge, darunter von zwei Forscherinnen aus Mainz und Paderborn dauerten bis circa 17 Uhr.

Sonntags kann wiederum von 11 bis 20 Uhr durch die RathausArt flaniert werden, bei „göttlichen Drinks“ und „himmlischen Snacks“, so die Eigenwerbung der Bar, können die Skulpturen im Innenhof abgeschritten werden, denn „Kunst braucht den richtigen Rahmen“ und den haben die Galerien ja im Umfeld des Wolffschen Baus in jeder Hinsicht.

Freier Eintritt; Führungen ab Ehrenhof am Samstag um 11.30 Uhr und 16.30 Uhr, am Sonntag um 12.30 Uhr und um 16.30 Uhr. Für Kinder gibt es kreative Nebenbeschäftigungen in Sachen Kunst. 

up (Nürnberger Nachrichten)

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