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31-Jährige wird Chefin der Nürnberger Staatsphilharmonie

Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz wird Nachfolgerin von Marcus Bosch - 24.10.2017 14:31 Uhr

Wird Chefdirigentin der Nürnberger Staatsphilharmonie: Joana Mallwitz (Mitte), die derzeitige Generalmusikdirektorin in Erfurt. © Michael Matejka


Damit setzt der designierte neue Staatsintendant Jens-Daniel Herzog (54), der sein Amt ebenfalls zur Spielzeit 2018/19 antritt, eindeutig auf Verjüngung und einen Generationswechsel in seinem Leitungsteam. Schon mit der Berufung des 36-jährigen Jan Phlippp Gloger als künftigen Schauspieldirektor hatte sich diese Tendenz angedeutet.

Trotz ihrer Jugend kann Joana Mallwitz bereits auf vielfache Erfahrung verweisen. Obwohl die aus dem niedersächsischen Hildesheim stammende Musikerin beim besten deutschen Klavierlehrer, Karl-Heinz Kämmerling in Hannover, als Pianistin ausgebildet wurde, entschied sie sich doch für eine Theaterlaufbahn.

Bereits als 19-Jährige ging sie als Solorepititorin an das Theater Heidelberg, wo sie sich im Verlaufe zur Assistentin des damaligen GMD Cornelius Meister entwickelte. Mit 28 Jahren wurde sie jüngste Generalmusikdirektorin Europas, als man sie für die Chefposition in der Oper Erfurt verpflichtete. Ihr Vertrag in der thüringischen Landeshauptstadt läuft mit dieser Spielzeit aus, sodass der Wechsel kein Problem darstellt. Ihr Vorgänger Marcus Bosch, der seit 2011 in Nürnberg wirkt, musste in seiner Anfangsspielzeit gleichzeitig auch noch seine Aachener GMD-Stelle ausfüllen. Mallwitz erhielt in Nürnberg einen Fünf-Jahres-Vertrag.

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Die Stelle am Staatstheater reizte Joana Mallwitz aus zwei Gründen: "Zum einen habe ich das Gefühl, dass die Chemie zwischen dem Orchester und mir stimmt. Und zum andern freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Jens-Daniel Herzog, weil wir eine ähnliche Theaterästetik vertreten."

Die Deutsche Welle hat Joana Mallwitz im vergangenen Jahr in einem Kurzvideo porträtiert. Zum Video

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jv

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