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Bärenstarker Kampf mit dem Feuerpfau

Rasante Action und viel Gefühl: Gelungene Fortsetzung der „Kung Fu Panda“-Saga - 15.06.2011 20:26 Uhr

Pandabär Po (Mitte) und seine Freunde haben es diesmal mit einem besonders gefährlichen Bösewicht zu tun. © Paramount


Es war einmal in China: Ein rundlicher Pandabär, der sich durch hartes Training (und viel Dusel) zum mächtigen Kung Fu-Kämpfer gemausert hatte. Zusammen mit seinen Freunden, den „furiosen Fünf“, verteidigt er nun die friedlichen Hasen und Schafe vor allerlei Bösewichtern. Doch diesmal bekommt er es mit einem besonders gemeinen Feind zu tun: Der böse Pfau Lord Shen ist nämlich kein weiterer gefährlicher Muskelprotz, sondern ein kluger Tüftler, der sich die Macht des Feuers zunutze macht, um China zu unterwerfen. Natürlich können Panda Po und seine Freunde das nicht zulassen und so machen sie sich auf den Weg, um Shen und seine Feuerrohre aufzuhalten.

Was folgt ist ein Action- und Slapstick-Feuerwerk, das sich vor Produktionen wie „Hero“ oder „Tiger & Dragon“ nicht verstecken muss: Die Tiere sind bis ins kleinste 3D-Haar liebevoll animiert, die Welt, durch die sie ziehen, ist ein Augenschmaus. Auch bei der Charakterzeichnung legt die neue Regisseurin Jennifer Yuh gegenüber Teil eins einige Happen drauf: War es im Vorgänger noch ein schlichter Gag, dass Pos Vater eine Gans ist, entwickelt sich daraus nun eine erstaunlich gefühlvolle Adoptionsgeschichte.

Im Mittelpunkt stehen aber die Action-Sequenzen, die durch eine Vielzahl von Gags und den Verzicht auf brutale Momente auch für kleinere Besucher unterhaltsam sind. Einzig das Tempo ist einen Tick zu rasant geraten, da verliert man schon mal den Überblick. Trotzdem: ein sehr netter Familienfilm für kleine und große Action-Fans. (USA/97 Min.; Admiral, Cinecittà, Nürnberg; City, Fürth; CineStar, Erlangen; Luna, Schwabach) 

PETER ROMIR

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