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Happy Birthday! Die Simpsons werden 30

Anfänge in der "The Tracey Ullmann Show" - Seit 1991 im deutschen TV - 19.04.2017 05:23 Uhr

Jeder kennt sie, viele lieben sie: Familie Simpson vor ihrem Haus in Springfield. © AP Photo/Fox Broacasting Co.


Ihren ersten Auftritt hatten Homer, Bart und der Rest der Simpson-Sippe heute vor 30 Jahren in der US-Comedysendung "The Tracey Ullman Show", zu sehen waren die von Matt Groening ziemlich grob skizzierten Figuren in einem kleinen Filmchen mit dem Titel "Good Night". Dass diese kurze Episode den Grundstein zu einer der erfolgreichsten Fernsehserien aller Zeiten legen würde, konnte damals noch niemand ahnen, am wenigsten ihr Erfinder Matt Groening selber.

Von 1987 bis 1989 liefen die ein- bis zweiminütigen Zeichentrick-Filme, die als "Simpsons Shorts" in die Fernsehgeschichte eingingen, in der Comedyshow der Komödiantin und Sängerin Tracey Ullman, bis der US-Sender Fox das Potenzial erkannte und der bei den amerikanischen Zuschauern ungemein beliebten Chaotenfamilie eine eigene Fernsehserie gab. "Die Simpsons", die 1991 auch ins deutsche Fernsehen kamen und seit vielen Jahren bei Pro Sieben ihren Schabernack treiben, genießen weltweit Kultstatus. 

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Die 20 größten Weisheiten des Homer Jay Simpson

Die Simpsons sind längst fester Bestandteil der Popkultur - das ist für eine Zeichentrick-Fernsehserie schon mal recht außergewöhnlich. Nicht unterschätzen sollten man aber auch die philosophischen Blüten, die uns Publikumsliebling, Familenvater, AKW-Sicherheitsinspektor und Hobbydenker Homer Jay Simpson über die Jahre geschenkt hat. Die zwanzig Größten finden Sie hier.


Die in der fiktiven amerikanischen Kleinstadt mit dem Allerweltsnamen Springfield lebende fidele Arbeiterfamilie pflegte von Anfang an einen Lebensstil, der ein gallig-komischer Gegenentwurf zu praktisch allem ist, woran ein aufrechter amerikanischer Durchschnittsbürger glaubt. Dabei treffen der unterbelichtete, eigensüchtige, aber trotz allem doch liebenswerte Homer, die aufopferungsvolle Marge und die drei Kinder nicht nur den Massengeschmack, sondern sind auch in gebildeten Kreisen beliebt – Intellektuelle rühmen die schräge Serie als einen popkulturellen Kommentar zu den Schattenseiten des American Way of Life.

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Die gelben Chaoten genießen nach wie vor Kultstatus, auch wenn die Einschaltquoten seit ein paar Jahren rückläufig sind und immer mal wieder Gerüchte von einer Einstellung der Serie die Runde machen. In Deutschland müssen sich die Simpsons nun einschränken: Ende April macht Pro Sieben Schluss mit der täglichen Doppelfolge im Vorabendprogramm. Dann ist die Serie nur noch jeweils um 18.10 Uhr zu sehen, wie der Privatsender nun mitteilte.

  

Martin Weber E-Mail

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