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Samstag, 01.11. - 11:31 Uhr

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Vom „Fall Gurlitt“ profitiert auch Nürnberg

Vom „Fall Gurlitt“ profitiert auch Nürnberg

Germanische Nationalmuseum hat vier neue Mitarbeiter für Raubkunstforschung - 31.10. 08:49 Uhr

NÜRNBERG  - Ein kostbarer Kunstfund und eine dunkle Vergangenheit: Vor einem Jahr wurde der Fall Gurlitt publik und schlug in der Kunstwelt ein wie eine Bombe. Seither wird viel geredet über Raubgut und Verantwortung, Recht und Moral. Aber was hat sich tatsächlich getan? [mehr...]

Aktuelle Bildergalerien
Kultur aktuell

Bamberg kauft Nazi-Raubkunst für 350.000 Euro

Löwenpokal: Stadt einigt sich mit Erben jüdischer Sammlerin - Trophäe ausgestellt


Schönborn’sche Pokal

BAMBERG  - Die Stadt Bamberg hat nachträglich den sogenannten Schönborn’schen Löwenpokal erworben, der als Nazi-Raubkunst bereits seit Jahrzehnten im Historischen Museum der Stadt steht. Man habe sich mit den Erben auf den Ankauf einigen können, teilte die Stadt mit. Der Kaufpreis betrage 350.000 Euro. [mehr...]

Kunstprojekt in Fürth: Ferrari steckt im XXL-Röntgengerät

Künster Nick Veasey: "Ich will zeigen, wie die Dinge funktionieren"


Kunstprojekt von Nick Veasey

FÜRTH  - Wie sieht das Innere eines Ferraris aus? Mit Hilfe eines riesigen und acht Millionen Euro teuren Röntgengeräts in Fürth will der britische Künstler Nick Veasey diese Frage beantworten - ein Projekt nicht nur für Autofans. [mehr...] (1) 1 Kommentar vorhanden

Sebastian Fitzek: "Tod riecht nach süßer, ranziger Leberwurst"

Der 43-Jährige spricht im Interview über seine Einstellung zu Halloween


Autor Sebastian Fitzek

ERLANGEN  - Der Tod riecht nach süßer, ranziger Leberwurst. So beschreibt es Sebastian Fitzek. Und er muss es wissen. Der 43-jährige Bestsellerautor aus Berlin schreibt seit Jahren Thriller. Nun erscheint passend zu Halloween sein neues Werk "Passagier 23". Zeit für ein Gespräch über Süßes und Saures, Gedanken, die man sich beim Autofahren nicht machen sollte, und das Buch, bei dem Fitzek das Gruseln kommt. [mehr...]

Windsheimer Künstler provoziert mit buntem Kreuzigungsbild

Gerhard Rießbecks Gestaltung einer Kirchenkuppel findet nicht nur Befürworter


Gerhard Rießbecks "Kreuzigungsszene" für die Kirche in Ebern

BAD WINDSHEIM  - Der Maler Gerhard Rießbeck aus Bad Windsheim ist nicht unbedingt als künstlerischer Provokateur bekannt. Mit einem Kuppelgemälde für die Kirche in Ebern sorgt er jetzt aber für hitzige Debatten - und findet das gut so. [mehr...]

Nürnberg: Neue Museumschefin lockt mit Essen und Videoguide

"Es gibt solche Formate, die sehr erfolgreich sind, schon in anderen Städten"


NMUSEUM

NÜRNBERG  - Kunst-"Blockbuster" und schräge Ausstellungen: Mit möglichst vielen verschiedenen Formaten und Themen will die neue Chefin des Neuen Museums in Nürnberg Besucher anlocken. Auch geringere Eintrittspreise könnten eine Möglichkeit sein. [mehr...]

Der Tod berührt noch immer das Publikum

Gelungene Bühnenadaption in Erlangen: "Die Leiden des jungen Werthers"


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ERLANGEN  - Eine gelungene Bühnenadaption des wohl bekanntesten Briefromans der deutschen Literaturgeschichte: In der „Garage“ hat es für die Premiere von Goethes „Die Leiden des jungen Werthers“ in einer Inszenierung von Eike Hannemann donnernden Applaus vom Publikum gegeben. [mehr...]

Literarisches Erntedankfest

LesArt-Festivals in Ansbach, Lauf und Schwabach


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ANSBACH / LAUF / SCHWABACH  - Auch in diesem Herbst laden die Städte Schwabach, Lauf und Ansbach vom 2. bis 9. November zu den Fränkischen Literaturtagen LesArt ein, und das bereits zum 18. Mal. Über 25 namhafte Autorinnen und Autoren präsentieren ihre aktuellen Werke. [mehr...]

Hohe Berge und leere Geldbeutel

18 Vorträge und eine Messe: 11. Fernweh-Festival im November


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ERLANGEN  - Kletterabenteuer mit Stefan Glowacz oder Hans Kammerlander, und ohne Geld bis ans Ende der Welt: Vom 13. bis 16. November findet das 11. Erlanger Fernweh-Festival statt. Das Programm für Vorträge und der Messe steht, der Vorverkauf für die vielen Multimedia-Shows hat begonnen. [mehr...]

Das Ende ohne Knall: Tom Perrottas "Die Verlassenen"

Neuer Roman des US-Schriftstellers erscheint in deutschsprachiger Übersetzung


The Leftovers

NÜRNBERG  - Die einen verschwinden, die anderen bleiben zurück. Der US-Autor Tom Perrotta zieht mit seinem Roman "Die Verlassenen" ein düsteres Szenario auf, in dem es um Trauerarbeit, Religion und Bewältigung der eigenen Ängste geht – alles durchgespielt anhand einer amerikanischen Kleinstadt. Ein Thriller ohne Täter, ein Buch voller Beklemmung. [mehr...]

Fernsehen
"Polizeiruf 110": Grausames aus Fischkopfland

"Polizeiruf 110": Grausames aus Fischkopfland

Jubiläumsfolge aus Rostock

BÜRNBERG - Ein Familienvater läuft Amok und löscht seine Sippe aus. Die Fischkopp-Kommissare Bukow und Frau König wollen wenigstens die Kinder retten? [mehr...]

Kino
Bilder aus dem Herzen der Finsternis

Bilder aus dem Herzen der Finsternis

Wenders-Doku über Sebastião Salgado

NÜRNBERG - Bilder von den Schreckensorten der Welt haben Sebastião Salgado berühmt gemacht. "Das Salz der Erde" ist Wim Wenders’ packende Hommage. [mehr...]


Der Abhördienst

Andreas Spechtl: "Es passiert ziemlich viel Wahnsinn"

Ein Gespräch mit dem Frontmann von Ja, Panik vor dem Konzert im Hirsch

Andreas Spechtl: "Es passiert ziemlich viel Wahnsinn"

NÜRNBERG - Politpunk und Philosophenpop, Aufbegehren und Abgeklärtheit: In derlei Spannungsfeldern tummelt sich die österreichstämmige Indieband Ja, Panik. Ihr aktuelles Album "Libertatia" ist längst kein Geheimtipp mehr. Frontmann Andreas Spechtl sprach vor dem Tourstop in Nürnberg (3. November, 20 Uhr im Hirsch) mit uns über das Selbstverständnis als Musikgruppe, die Achse Österreich - Europa - Utopia und den Erfolg, die Miete bezahlen zu können. [mehr...]

Lesefutter

Erweckungserlebnisse am Urlaubsstrand

„Touristen sind immer die anderen“ Dirk Schümers Gedanken übers Reisen


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NÜRNBERG  - „Reisen bildet“, sagt der Volksmund. In seinem dezent persiflierenden Buch „Touristen sind immer die anderen“ schreibt Dirk Schümer passend zur Ferienzeit über seine Erkenntnisse in Sachen Massentourismus. [mehr...]

Jojo entdeckt die Welt

Kathrin Schrockes bemerkenswerter Jugendroman


FRANKFURT/MAIN  - Sommerhitze, Einsamkeit und das irritierende Gegenteil. „Verdammt gute Nächte“ ist ein heißer Roman im Doppelsinn und weit mehr. [mehr...]

Die DDR als komisches, aber bekanntes Märchenreich

Ausgezeichnete Graphic Novel: In „Kinderland“ erzählt Zeichner Mawil aus Ost-Berlin


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BERLIN  - Der prämierte Comic „Kinderland“ von Mawil erzählt treffender über das Jahr 1989 in der DDR als so mancher Roman. [mehr...]

Eisbären sind auch nur Menschen

Yoko Tawadas ungewöhnliches Familienepos „Etüden im Schnee“


NÜRNBERG  - Yoko Tawada legt ein reichlich desperates, von drei Generationen getragenes Familienepos vor. Als Delikatesse: Die „Etüden im Schnee“ werden aus der Perspektive von Eisbären erzählt. [mehr...]

Die Fragwürdigkeit der menschlichen Existenz

Marie NDiaye erzählt in ihrem neuen Roman „Ladivine“ die Geschichte von drei außergewöhnlichen Frauen


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Wie in ihrem ausgezeichneten Roman „Trois femmes puissantes“ (deutsch: Drei starke Frauen) erzählt Marie NDiaye in ihrem neuesten Werk „Ladivine“ von drei besonderen Frauen. Zu berichten ist in Wirklichkeit von vier; denn die Autorin selbst, seit Jahren in Berlin lebende Französin mit westafrikanischen Wurzeln, entfaltet in diesem Werk eine literarische Stärke, die sie ebenso bemerkenswert macht. [mehr...]

Unterschätztes Organ

Hilfreicher Sachbuch-Bestseller: „Darm mit Charme“


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FRANKFURT/MAIN  - Die Frankfurter Studentin Giulia Enders schrieb ein Buch über das angeblich ekligste Organ: „Darm mit Charme“ ist kurz nach Erscheinen schon ein Bestseller. [mehr...]

Liebe am anderen Ende der Welt: Jan Bauers "Der salzige Fluss"

Von der Selbstfindung zur Romantik im australischen Outback


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NÜRNBERG  - Nicht einmal am anderen Ende der Welt hat man seine Ruhe: Jan macht sich auf den Weg ins australische Outback. Ein Selbstfindungstrip mit Rucksack soll das werden, am Ende wird es eine unfreiwillige Liebesgeschichte, die in ihrer Form als Comic ziemlich gut passt. [mehr...]

Rührendes Engagement und absurdes Theater

Für sein neues Buch hat Roger Willemsen 2013 jede Sitzung des Deutschen Bundestages besucht


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NÜRNBERG  - Dem deutschen Durchschnittsbürger, der das Parlament seines Landes bei der Arbeit erleben möchte, bleibt dafür eine Stunde auf der Besuchertribüne des Reichstags, mehr nicht. Warum diese Einschränkung? Müsste der Bundestag nicht jedem mündigen Bürger jederzeit offen stehen? Und was ließe sich beobachten, wenn uns dort, im Herzen unserer Demokratie, mehr Zeit bliebe? Diesen Fragen geht Roger Willemsen in seinem neuen Buch „Das Hohe Haus“ nach. [mehr...]