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Doggen beißen Spaziergängerin im Münsterland fast tot

Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen - Hunde wurden eingeschläfert - 02.07.2017 21:25 Uhr

Insgesamt vier Doggen fielen über die Spaziergängerin im Münsterland her. Nicht einmal die Besitzerin konnte die Tiere beruhigen. © Stefan Hippel


Die 53-Jährige war am Samstagabend bei Drensteinfurt auf einer durch Felder führenden Straße unterwegs. Sie stieß dabei auf eine Hundehalterin und ihre vier Doggen, die sich auf dem Grünstreifen hingelegt hatten. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sprang zunächst einer der Hunde auf und biss die Spaziergängerin. Aufgeschreckt durch einen Schrei seien auch die anderen Tiere aufgesprungen und hätten die Frau angefallen.

Die Doggen verbissen sich und verletzten die 53-Jährige lebensgefährlich. Die Halterin habe noch versucht, ihre Hunde von der Frau wegzuziehen, was ihr jedoch nicht gelungen sei. Die 48-Jährige erlitt selbst leichte Verletzungen durch Bisse ihrer Doggen. Beide Frauen fielen zu Boden. Der Halterin sei es erst dann gelungen, ihre Hunde unter Kontrolle zu bringen und zu sichern.

Die 48-Jährige alarmierte den Rettungsdienst. Die Spaziergängerin kam in ein Krankenhaus. Die vier Doggen, die nicht angeleint waren und keinen Maulkorb trugen, wurden auf Anordnung des Ordnungsamtes der Stadt Drensteinfurt von einem Tierarzt eingeschläfert. Das geschah im Einvernehmen mit dem Veterinäramt und der Hundehalterin, hieß es. 

dpa

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