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Nürnberger Stadtgespräch: Neue Heimat Deutschland?

Diskussionsveranstaltung im Bildungszentrum - Fachkundig besetztes Podium - 21.01.2015 15:57 Uhr

Die Folgen von Flucht und Asyl thematisiert das "Nürnberger Stadtgespräch" am Donnerstag, 12. Februar. © Michael Matejka


Die Zahlen aus der Mitte der 90er-Jahre, als teils über 400.000 Schutzsuchende pro Jahr zu uns kamen, sind zwar noch längst nicht erreicht. Doch die Frage, wie mit der Zustrom bewältigt werden und die Integration dieser Menschen gelingen kann, stellt sich schon jetzt.

Das beginnt mit der teils katastrophalen Situation in den Erstaufnahmeeinrichtungen, geht über ein beschleunigtes Asylverfahren bis hin zu den Themen Bildung, Arbeit und Wohnraum für Flüchtlinge. Zusammengenommen steht unser Land also vor enormen gesellschaftlichen Herausforderungen, auf welche die Politik bislang noch keine Antworten gefunden hat.

Das zeigen unter anderem die beschämend langsame Ausweisung neuer Erstaufnahmeeinrichtungen in Bayern, ebenso wie die nur halbherzig geführte Debatte um ein Zuwanderungsgesetz oder das Fehlen finanzieller Mittel bei den Kommunen für die Integration der Neubürger.

Das Vakuum, das die Politik an dieser Stelle lässt, wird dankbar von Zuwanderungskritikern und Islamphobikern gefüllt. Nicht zuletzt dieser Aspekt war einer der Gründe für die Veranstalter des Nürnberger Stadtgesprächs – das Caritas-Pirckheimer-Haus, das Bildungszentrum der Stadt Nürnberg und die Nürnberger Nachrichten, eine Veranstaltung diesem hochaktuellen Thema zu widmen.

Eingeladen wurde dazu ein fachkundiges Podium, das mit Ihnen am Donnerstag, 12. Februar, ab 19 Uhr, im Bildungszentrum, Gewerbemuseumsplatz 2, diskutieren möchte.

Zu Gast sind:

  •  Joachim Herrmann, Bayerischer Innenminister (CSU)
  • Alexander Thal, Bayerischer Flüchtlingsrat
  • Franziska Holzschuh, Redakteurin bei den Nürnberger Nachrichten
  • Werner Pfingstgraef, Leiter des Bereichs Flüchtlingshilfe der Rummelsberger Diakonie

Die Moderation hat Siegfried Grillmeyer, Akademiedirektor des Caritas-Pirckheimer-Hauses.

Der Eintritt ist frei. 

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