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Bamberg: Mutmaßlicher Serieneinbrecher angeklagt

Täter soll 45 Mal zugeschlagen haben - Vier Diebstähle gestanden - 23.03.2016 12:31 Uhr

Nach den von der Staatsanwaltschaft und der Polizei Bamberg geführten Ermittlungen machte sich der Tatverdächtige insgesamt an 45 Wohnhäusern und Wohnungen zu schaffen. Dabei versuchte er oft, gekippte Fenster von außen zu öffnen und verwendete dabei auch Werkzeug.

In 28 Fällen gelangte er an Beute. Der Beschuldigte klaute Bargeld, Schmuck und Elektronikartikel im Gesamtwert von etwa 30.000 Euro. Bei seinen Taten schreckte er nicht vor einem hohen Risiko zurück: Er drang mehrmals in Häuser ein, während sich die Bewohner dort auch aufhielten.

Der Beschuldigte war hauptsächlich im südlichen Landkreis Bamberg unterwegs. Die Staatsanwaltschaft geht aber davon aus, dass er ebenso im Osten der Stadt Bamberg, in Baunach, Breitengüßbach und im Raum München auf Diebestour ging.

Er wurde bereits am 28. September 2015 in Bamberg von der Polizei festgenommen. Diese hatte dazu verstärkt die betroffenen Wohngebiete überwacht. Der Begeschuldigte räumte seine letzten vier Taten in der Nacht vor der Festnahme ein. Bei einer Durchsuchung wurde Diebesgut gefunden, das von weiteren Einbrüchen stammt. Er kam anschließend in Untersuchungshaft.

Unter anderem durch DNA-Untersuchungen kamen die Ermittler zu der Überzeugung, dass der 35-Jährige nicht nur die von ihm eingeräumten, sondern auch zahlreiche weitere Taten begangen hat. Die Staatsanwaltschaft Bamberg hat daher Anklage wegen Wohnungseinbruchsdiebstahls erhoben. 

mst

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