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Dienstag, 17.07.2018

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Adlitz bekommt neue Wasserleitungen

Endlich auch ein eigener Hydrant am Feuerwehrhaus — Ortsdurchfahrt für sechs Wochen gesperrt - 07.08.2017 15:00 Uhr

Die Schilder stehen bereits, demnächst wird mit dem Bau der neuen Wasserleitung in Adlitz begonnen. Dann wird die Straße ab dem Haus hinten rechts aufgerissen und die Durchfahrt nach Atzelsberg gesperrt. © Foto: Klaus-Dieter Schreiter


Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Marloffsteiner Gruppe wird voraussichtlich ab dem 21. August mit der Rohrnetzerneuerung in Adlitz auf dem knapp 250 Meter langen Stück zwischen der Hausnummern zehn (nahe der Staatsstraße) und der Hausnummer 41 (nahe dem Kreuzungsbereich, wo es zum Spielplatz geht) beginnen. Denn in der bestehenden Wasserleitung, die laut Bürgermeister Eduard Walz teilweise sogar auf Privatgrundstücken liegt, gibt es bereits zahlreiche Rohrbrüche.

Die neue Leitung soll komplett in der Straße verlegt werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich sechs Wochen dauern. Während dieser Zeit ist die Straße gesperrt, ein Durchfahren durch Adlitz ist dann nicht möglich. Bis kurz vor Ende der Baumaßnahme werden die Häuser noch über die alte Leitung versorgt. Sobald Wasser durch die neue fließen kann, werden die Häuser an sie angeschlossen. Dafür muss laut Bürgermeister die Wasserversorgung für einige Stunden unterbrochen werden. Die betroffenen Anwohner werden aber rechtzeitig darüber informiert.

Bevor die Arbeiten beginnen wird ein Baugrundinstitut eine Beweissicherung bei den angrenzenden Gebäuden durchführen, um den Zustand zu dokumentieren, und um später eventuell durch die Bauarbeiten entstandene Schäden feststellen zu können.

Mit der Erneuerung der Wasserleitung sollen auch die beiden alten Hydranten im Ort ersetzt werden. Das kostet rund 7000 Euro. Weil der Hydrant am Adlitzer Feuerwehrhaus am Ende des Ortes in Richtung Atzelsberg bei der letzten Sanierung abgebaut worden war, soll dort nun ein neuer installiert werden. Immerhin sei das Gerätehaus wohl das einzige im Landkreis ERH, das keinen eigenen Hydranten habe, meinte der Bürgermeister. Der jetzige Hydrant ist rund 200 Meter weg, so dass die Blauröcke nur schwer den Umgang mit Schlauch und Strahlrohr üben können.

Weil in die vorhandene Graugussleitung, die zum abseits gelegenen Feuerwehrhaus führt, einst eine Kunststoffleitung eingezogen worden war, ist der Durchmesser geringer geworden. Damit reicht der vorgeschriebene Druck für einen "richtigen" Hydranten nicht mehr aus. Der neue darf darum nur für Übungszwecke verwendet werden und erhält aus diesem Grund einen anderen Anstrich als "normaler" Hydrant. Das ganze kostet die Gemeinde voraussichtlich knapp 5000 Euro.

Der Gemeinderat billigte das aber ebenso einstimmig wie die 7000 Euro für die beiden Hydranten im Ort selbst. Zudem hat er 12 000 Euro locker gemacht für Leerrohre, die für eine spätere Breitbandversorgung gleichzeitig mit der Wasserleitung verlegt werden sollen. Alle vom Rat genehmigten Kosten sind bereits im Haushalt für das Jahr 2017 berücksichtigt. 

kds

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