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Dienstag, 17.07.2018

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Ampelanlage in Spardorf ist effizient

VG Uttenreuth nimmt Stellung zu Kritik an Schaltung der Lichtzeichen im Bereich "Alte Ziegelei" - 19.12.2017 18:00 Uhr

Dass die Busse rund um das Schulzentrum Spardorf bevorrechtigt werden müssen, bezweifelt niemand. Die Ampelschaltung nach Ausbau der Gräfenberger Straße ist allerdings in die Kritik geraten. © Michael Müller


Der Streckenzug umfasst fünf Signalanlagen. Für beide Richtungen gilt, dass die in die Gräfenberger Straße einfahrenden Pkw koordiniert, also ohne Halt, über alle Ampeln geführt werden. Die Freigabe der Nebeneinrichtungen und der Linksabbieger ist in diese Struktur eingepasst.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die jeweiligen Punkte "koordiniert" werden, das heißt zu einem festgelegten Zeitpunkt am Streckenanfang gestartet werden. Auf diesen Zeitpunkt muss am Anfang des Knotensystems gewartet werden. Unkontrolliertes oder zu frühes Losfahren würde zu einem Auflaufen an mindestens einem der Folgeknoten führen.

Da die Behinderungen der Hauptrichtung innerhalb des Knotensystems etwa 30 Sekunden betragen (wie bei der Abwicklung der Nebeneinrichtungen am Knoten Buckenhofer Straße), ist der Einfahrtquerschnitt auf beiden Seiten 30 Sekunden auf Rot. Ein geordnetes vollständiges Durchfahren des Hauptpulks (Kolonnenbildung) ist die nachweislich effizienteste Technik für eine umweltverträgliche und leistungsfähige Verkehrsabwicklung.

Jetzt fünf Knotenpunkte

Eine Änderung der neuen Ampelanlage zur vorherigen besteht darin, dass es früher zwei signalgeregelte Knotenpunkte gab und nun fünf. Die "virtuelle Busspur" ist länger geworden. Die Rotschaltung an der "Pförtnerampel" (Busspur) wird ausgelöst, wenn nicht mehr gewährleistet ist, dass der "Pulk" ohne Halt alle Knotenpunkte passieren kann. So kann es sein, dass die Ampel auf Rot geht obwohl kein Bus in Sichtweite ist. Sollte nämlich die Straße nach diesem ersten Knotenpunkt "vollgelaufen" sein, wäre der Bus später auch nicht mehr bevorrechtigt, da er im Stau stehen würde.

Die Fußgängerampel unterbricht nur außerhalb der Hauptverkehrszeiten den Verkehrsfluss der Grünphase. In dieser Zeit muss der Fußgänger bis zu 90 Sekunden warten. Außerhalb der Hauptverkehrszeit reduziert sich die Wartezeit auf 30 Sekunden.

Auswertungen des Staatlichen Bauamtes Nürnberg haben ergeben, dass der Durchfluss der Autos nach Einführung der neuen Ampelanlage kürzer ist als bei der vorherigen Schaltung.

Die VG hofft, dass die vielen Fragen der Autofahrer nun beantwortet werden sind. Die Ampelanlage ist nach den neuesten Erkenntnissen eingerichtet worden. Die Technik ermöglicht ein effizientes Durchfahren des gesamten Bereiches unter umweltverträglichen Bedingungen. 

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