Sonntag, 18.11.2018

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Bezaubernd und furios: Konzertabend am Dechsi

"Live am See" begeisterte das Publikum und ließ den Regen beinahe vergessen - 23.07.2018 11:00 Uhr

Die Stimmung am Dechsendorfer Weiher war prächtig wie das Ambiente. © Alle Fotos: Klaus-Dieter Schreiter


Als D’Raith-Schwestern mit "Hart aber herzlich" den Abend eröffneten, regnete es unaufhörlich, und trotzdem kamen die menschlichen, herzlichen Geschichten, die Songs zum Lachen und Nachdenken der beiden Powerfrauen aus Roding bei Cham und ihre Band gut an. Den Blaimer mit der langen Mähne hatten sie auch dabei. Er tat ein Übriges dafür, dass der Einstieg in den Konzertabend trotz des Regens für Gänsehaut sorgte.

Schon die erste halbstündige Umbaupause nutzten viele Zuhörer dafür, sich bei kalten Getränken und Kulinarischem auf Wolfgang Ambros vorzubereiten. "Lieder von denen wir glauben, dass sie die lustigsten sind" brachte der österreichische Liedermacher und Rock-und Popsänger. Auf dem Hocker sitzend präsentierte er "Ambros pur!", sein Freund Günter Dzikowksi begleitete ihn auf dem Keyboard, und Roland Vogl zupfte einmal mehr die Saiteninstrumente.

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Jazz am See 2018: Stilechter Musikabend lockte nach Erlangen

Auch in diesem Jahr pilgerten wieder etliche Jazz-Begeisterte zum Dechsendorfer Weiher in Erlangen. Der Grund: Musiker wie Candy Dulfer, Randy Brecker und China Moses standen bei Jazz am See dort am Sonntag auf der Bühne. Die Gäste genossen neben der Musik auch das einzigartige Ambiente - das Konzert unter freiem Himmel lief glücklicherweise ohne störende Regenschauer ab.


Mit "Chance Songs" präsentierte anschließend Willy Astor einen begeisternden Liederabend, machte Scherze mit dem Publikum, und hatte auch Elke Sommer darin entdeckt.

Der Einfluss seiner musikalischen Vorbilder, nicht zuletzt wohl auch eines Reinhard Mey, sind hör- und spürbar, die Arrangements zurückhaltend und zugleich wunderschön. Herrlich handgemachte Musik, die auch in Dechsendorf durchaus gut ankam.

Die abschließende "Unterhaltungsshow" von Hannes Ringlstetter war noch einmal ein Höhepunkt. Der Moderator, Schauspieler, Buchautor, Kabarettist und Musiker nahm die Gäste mit auf eine unterhaltsame musikalische Reise. Seine siebenköpfige Band sorgte für einen fulminanten Sound, sogar ein Alphorn hatten sie dabei, das laut aus dem Wald widerhallte.

Das "Live am See" ist ein fulminanter Auftakt gewesen für die vierteilige Konzertreihe am Dechsi. Nur schade, dass es so nass war. Sonst wären sicher ein paar mehr Zuschauer gekommen.

  

kds

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