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Montag, 24.09.2018

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Bubenreuth baut Wege aus

Verbindungen nach Rathsberg und zum Waldkrankenhaus verbessern - 18.08.2018 11:00 Uhr

Auch dieser nach hinten wegführende Weg im Bischofsmeilwald, der an der Otto-Goetze-Straße in Erlangen beginnt, aber auf Bubenreuther Flur liegt, wird demnächst ausgebaut. © Foto: Klaus-Dieter Schreiter


Bereits vor zwölf Jahren ist der sogenannte Hangweg östlich von Waldkrankenhaus, Wohnstift und Rathsberg ausgebaut worden, der die südlichen Bubenreuther Ortsteile mit den nördlichen verbindet. Er führt durch einen abwechslungsreichen Kiefern- und Laubholzmischwald und wird gern von Spaziergängern und Joggern genutzt. Von diesem Weg zweigen auch einige Pfade in Richtung Erlangen ab, von denen nun zwei ausgebaut werden sollen, weil sie ganzjährig nur schwer zu nutzen sind. Vor allem das Oberflächenwasser fließt nur schlecht ab, so dass die Wege bei Regen matschig sind, und bei Frost glatt. Vor allem gehbehinderte Menschen und Fahrradfahrer seien mit dem derzeitigen Zustand der Wege ziemlich unzufrieden, heißt es aus dem Bubenreuther Rathaus.

Außerdem kommen die schweren Fahrzeuge des Rettungsdienstes und der Feuerwehr auf diesen teilweise auch recht schmalen Wegen derzeit nur schwer voran. Bei Waldbränden oder Arbeitsunfällen wäre das aber zwingend notwendig. Darum hat die Freiwillige Feuerwehr Bubenreuth den Wegeausbau auch schon angemahnt. Nun also sollen zwei insgesamt knapp 1000 Meter lange Wegeabschnitte so ausgebaut werden, dass sie den Standards der Forstwegerichtlinie entsprechen.

Das wird auch den Erlanger Spaziergängern zugutekommen, denn die Wege führen jeweils direkt auf das Erlanger Stadtgebiet. Einer beginnt für Erlanger Spaziergänger an der Otto-Goetze-Straße bei der Berufsfachschule für Krankenpflege, der andere an der Haarnadelkurve der Straße hinauf nach Rathsberg.

Die Gemeinde Bubenreuth wird als Bauträger fungieren, die Ausschreibungen durchführen und die Aufträge vergeben. Die Kosten muss sie jedoch nicht alleine tragen, denn es gibt für das rund 47 000 Euro teure Projekt erhebliche Zuschüsse. So will das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten 20 000 Euro übernehmen, 10 000 Euro kommen vom Naherholungsverein, und die Jagdgenossenschaft will 7000 Euro hinzugeben. Bei der Gemeinde verbleiben demnach nur noch 10 000 Euro.

Bei der Planung wird die Gemeinde vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unterstützt, muss also kein Ingenieurbüro einschalten. Mit diesen Eckpunkten zeigte sich der Gemeinderat zufrieden und hat dem Bauprojekt einstimmig zugestimmt. Das notwendige Geld soll in den Haushalt 2019 eingestellt werden. 

kds

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