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Sonntag, 27.05.2018

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Dichter Qualm in Bruck: Großeinsatz in Schreinerei

Rauch aus Firmengebäude rief Feuerwehr auf den Plan - 30.12.2017 18:57 Uhr

Die Suche nach der Ursache gestaltete sich langwierig, weil der Zugang in den engen Räumen ziemlich schwierig war. © Klaus-Dieter Schreiter


Dichter Rauch drang am Samstagnachmittag gegen 14.30 Uhr aus einer Schreinerei in Bruck, darum wurde sofort die Feuerwehr alarmiert. Die Kräfte stiegen über die Drehleier auf das Dach, gleichzeitig gingen Teams mit schwerem Atemschutz ins Gebäude, um die Ursache für den Rauch zu suchen. Fündig wurden sie in einem schwer zugänglichen Revisionsraum unterhalb des Spänebunkers. Dort wurden in der Holzspäne Glutnester gefunden und abgelöscht.

Auch an einer Wand waren Rußspuren zu erkennen. In schweißtreibender Handarbeit wurde der Revisionsraum von den Feuerwehrleuten leer geräumt. Die Kontrolle durch Wärmebildkameras ergab aber weitere heiße Bereiche, sodass noch etliche Rohrleitungen geöffnet und leer geräumt werden mussten. Dabei war die Staubentwicklung derart heftig, dass die Einsatzkleidung der Kräfte dick mit Staub bedeckt war. Da der betroffene Raum keine Fenster hat, mussten Rauch und Staub abgesaugt werden.

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Rauch in Schreinerei: Großeinsatz der Erlanger Feuerwehr

Die Erlanger Feuerwehr war am Samstagnachmittag mehrere Stunden im Einsatz. Aus einer Schreinerei in Bruck zog dichter Qualm in den Himmel. Ursache war vermutlich glimmendes Material am Zulauf zum Spänebunker. Glutnester löschten die Einsatzkräfte zwar ab und entfernten das Material, doch die Suche nach der Ursache gestaltete sich langwierig, weil der Zugang in den engen Räumen schwierig war.


Nach rund drei Stunden war die Gefahr gebannt und die Anlage wurde dem Betreiber übergeben. Später fuhr die Feuerwehr noch einmal für eine Nachkontrolle an den Einsatzort. Ursache für die Überhitzung dürfte nach Aussage der Feuerwehr ein technischer Defekt in einer Transporteinrichtung für die Holzspäne gewesen sein.

Der Sachschaden ist gering, weil die Gefahr von der Feuerwehr schnell gebannt werden konnte, aber auch, weil die Kräfte sorgsam bei der Ursachenforschung vorgegangen waren. Im Einsatz waren insgesamt drei mit schwerem Atemschutz ausgerüstete Löschtrupps und 18 weitere Feuerwehrkräfte. Auch der Rettungsdienst war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Die genaue Ursache für die Hitzeentwicklung muss noch von der Polizei ermittelt werden.


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