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Donnerstag, 13.12.2018

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EN-Telefonaktion: Alles über Parkinson

Drei ausgewiesene Kapazitäten geben Auskunft zu einer heimtückischen Nervenkrankheit - 10.04.2013

Prof. Stefan Schwab heute unter Tel. 97793–60.


Die Parkinson Erkrankung ist die häufigste, spontan auftretende, neurodegenerativ bedingte Bewegungsstörung in Deutschland. Die Erkrankung beginnt meist zwischen dem 50. und 65. Lebensjahr und betrifft derzeit etwa 150 Personen/100000 Einwohnern. Bis zu zehn Prozent der Patienten erkranken jedoch auch schon vor dem 40. Lebensjahr. Klinisch ist das Erkrankungsbild insbesondere durch eine Verlangsamung der Bewegungsabläufe, erhöhte Muskelspannung, Zittern sowie Haltungsinstabilität charakterisiert.

Prof. Jürgen Winkler erreichbar unter Tel. 97793–63.


Am Telefon ist heute auch Prof. Stefan Schwab (Tel. 97793-60). Er ist seit 2006 Direktor der neurologischen Universitätsklinik. Wesentliche klinische Schwerpunkte an der neurologischen Klinik sind vor allem die Schlaganfalltherapie, die Behandlung neuroimmunologischer Erkrankungen, wie der Multiplen Sklerose, die Behandlung von Schmerzpatienten, die Therapie von sog. Dystonien, von Patienten mit Muskelerkrankungen und die Diagnostik und Therapie von Patienten mit Anfallserkrankungen im Erlanger Epilepsiezentrum.

Die Ärztin Dr. Olga Kotova unter Tel. 97793–62.


Schwab zeichnet auch dafür verantwortlich, dass seit kurzem in Kooperation mit der Neurochirurgischen Klinik auch die sogenannte „tiefe Hirn Stimulation“ durchgeführt werden kann – ein neues Verfahren, das für viele mittel- bis schwer betroffene Patienten mit Parkinsonerkrankung eine ganz wesentliche Therapieoption darstellt.

Ebenfalls am Telefon ist sein Kollege Prof. Jürgen Winkler (Tel. 97793-63), der die Abteilung für Molekulare Neurologie an der Klinik leitet. Seit 2008 betreut er auch die Bewegungsambulanz in der Neurologischen Universitätsklinik. Forschungsschwerpunkte sind insbesondere die klinische Betreuung von Patienten mit neurodegenerativen Bewegungserkrankungen wie dem sporadischen Parkinson-Syndrom, der Huntington-Erkrankung und der spastischen Spinalparalyse. Zusätzliche translationale Projekte beschäftigen sich mit der Stammzellbiologie bei neurodegenerativen Erkrankungen sowie der biosensorischen Erfassung von Bewegungen.

Dr. Olga Kotova (Tel. 97793-62) ist seit 2006 im Klinikum am Europakanal im Zentrum für Neurologie und neurologische Rehabilitation tätig. Nach ihrem Medizinstudium in Nischnij Nowgorod promovierte sie 2000, wurde Fachärztin für Neurologie und 2010 zur Oberärztin ernannt (mit Zusatz Akupunktur).

Zu ihren Fächern gehört die Computertomographie (Schädel und Wirbelsäule), seit 2006 ist sie im Klinikum am Europakanal im Zentrum für Neurologie und neurologische Rehabilitation tätig. Zudem engagiert sie sich in der Therapie von Patienten mit Morbus Parkinson.

 

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