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Entwicklung Bubenreuths auf der Agenda

Bürgern flattert jetzt ein Fragebogen ins Haus - 29.03.2015 17:59 Uhr

Rund 150 Bubenreuther waren zum dritten Bürgerforum in die Schule gekommen. Wolfgang Friedrich machte die Einführung; jetzt soll es weitergehen. © Klaus-Dieter Schreiter


Mit der Maßnahme „B 4.0“ haben sich Politik und Bürgerschaft vorgenommen, den Ort auf Basis eines harmonischen Wachstums von Wohnungsbau und Gewerbe traditionsbewusst und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Dazu wurde 2013 ein Bürgerbeteiligungsprozess eingeleitet, den Bürgermeister und Gemeinderat zusammen mit der Technischen Hochschule Nürnberg und der Ortsentwicklungsgruppe der Energiewende Bubenreuth mit bisher drei Bürgerforen modellhaft vorangetrieben haben. Die Ergebnisse können der Internetseite http://www.ew-bubenreuth.de/html/ortsentwicklung.html entnommen werden.

Darauf aufbauend wird die Gemeinde Bubenreuth bis Mitte 2016 mit zirka 60000 Euro Fördermitteln des Landes für städtebauliche Planungen und Forschungen ein sogenanntes „Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept“ (ISEK) für Bubenreuth erstellen. Zusätzlich setzt die Gemeinde etwa 125 000 Euro ein, um die von den Bürgern und Gewerbetreibenden begleitete Ortsentwicklung fortzuführen. Sie wird dabei – wie bisher – von der T H unterstützt.

Mit der Koordination des ISEK und aller Beteiligten, der Organisation seiner Einzelmaßnahmen und mit der städtebaufachlichen Beratung wurde das Planungsbüro Meyer-Schwab-Heckelsmüller (msh), Altdorf bei Nürnberg, beauftragt. Die Stadtplaner werden u.a. fachlich angeleitete Begehungen mit den Bürgern und städtebauliche Untersuchungen im Ortsgebiet durchführen.

Der Gemeinderat hat zwischenzeitlich die bisherigen Ergebnisse der Bürgerforen und die bereits vorher gesammelten – und aus seiner Sicht leidvollen – Erfahrungen aus zwei Bürgerentscheiden zum Anlass genommen, ein Leitbild für Bubenreuth zu skizzieren, das im weiteren Bürgerbeteiligungsprozess reflektiert, gegebenenfalls noch abgeändert und festgeschrieben werden soll.

Die inhaltliche Arbeit zur Ortsentwicklung wird im Wesentlichen über die Beteiligungsformen Bürgerbefragung, Bürgerwerkstatt, Multiplikatoren-Workshop, Bürgerforen, themenorientierte Rundgänge und eine Bürger-Rundfahrt erfolgen. Die Gemeinde Bubenreuth lädt deshalb zu den nächsten Schritten des Bürgerbeteiligungsprozesses ein: 1. zu einer Bürger- und Gewerbebefragung, 2. zu einem Multiplikatoren-Workshop und 3. zur ersten von insgesamt drei Bürger-Werkstätten. Zur Vorbereitung der Arbeitstreffen „Multiplikatoren-Workshop“ und „Bürger-Werkstatt“ interessieren das Ortsentwicklungs-Team die aus Bürgersicht wichtigsten Entwicklungsziele und -bereiche für Bubenreuth. Alle Haushalte und Betriebe erhalten dazu einen Fragebogen. Der ausgefüllte Kurzfragebogen soll bis Sonntag, 19. April, wieder der Gemeinde vorliegen.

Der Multiplikatoren-Workshop richtet sich an die maßgeblichen Vertreter gesellschaftlicher, wirtschaftli- cher, sozialer und kultureller Interessen („Multiplikatoren“).

Im Rahmen des Workshops sollen die von den Multiplikatoren vertretenen Belange vor dem Leitbild für Bubenreuth gespiegelt, Handlungsfelder und -ziele erkundet und mit den Ergebnissen aus der Bürger- und Gewerbebefragung abgeglichen werden.

Die erste Bürger-Werkstatt wird zweigeteilt: Bürger-Werkstatt 1, Teil A: „Leitbild und Ziele“. Teil B: „Hoffeld und Mitte“ beide am Dienstag, 28. April, 19.30 Uhr und am Montag, 11. Mai, 19.30 Uhr, im Pfarrsaal der katholischen Kirche. 

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