Dienstag, 19.02.2019

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Erlangen: Die Wälder stabil und gesund erhalten

Waldbesitzer bereiten ihre Wälder auf den Klimawandel vor — Infos zu Pflege und Verjüngung - 03.12.2015 06:00 Uhr

Ein Holzunternehmer zeigte den Waldbesitzern im verschneiten Forst, wie man pfleglich und schonend mit der Holzerntemaschine arbeiten kann. © Foto: Harald Hofmann


Der vergangene Rekordsommer ohne nennenswerte Niederschlagsmengen könnte bereits ein Vorgeschmack auf die Herausforderungen gewesen sein, die auf die Waldbesitzerinnen und -besitzer zukommen werden. Im Fokus der Veranstaltung stand deshalb die Frage, mit welchen Maßnahmen die Stabilität und Qualität von Waldbeständen verbessert werden kann.

Vor Ort, im Reichswald nahe des Wehrwiesenwegs, erfuhren die geladenen Waldbesitzerinnen und -besitzer alles über Waldverjüngung, Waldpflege und über deren forstliche Förderung in Theorie und Praxis. Die Konkurrenz um Licht und Wasser im Wald ist groß; so stellt sich die Frage, welche Bäume in den nächsten Jahren weiter zuwachsen sollen und welche entnommen werden müssen, weil sie andere im Wachstum behindern.

Der Blick auf den Boden ist dabei ebenso wichtig wie nach oben auf die Krone, denn je nach Standort und Bodenbeschaffenheit müssen geeignete Baumarten ausgewählt werden. Die Artenvielfalt, die den „Steckerleswald“ ersetzen soll, entsteht dabei teils von ganz alleine, wusste Revierleiter Siegfried Dörler zu berichten und vorzuzeigen: Unter hohen schlanken Kiefern haben sich in dem Waldstück bereits junge Eichen, Buchen, Douglasien und Tannen neben zahlreichen anderen Baumarten etabliert. Deren gezielte Förderung soll, unterstützt durch Neupflanzungen, für einen gesunden zukunftsorientierten Mischwald garantieren.

Dass sich Waldpflege und Holzvermarktung dabei keineswegs ausschließen, davon konnten sich die Teilnehmer auch überzeugen. Ein lokaler Holzunternehmer demonstrierte mit seinem Harvester, wie pfleglich und waldschonend eine Holzerntemaschine, richtig gehandhabt, arbeiten kann.

 

HARALD HOFMANN

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