Mittwoch, 14.11.2018

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Erlangen: Rundweg im Meilwald wird ausgebaut

Jagdgenossenschaft Bubenreuth unterstützt Projekt - 30.03.2018 14:30 Uhr

Ein Teilstück der 320 Meter langen Strecke von der Straße nach Atzelsberg ebenfalls bis zum Hangweg in Höhe des Wasserhochbehälters. © Heinz Reiß


Im Jahr 2005 regte die Jagdgenossenschaft Bubenreuth zusammen mit dem Forstamt Erlangen den Ausbau des sogenannten Hangweges von der Meilwaldstraße über den gemeindlichen Wasserhochbehälter bis zum Waldfriedhof an. Mit Unterstützung des Amtes für Landwirtschaft und Forsten, der Gemeinde Bubenreuth, des "Naherholungsvereins Rund um Erlangen" und des Zuschusses aus der Kasse der Jagdgenossenschaft konnte dieser 1365 Meter lange Weg für 51 000 Euro ausgebaut und im August 2006 eingeweiht werden.

Dieser Ausbau, so Heike Grumann vom Forstamt Erlangen bei der Vorstellung des neuen Wegeausbauprojektes, hat sich aus mehreren Gründen bewährt. Er dient der Sicherheit, da ihn die Feuerwehr mit ihren Fahrzeugen problemlos befahren kann, er dient der Waldwirtschaft da der umweltverträgliche Rohstoff Holz besser genutzt und der Wald gepflegt werden kann und nicht zuletzt dient er allen Bürgern, denn er fügt sich als Wander- und Radweg wunderbar in die Landschaft ein – und – was man in den zwölf Jahren seines Bestehens feststellen könne: Er wird sehr gut angenommen.

All diese Vorteile standen nun auch auf der Tagesordnung der Jagdgenossenschaft. Neu ausgebaut werden soll eine 430 Meter lange Strecke von der Einmündung Rudelsweiherstraße (Studentenwohnheim) bis hin zum ausgebauten Hangweg und eine 320 Meter lange Strecke von der Straße nach Atzelsberg ebenfalls bis zum Hangweg in Höhe des Wasserhochbehälters der Gemeinde Bubenreuth. Die Gesamtkosten werden auf 50 000 Euro veranschlagt.

Die Jagdgenossen, so die Abstimmung, beteiligen sich mit einem Zuschuss von 50 Prozent der nicht geförderten Kosten, jedoch höchstens mit 7000 Euro. Als nächstes muss Bubenreuths Bürgermeister Norbert Stumpf seinen Ratsmitgliedern das Thema zur Genehmigung vorlegen; mit deren Zustimmung können dann die einzelnen Zuschüsse beantragt werden.

"Am 29. Januar 1996 habe ich das Amt des Jagdvorstehers übernommen", so leitete Georg Seuberth die Neuwahl des Vorstandes ein, und kündigte an, dass er nach 22 Jahren für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stehe. In seinem Rückblick konnte er viele Erfolge verzeichnen. Unter seiner Regie wurde unter anderem eine Sternwalze für 2500 DM, ein Holzspalter für 5300 DM angeschafft. Ferner mussten zahlreiche Reparaturkosten beglichen werden. Rund 1000 Euro kostete die Erstellung des Jagdkatasters. Der Ausbau der Waldwege, so Seuberth, "war mir schon immer ein Anliegen und ich bin froh, dass wir es gemeinsam geschafft haben".

Zum neuen Jagdvorstand wurde Georg Seuberths Sohn Peter Seuberth gewählt. Sein Stellvertreter ist Hans-Jürgen Seitz, Kassier Helmut Weisel, Schriftführer Wolfgang Seuberth und zu Beisitzern wurden Clemens Schmitt und Jan Rudolph bestimmt.

  

hrei

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