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Neuer Mode-Tempel geht später an den Start

Gerichtliche Auseinandersetzung mit Anwohnern verzögert ersten Spatenstich auf Grande-Galerie-Areal - 23.04.2012

ERLANGEN  - Die Abbrucharbeiten wurden schon im Spätsommer 2011 beendet. Seither ist die „Grande Galerie“ Geschichte. Der erste Spatenstich für den Neubau eines Geschäftshauses, der ursprünglich noch vor Weihnachten geplant war, wurde schließlich auf Anfang 2012 verschoben. Doch bis jetzt hat sich an der Nürnberger Straße noch nichts getan.

Verzögert hat sich der Baubeginn eines neuen Geschäftshauses auf dem Areal der ehemaligen Grande Galerie in der Nürnberger Straße. Anwohner wollten auf dem Rechtsweg einen Baustopp erreichen. Der Investor hat dadurch ein halbes Jahr verloren.
Verzögert hat sich der Baubeginn eines neuen Geschäftshauses auf dem Areal der ehemaligen Grande Galerie in der Nürnberger Straße. Anwohner wollten auf dem Rechtsweg einen Baustopp erreichen. Der Investor hat dadurch ein halbes Jahr verloren.
Foto: Pfrogner
Verzögert hat sich der Baubeginn eines neuen Geschäftshauses auf dem Areal der ehemaligen Grande Galerie in der Nürnberger Straße. Anwohner wollten auf dem Rechtsweg einen Baustopp erreichen. Der Investor hat dadurch ein halbes Jahr verloren.
Verzögert hat sich der Baubeginn eines neuen Geschäftshauses auf dem Areal der ehemaligen Grande Galerie in der Nürnberger Straße. Anwohner wollten auf dem Rechtsweg einen Baustopp erreichen. Der Investor hat dadurch ein halbes Jahr verloren.
Foto: Pfrogner

Einer Anwohnergruppe missfiel das Bauvorhaben der Hamburger B&L-Grup-pe gründlich. Und so ging sie gegen das Neubau-Projekt vor. Per einstweiliger Verfügung wollten die Kritiker einen Baustopp erreichen — die EN berichteten ausführlich.

Das Ganze hatte schließlich ein gerichtliches Nachspiel, das am Ende aber der Investor für sich entscheiden konnte. Während dieses schwebenden Verfahrens lag das Erlanger Projekt zunächst auf Eis. „Dadurch hat sich die Sache etwa um ein halbes Jahr verzögert. Und das hat uns auch richtig Geld gekostet“, sagt Marco Schwartz, Geschäftsführer der B&L-Gruppe. Nun ist die „Maschinerie“ erst wieder angelaufen. Die Hamburger, deren Metier das Entwi-


ckeln und Managen von anspruchsvollen Shopping-Immobilien, exklusiven Bürogebäuden oder auch Boardinghouse-Konzepten in ausgesuchten Toplagen ist, sind weiterhin auf der Suche nach einem Generalunternehmer. Derzeit ist man mit verschiedenen im Gespräch, so Schwartz.

Mieter für den künftigen Mode-Tempel sind auch schon „in genügender Zahl“ gefunden, so dass das Projekt just aus den Startlöchern kommen könnte — wenn eben der passende Generalunternehmer schon gefunden wäre. Als Baubeginn werden nun die Sommermonate Juni oder Juli anvisiert.

Auf dem Grundstück an der Nürnberger Straße 24 bis 26, das rund 4170 Quadratmeter umfasst, wird ein Geschäftshaus hochgezogen, das drei Vollgeschosse und ein so genanntes Staffelgeschoss haben wird. Eine Ladenstraße nach bekanntem Muster mit etlichen kleinen Läden ist nicht geplant. Ein direkter Durchgang zum Kaufhof — wie einst in der „Galerie“ — ebenfalls nicht, hieß es.

Rund 9000 der insgesamt 12000 Quadratmeter sind für den Einzelhandel vorgesehen. Diese Fläche soll aber lediglich auf drei bis vier Geschäfte verteilt werden. Die B&L-Gruppe mit derzeit über 60 Mitarbeitern agiert seit 40 Jahren und hat seit 2002 ihren Sitz im Bürokontor Holzhafen Ost Hamburg. Von dort aus werden mit „Elbblick und Weitblick“ Immobilienprojekte in ganz Deutschland entwickelt und verwirklicht. So auch das Erlanger „Highstreet-Produkt“ mit drei Geschossen in 1a-Lage. 

RAINER WICH


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