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Neues Programm von KlangVerlangen

"Bekenntnis zur erstklassigen Qualität" - Vorverkauf beginnt am Dienstag - 20.05.2013 15:37 Uhr

Ein „Senkrechtstarter“ unter den Dirigenten: Krzystof Urbanski.

Ein „Senkrechtstarter“ unter den Dirigenten: Krzystof Urbanski. © Ole-Einar Andersen


Eine abwechslungsreiche Programmgestaltung versucht, generationen- und spartenübergreifend eine breite Hörerschicht anzusprechen und bekennt sich gleichzeitig — so der GVE — „kompromisslos zu erstklassiger Qualität“. Das große symphonische Standardrepertoire kommt dabei ebenso zum Zug wie Ausflüge in die musikalische Avantgarde im Rahmen der inzwischen etablierten und beliebten Reihe „unerHÖRT!“ und (mit einem Auftritt von „Echoes of Swing“) in den Jazz-Bereich.

Ein Streifzug durch die außergewöhnlich niveauvolle Orchesterlandschaft Nordrhein-Westfalens zieht sich wie ein roter Faden durch das Planungskonzept der Saison 2013/2014: So sind beispielsweise die Düsseldorfer Symphoniker unter dem russischen Stardirigenten Andrey Boreyko zusammen mit dem Cellisten Alban Gerhardt zu erleben. Außerdem präsentiert das wenig im Fokus stehende, aber ausgezeichnete Sinfonieorchester Wuppertal ein gigantisches Hauptwerk der Symphonik auf der Zeitenwende zwischen 19. und 20. Jahrhundert: Gustav Mahlers 9. Symphonie.

Ein edles Neujahrskonzert mit dem renommierten WDR-Rundfunkorchester und ein Kammerkonzert in der Reihe „unerHÖRT!“ mit dem Kölner „Minguet Quartett“ runden die Hommage an das „Musikland Nordrhein-Westfalen“ ab.

Wie immer sind die Auftritte der Bamberger Symphoniker die beliebten und geschätzten „Fundamente“ des GVE-Angebots: Fünf Termine des weltweit gefeierten Elite-Orchesters werden erneut zeigen, auf welch exquisitem Niveau diese Musiker arbeiten. Außer ihrem Chefdirigenten Jonathan Nott stehen am Pult der Bamberger Symphoniker in Erlangen Stars wie Ingo Metzmacher und der „Senkrechtstarter“ Krzystof Urbanski, Solisten sind u. a. die Geigerin Isabelle Faust, der französische Pianist David Fray, sein Landsmann, der Star-Flötist Emmanuel Pahud und der Cellist Maximilian Hornung.

Einen erneuten Auftritt beim GVE in Erlangen hat die gefeierte Pianistin Lise de la Salle. Dieses Mal kommt sie zusammen mit dem Berner Symphonieorchester und spielt das 2. Klavierkonzert von Frédéric Chopin. Einen weiteren orchestralen Höhepunkt versprechen die Stuttgarter Philharmoniker. Sie begleiten die deutsch-japanische Geigerin Mirijam Contzen im Violinkonzert von Johannes Brahms und interpretieren danach die 9. Symphonie von Anton Bruckner, ein Schlüsselwerk, das der Komponist keinem Geringeren als dem Lieben Gott widmete.

Erlesene Kammermusik servieren so prominente Musiker wie das vielfach preisgekrönte „Apollon Musagète Quartett“ und ein Trio mit Star-Bratscherin Tabea Zimmermann, dem Klarinettisten Jörg Widmann und dem Pianisten Dénes Varjon.

Tabea Zimmermann.

Tabea Zimmermann. © Marco Borggreve


Abwechslungsreiche Begegnungen mit der Musik unserer Tage ermöglicht die inzwischen sehr erfolgreich eingeführte neue Reihe „unerHÖRT!“ in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk, der diese Konzerte mitschneidet und zu einem späteren Zeitpunkt sendet: Gleich zwei Uraufführungen (Johannes Kalitzke und Horst Lohse) bringt ein Abend mit dem „österreichischen ensemble für neue musik“, das renommierte „ensemble recherche“ beschäftigt sich programmatisch und zeitübergreifend mit den Fragen nach Anfang und Ende menschlicher Existenz.

Werke von Luigi Nono und solche von Kollegen, die Nono inspirierten, präsentiert das „Minguet Quartett“ anlässlich des 90. Geburtstags des großen italienischen Komponisten. Der deutsche Pianist und Avantgarde-Experte Kai Schumacher interpretiert beim letzten Konzert der Reihe eines der gewaltigsten und komplexesten Klavierwerke des 20. Jahrhunderts, Frederic Rzewskis „The People United Will Never Be Defeated“.

Auch das ganz junge Publikum soll beim GVE wieder auf seine Kosten kommen. Gleich vier Familienkonzerte im Redoutensaal bringen neben dem Klassiker „Der Karneval der Tiere“ eine Begegnung mit dem instrumentenreich agierenden jungen Blockflötenquartett „QNG“ und mit Teilnehmern am Landeswettbewerb „Jugend musiziert“.

Weitere Informationen zum Programm sowie zu den kostengünstigen GVE-Abonnement-Möglichkeiten (darunter zum ersten Mal auch ein Konzert-Schauspiel-Abo) in der Geschäftsstelle des GVE, Luitpoldstraße 45 — Tel. 09131/862252, E-Mail: info@gve.de — Zu einigen ausgewählten Konzerten erhalten EN-Abonnenten mit ihrer ZAC-Karte 20 Prozent Rabatt in der EN-Geschäftsstelle (Hauptstraße 38).

www.gve.de 

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