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Röttenbach: Blitzer an Dorfstraßen?

Die Gemeinde denkt über Verkehrsüberwachung nach - 08.11.2017 14:00 Uhr

Die so genannte „Radarfalle“ könnte bald auch an Röttenbachs Straßen aufgestellt werden. Man erwägt kommunale Verkehrskontrollen. Eine Bürgerumfrage soll dem Gemeinderat ein Meinungsbild liefern. © Foto: Archiv


Die Umfrage wird in der aktuellen Ausgabe des Mitteilungsblatts veröffentlicht. Bis zum 30. November sind die Bürger gefragt. Es ist, nach der Umfrage zur Gestaltung des Kreisverkehrs am südlichen Ortsausgang die zweite derartige Aktion in Röttenbach.

Hintergrund, so der Bürgermeister, sind Bitten aus der Bevölkerung, die Autofahrer für die im Dorf geltenden Tempolimits von 50 bzw. in einigen Straßen 30 Stundenkilometer zu sensibilisieren. Obwohl, so Wahl, die Geschwindigkeit von Autos oft subjektiv wahrgenommen werde, oft höher erscheine als sie tatsächlich sei, könne man schon feststellen, dass es Straßen in Röttenbach gebe, auf denen oft zu schnell gefahren wird.

Wahl führt hier die Staatsstraße durch den Ort und auch die Kreisstraße Richtung Baiersdorf an. Dort hat man seit geraumer Zeit Messgeräte installiert, die dem Autofahrer sein Tempo zeigen. Diese, so Wahl zeigen auch tatsächlich Bremswirkung, freilich nur kurzfristig.

Hinweise auf Falschparker

Auch erhalten laut Wahl die Mitarbeiter im Rathaus vermehrt Hinweise auf Falschparker, die ihre Autos auf Gehwegen abstellen, Rettungswege verstellen, unberechtigt auf Behinderten-Stellplätzen parken. So etwas zu überwachen, könne die Polizei nicht kontinuierlich leisten.

Bleibt also die Möglichkeit, dem Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung beizutreten. Dies ist ein Zusammenschluss von Gemeinden, der Tempo- und Park-Kontrollen lizenziert durchführt. Einige Gemeinden im Landkreis lassen auf diese Weise schon längere Zeit kontrollieren, Adelsdorf nennt Wahl als Beispiel.

Meinungsbild als Handlungsempfehlung?

Nun könnte der Gemeinderat über Beitritt oder Nicht-Beitritt einfach in einer der nächsten Sitzungen entscheiden. Der Bürgermeister rechtfertigt dennoch die Bürgerumfrage als Meinungsbild, das den Mandatsträgern als Handlungsempfehlung dienen soll.

Bis zum 30. November können die Röttenbacher ihre Meinung analog per Abstimmungszettel oder auch online unter www.roettenbach-erh.de kundtun. 

rg

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