Sonntag, 18.11.2018

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Verknüpfung von StUB und A 3 angeregt

Vertreter des Zweckverbands stellten die Idee in München vor - 19.05.2018 06:30 Uhr

An der Raststätte Aurach von der A3 in die Stadt-Umland-Bahn umsteigen: Dies wäre für viele Autofahrer ideal. Auch die neue Verkehrsministerin nahm den Vorschlag positiv auf. © Mark Johnston


Die Idee ist die Schaffung einer Park+Ride-Möglichkeit im Bereich der Autobahnraststätte Aurach mit direktem Zugang zu einem Haltepunkt der Stadt-Umland-Bahn an der Stadtgrenze zwischen Erlangen und Herzogenaurach. Der besondere Clou: Die Autos müssten die Autobahn nicht verlassen, um auf den Parkplatz zu gelangen. Aufwendige zusätzliche Bauwerke wären so nicht notwendig.

Am Rande der Landtagssitzung haben der Verbandsvorsitzende, Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik, sein Stellvertreter im Zweckverband, Herzogenaurachs Bürgermeister German Hacker, und die beiden Leiter des Zweckverbandes, Florian Gräf und Daniel Große-Verspohl, die Gelegenheit bekommen, ein erstes Gespräch mit der neuen bayerischen Verkehrsministerin Ilse Aigner zu führen. Mit dabei war auch Innenminister Joachim Herrmann. Ilse Aigner hat mit dem Amtsantritt von Ministerpräsident Söder die Bereiche Bau und Verkehr von Herrmann übernommen.

Neben einer allgemeinen Vorstellung des Projektes hatten die Mittelfranken auch ein konkretes Anliegen im Gepäck: Bereits in den ersten Vorgesprächen mit Beteiligten des Dialog-Forums, aber auch in mehreren Veranstaltungen und im Online-Dialog wurde die Idee an den Zweckverband heran getragen, an den drei Autobahn-Querungen Möglichkeiten für Park+Ride vorzusehen. Während es an der A 73 mit dem Erlanger Großparkplatz bereits einen großen Park+Ride-Parkplatz gibt und an der A3-Querung zwischen Tennenlohe und Reutles zumindest eine Autobahnabfahrt in unmittelbarer Nähe ist, befindet sich im Bereich der A3-Querung zwischen Erlangen und Herzogenaurach, zumindest an der bislang vorgesehenen Trasse, nur die Raststätte Aurach. Mehrere Vorschlagende haben daraus aber die Idee gemacht, die Autos im System der Autobahn zu belassen.

Zur weiteren Konkretisierung der Machbarkeit dieser Idee hat sich der Zweckverband nun an Aigner als zuständige Ministerin gewandt, denn die Planung einer solchen Anlage kann nur in Zusammenarbeit von Autobahndirektion und Zweckverband erfolgen. Da eine P+R-Anlage direkt im Straßennetz der Autobahn ein bundesweites Pilotprojekt wäre, muss mit der Machbarkeitsstudie die grundsätzliche Zustimmung des Bundesministeriums für Verkehr eingeholt werden. Ilse Aigner hat diesen Vorschlag positiv aufgenommen und dem Zweckverband ein baldiges Gespräch mit der Autobahndirektion in Aussicht gestellt. 

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