29°

Dienstag, 18.09.2018

|

Was sich in Erlangen 2018 alles ändert

Zwischen 60 Liter-Mülltonne und Rauchmelderpflicht - 14.01.2018 06:00 Uhr

Statt großer Mülltonnen gibt es ab dem 1. Januar in Erlangen auch 60-Liter-Restmülltonnen für Ein- und Zwei-Personen-Haushalte. Allerdings steigen unter anderem deshalb die Müllgebühren um durchschnittlich sieben Prozent. © Caroline Seidel/Martin Gerten/dpa


Seit dem 1. Januar gibt es – speziell für die zunehmende Zahl von Ein- und Zwei-Personen-Haushalten – eine 60-Liter-Restmülltonne. Sie kann beim Betrieb für Stadtgrün, Abfallwirtschaft und Straßenreinigung formlos telefonisch unter der Telefonnummer (09131) 86-2015 oder per E-Mail unter abfallwirtschaft@stadt.erlangen.de bestellt werden.

Insgesamt werden 2018 und 2019 die Abfallgebühren um durchschnittlich sieben Prozent angehoben. Als Gründe dafür führt die Stadt unter anderem die anhaltend hohen Kosten für die höherwertige energetische Verwertung des Bioabfalls, die notwendige Schaffung neuer Verwaltungsräume, Tariferhöhungen und die Kosten für die Erstbeschaffung von etwa 6000 neuen 60-Liter-Restmüllbehältern an.

Aus dem Amt für Umweltschutz und Energiefragen kommt außerdem die Information, dass nach der neuen Bundesanlagenverordnung zum Umgang mit sogenannten wassergefährdenden Stoffen erweiterte Prüfpflichten für bestehende Heizöl-Verbraucheranlagen eingeführt wurden.

Neu ist, dass alle bestehenden Heizöltanks mit mehr als 1000 Litern Fassungsvermögen nach einer "wesentlichen" Änderung von Sachverständigen überprüft werden müssen (mehr Infos gibt‘s unter Telefon 09131/86-1273, E-Mail carolin.schenkl@stadt.erlangen.de).

Das Bauaufsichtsamt weist auf die geänderte Abstandsflächensatzung hin, die bereits zum 1. Dezember 2017 in Kraft getreten ist. Die Satzung regelt, welche Flächen von Bauten freizuhalten sind und findet in den Bereichen im Stadtgebiet Anwendung, in denen Abstandsflächen nicht bereits durch Bebauungspläne oder andere städtebauliche Satzungen geregelt sind. Interessierte Bauwerber und Planer können sich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bauaufsichtsamtes beraten lassen (Telefon 09131/86-1002, E Mail bauaufsichtsamt@stadt.erlangen.de).

Dass seit 1. Januar alle Wohnungen bzw. Wohnhäuser mit Rauchmeldern ausgestattet sein müssen, wurde bereits vielfach angekündigt. Wie das Amt für Brand- und Katastrophenschutz informiert, sind in allen Schlafräumen und Kinderzimmern sowie in den Fluren, die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils Rauchmelder anzubringen – unabhängig davon ob Ein-, Mehrfamilien- oder Mietshaus. Bei letzterem ist der Vermieter zuständig. Die Brandschützer betonen, dass beim Kauf auf die CE-Kennzeichnung (DIN EN 14604) zu achten ist. Installiert werden können Rauchmelder von Jedermann mit beiliegenden Schrauben und Dübeln beziehungsweise Spezialklebstoff.

An der Technikerschule wird erstmals (ab September) eine berufsbegleitende Teilzeitausbildung zum Techniker in drei, statt bisher vier Jahren angeboten. Der Abschluss "Staatlich geprüfter Techniker" in den Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbautechnik und Informatiktechnik ist das Ziel. Außerdem werden Wahlpflichtfächer mit medizintechnischen Inhalten zur Auswahl angeboten (Telefon 09131 5338790).

Nachdem der vereinzelt spürbar gewordene personelle Engpass überwunden ist, gelten seit diesem Jahr im Servicebüro der Volkshochschule (vhs, Friedrichstraße 19) die Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 bis 12.30 Uhr, montags zusätzlich von 15 bis 18 Uhr und mittwochs von 12.30 bis 13.30 Uhr. 

Der offene Lerntreff und Rückzugsraum im Egloffstein‘schen Palais – das vhs-Wohnzimmer (Friedrichstraße 17) – hat seine Öffnungszeiten erweitert und hat jetzt von Montag bis Freitag von 9 bis 20 Uhr und zusätzlich samstags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Inhaber des ErlangenPasses erhalten gegen Vorlage des Dokuments – mit wenigen Ausnahmen – 50 Prozent Ermäßigung auf Eintrittspreise und Kursentgelte.

Auch das Sozialamt kann über Änderungen berichten: Bürgerinnen und Bürger, die vom Bezirk Mittelfranken ambulante Eingliederungshilfe erhalten, empfangen ab dem 1. März ihre Leistungen zum Lebensunterhalt ebenfalls von dort.

Auch Leistungen für die häusliche Pflege werden im Laufe des Kalenderjahres 2018 vom Bezirk Mittelfranken übernommen. Jeder betroffene Bürger wird im Einzelfall informiert. 

en

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Erlangen